Unlimited Confusion & Desolation

proudly presents:

The Inofficial Homepage of DGPT

 


Expositionsermittlungs-Kurs der BAUA 2015

 

1.     Wofür steht die Abkürzung REACH?

 

2.     Was versteht man unter einem Expositionsszenarium im Rahmen der Bewertung von Arbeitsplätzen?

 

3.     Nennen Sie mögliche Stationen im Lebenszyklus eines Stoffes?

 

4.     Nennen Sie 5 Expositionsdeterminanten, die für die Beschreibung einer Expositionssituation am Arbeitsplatz relevant sind.

 

5.     Die Fläche der kontaminierten Hautschicht kann sich in Abhängigkeit von der Zeit verändern. Nennen Sie ein Beispiel.

 

6.     Nennen Sie für eine Arbeitsplatzbewertung in der Risikobewertung verschiedene Informationsquellen zur direkten oder indirekten Ermittlung der inhalativen Expositionshöhe. Ordnen Sie die verschiedenen Quellen bezüglich ihrer Aussagekraft für eine Expositions- und Risikobewertung von hoher (1.) zu niedriger Aussagekraft.

 

7.     Ordnen Sie die folgenden Beispiele der passenden Mengen Gruppe (gering, mittel, hoch) zu (EMKG Expo tool).

 

A)  50 kg Aktivkohle                                          Mengengruppe:
B) 500 ml Diethylether                                       Mengengruppe:
C) 800 g Natriumhydroxid                                  Mengengruppe:

 

8.     Rodentizide (Fraßköder) stellen ein besonderes gesundheitliches Risiko für Kinder und Haustiere durch orale Aufnahme dar. Welche Maßnahmen können getroffen werden, um diese zu minimieren?

 

9.     Sie betrachten 5g einer hoch staubenden Substanz. Vor Ort ist eine Absaugung installiert. Wie hoch ist die zu erwartende Exposition (EMKG Expo tool)?

 

 

 

 

10.  Aus einem Rohrleitungsleck strömt bei Standardbedingungen (20 °C, 101325 Pa) pro Stunde 20 g Kohlenmonoxid aus. Der Raum in dem sich die Rohrleitung befindet, hat ein Volumen von 120 m³. Der Luftwechsel liegt bei 3,5 1/h. Der AGW von CO liegt bei Standard-bedingungen bei 35 mg/m³. Kann bei stationären Bedingungen die Einhaltung des AGW von CO erwartet werden?
_Ja
_Nein

Rechnung:

 

 

11.  Ermitteln Sie den Bewertungsindex zur Beurteilung der inhalativen Exposition für einen Arbeitsplatz an dem der Beschäftigte bei seinen Tätigkeiten über die gesamte Schichtlänge gleichzeitig gegenüber Toluol, Butanon, Phenol und der einatmembaren Staubfraktion exponiert ist:
Toluol:                                      AGW: 190 mg/m³          Messergebnis: 80 mg/m³
Butanon:                                   AGW: 600 mg/m³          Messergebnis: 100 mg/m³
Phenol:                                     AGW: 8 mg/m³              Messergebnis: 1 mg/m³
Einatembare Staubfraktion:       AGW: 10 mg/m³            Messergebnis: 8 mg/m³

Wie lautet der Befund?

12.  Die Verteilung zwischen Blut und Gewebe ist nicht abhängig von


A) Zuckergehalt
B) Wassergehalt
C) Proteingehalt
D) Lipiden

im Gewebe.

 

13.  Die Beschreibung der metabolischen Elimination im Modell mittels einer Clearance geht davon aus,
A) das die Substanz nicht proteingebunden ist.
B) das in der Leber innerhalb des interessierenden Dosisbereichs nicht Konzentration erreicht werden die oberhalb von Km liegen.
C) das der Metabolismus über CYP Enzyme verläuft
D) das keine parallele Metabolisierung über verschiedene Wege stattfindet

 

14.  Actual / Potential Exposure:
A)  Unter „actual exposure“ versteht man die Exposition, die bei Anwendung von Produkten mit zeitgemäßen Geräten entsteht.
B) „Actual exposure“ ist die Menge eines Stoffes die nach Einbeziehung geeigneter Arbeitsschutzmaßnahmen unter der Schutzkleidung auftritt.
C)  „Potential exposure“ ist die größtmögliche Exposition, die bei Annahme der denkbar ungünstigsten Umstände auftreten könnte.
D)  „Potential exposure“ ist die Menge eines Stoffes, die auf Schutzkleidung/Haut auftritt
E)  Die Gesamtexposition ergibt sich durch Addition von „Potential Exposure“ und „Actual exposure“.

15.  Für einen chemischen Betrieb wurde für einen flüchtigen Einsatzstoff mithilfe eines Modellansatzes die in nebenstehendem Diagramm dargestellte Konzentrations-/Zeitkurve berechnet. Wie hoch ist der Schichtmittelwert c wenn man die im Diagramm vorgegebenen Mittelwerte cn zugrunde legt. Bitte die Lösung ankreuzen.


A) ca. 23 ml//m³
B) ca. 35 ml//m³
C) ca. 15 ml//m³

 


In dem obigen Beispiel soll ein Arbeitnehmer nun über den Zeitraum T3 gegenüber dem Stoff belastet sein. Wie hoch ist für diese Beschäftigten der Schichtmittelwert?


A) ca. 20 ml//m³
B) ca. 5 ml//m³
C) ca. 10 ml//m³

 

16.  Welche der folgenden Aussagen zum ECETOC TRA (worker) Tool sind richtig (mehrere Antworten können richtig sein)?


A) Das ECETOC TRA Tool ist das bei weitem am meisten verwendete Modell zu Expositions-Abschätzung im internationalen Biozid-Prozess der europäischen Chemikalienagentur ECHA.
B) Eine Stärke des ECETOC TRA (worker) Modells ist seine Brauchbarkeit unter REACH da die Verfahrenskategorien (PROCs - entsprechend der ECHA Leitlinien) als Eingabeparameter implementiert sind.
C) Die PROC-Auswahl ist eine kritische Schwachstelle des Modells, da die richtige Zuordnung einer Expositionssituation nicht immer eindeutig ist (überoptimistische Annahmen können zur Unterschätzung führen).
D) Prinzipiell verfolgt ECETOC das Ziel: sämtliche Expositionshöhen, die das TRA Modell liefert, sollen mit der tatsächlichen Situation an Arbeitsplätzen so genau wie möglich übereinstimmen. (Daher beruht das Modell auf realen Messdaten und nicht auf physikalisch-mechanistischen Annahmen mit entsprechend mathematischen Abschätzungen).
E) Das TRA ist ein sogenanntes Bänder-Modell und soll lediglich grobe und vorsichtige (konservative) Abschätzungen liefern. Konservativ meint hierbei, dass auch bei Annahme eines sinnvollen ungünstigen Falles (reasonable-worst-case) die Expositionshöhe für ein Szenario tendenziell überschätzt wird.

17.  Externe Exposition/ Interne Belastung
A) Externe Exposition bezeichnet die Exposition auf der Schutzkleidung, interne Belastung jene unter der Schutzkleidung.
B) interne Belastung ist die Summe aus dem  inhalativen und dermalen Anteil der externen Exposition.
C) Externe Exposition ist die Menge eines Stoffes auf der Haut und beinhaltet somit nur die dermale Exposition. Die interne Belastung bezeichnet dagegen ausschließlich die durch Inhalation aufgenommene Menge eines Stoffes.
D) interne Belastung ist die Menge eines Stoffes, die in den Körper eindringt. Die interne Belastung kann für den Arbeitnehmer durch Berücksichtigung der dermalen und inhalativen Absorption aus den entsprechenden Beiträgen zur externen Exposition berechnet werden.

18.  Bei Bewertung von Biozidprodukten sind Schutzmaßnahmen
A) auf persönliche Schutzausrüstungen zu beschränken, da das STOP- Prinzip bei Biozid- Produkten grundsätzlich nicht zu beachten ist.
B) stets so auszuwählen, dass die Exposition auf das mögliche Minimum verringert wird.
C) so auszuwählen, dass mit möglichst wenig Schutzmaßnahmen ein akzeptables Risiko erreicht werden kann.
D) auf technische Maßnahmen zu beschränken.

19.  Es liegen Messdaten zu einem Arbeitsplatz vor. Nennen Sie mindestens 4 Begleitinformationen (kontextuale Informationen), die zur Einordnung der Messdaten erforderlich sind.

 

20.  Kann für den nicht- berufsmäßigen Anwender die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung im Allgemeinen berücksichtigt werden? Begründen Sie Ihre Antwort.

 

21.  Beschreiben Sie die Emissionspfade für ein Holzschutzmittel in die Umwelt dass in einer stationären Imprägnieranlage eingesetzt wird. Beziehen Sie den Lagerplatz des behandelten Holzes mit ein. Benennen Sie hierbei die aufnehmenden Umweltkompartimente.

 

22.  Bei einer Arbeitsplatzbewertung (Risikobewertung im Chemikalienrecht oder Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzrecht) kommt heraus, dass der Arbeitsplatzgrenzwert regelmäßig überschritten ist. Schutzmaßnahmen sind erforderlich, um die Exposition am Arbeitsplatz zu reduzieren. Ordnen Sie die vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen in der Reihenfolge der Priorität nach der sie ergriffen werden müssen (eins höchste Priorität).

 

Antwort:
A) Der exponierte Arbeitnehmer wird vom Arbeitgeber aufgefordert sich weniger lange im Arbeitsbereich aufzuhalten.
B) Der Arbeitgeber stellt dem Arbeitnehmer geeigneten Atemschutz zur Verfügung, schult ihn regelmäßig in der Anwendung, überwacht die Nutzung des Artenschutzes und sorgt für den einwandfreien Zustand.
C) Der Stoff für den eine Grenzwertüberschreitung festgestellt wurde, wird gegen einen Stoff ausgetauscht, der zu einem geringeren Risiko führt.
D) Der Prozess wird dahingehend geändert, dass er in einem geschlossenen System geführt wird, so dass die Expositionsmöglichkeiten (Dauer und Häufigkeit) geringer sind.
E) Der Arbeitgeber lässt eine Absaugung installieren.
F) Die Dauer der Exposition des Arbeitnehmers wird reduziert, indem weitere Kollegen mit der Aufgabe betraut werden (Rotationsprinzip).

Auf welchem Prinzip basiert die Priorisierung?


23.  Berechnen Sie nach Anwendung des Holzschutzmittels KONTRA BP anhand der vorliegenden Daten den PEC-Wert für das Bodenkompartiment. Bilden Sie den Risikoquotienten (PEC/PNEC) und treffen Sie eine Aussage zu Umweltgefährdung.


Eingangsdaten (Streichen einer Holzfassade):

Q.applic,product:          250 ml/ m2 Holz

f.ai:                              0.02

F.soil_brush:                 0.03

V.soil_house:                13 m³   

AREA,house:                125 m2  /d

RHOproduct:                 0.9 g/ cm³

RHOsoil:                       1700 kg/ m³

PNECsoil:                     0.2 mg/kg Boden

 

Nutzen Sie die beiden folgenden Gleichungen zur Berechnung der Emission und der Stoffkonz. im Boden:

 

a)    Esoil,brush = AREA,house * Q.applic,product * fai * RHOproduct * F.soil,brush

b)    Clocalsoil, brush = Esoil,brush / Vsoil * RHOsoil

 

c)     Bewerten sie das Ergebnis

 

Expositionsermittlungs-Kurs der BAUA 2016

1.       Nennen Sie die 2 wichtigsten Bausteine bei der Risikobewertung. Argumentieren Sie kurz, warum beide wichtig sind.

2.       Wie kann es zu dermaler Exposition am Arbeitsplatz kommen? Nennen Sie 4 Möglichkeiten!

3.       Welche Einflussgröße ist für die dermale Exposition besonders relevant?

 

Expositionsermittlungs-Kurs der BAUA 2017

Die meisten Fragen der Klausur wurden schon einmal gestellt. Neu waren sinngemäß die folgenden:

 

-           Nennen Sie die Kompartimente, die bei der Umweltrisikobewertung berücksichtigt werden.

-           Nennen Sie 4 Begleitinformationen (kontextuale Informationen), die zur Einordnung der Messdaten erforderlich sind

-           Was versteht man unter aggregierter und kumulierter Exposition?

 

Expositionsermittlungs-Kurs 2022

Für den Kurs 2022 waren wieder viele Übereinstimmungen bei den Fragen & man bekommt eine Formelsammlung. Neu:

·         Wann kann nach GefahrstoffV von geringer Gefahr ausgegangen werden?

·         Nenne die 3 grundsätzlichen konzeptionellen Vorgänge bei der dermalen Exposition

 

 

Expositionsermittlungs-Kurs 2023

Für den Kurs 2023 waren wieder viele Übereinstimmungen bei den Fragen mit den Altklausurfragen. Neu:

Aus einem Rohrleitungsleck strömt bei Standardbedingungen (20°C, 101325 Pa) 20 g Kohlenmonoxid in einen Raum der ein Volumen von 100 m² hat.

Der AGW von CO liegt bei Standardbedingungen bei 35 mg/m³. Berechnen sie die Konzentration von CO. Ist der AGW von CO eingehalten?

 

a)      Berechnen. Auch die Formel angeben

b)      Was sagt die Luftwechselzahl aus?

c)      Wie hoch muss der Luftwechsel im Beispiel sein, damit der Grenzwert eingehalten werden kann?

Expositionsermittlungs-Kurs 2024

1.      Wofür steht die Abkürzung REACH?

2.      Was sind für die Exposition am Arbeitsplatz i.d.R. die wichtigsten Expositionspfade?

3.      Anwendung des EMKG -Expo-Tools: An einem Arbeitsplatz wird mit 5g einer hoch staubenden Substanz umgegangen. Cor Ort ist eine Absaugung installiert. Wie hoch ist die zu erwartende Exposition? (Die relevanten Tabellen waren vorgegeben)

4.      a)  Bei einer Arbeitsplatzbewertung stellt sich heraus, dass der Arbeitsplatzgrenzwert regelmäßig überschritten ist. Schutzmaßnahmen sind erforderlich, um die Exposition am Arbeitsplatz zu reduzieren. Ordnen Sie die vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen in der Reihenfolge der Priorität nach der sie ergriffen werden müssen.

Antwort:

                    i.            Der Arbeitgeber stellt dem Arbeitnehmer geeigneten Atemschutz zur Verfügung, schult ihn regelmäßig in der Anwendung, überwacht die Nutzung des Artenschutzes und sorgt für den einwandfreien Zustand.

                  ii.            Der Stoff für den eine Grenzwertüberschreitung festgestellt wurde, wird gegen einen Stoff ausgetauscht, der zu einem geringeren Risiko führt. c

                iii.            Der Prozess wird dahingehend geändert, dass er in einem geschlossenen System geführt wird, so dass die Expositionsmöglichkeiten (Dauer und Häufigkeit) geringer sind.

                iv.            Der Arbeitgeber lässt eine Absaugung installieren.

                  v.            Die Dauer der Exposition des Arbeitnehmers wird reduziert, indem weitere Kollegen mit der Aufgabe betraut werden (Rotationsprinzip).

    4 b) Auf welchem Prinzip basiert die Priorisierung?

5.      Bei der dermalen Exposition unterscheidet man zwischen „Actual“ und „Potential“ Exposure. Geben Sie die zutreffenden Aussagen an.

                    i.            Unter „actual exposure“ versteht man die Exposition, die bei Anwendung von Produkten mit zeitgemäßen Geräten entsteht.

                  ii.            „Actual exposure“ ist die Menge eines Stoffes die nach Einbeziehung geeigneter Arbeitsschutzmaßnahmen unter der Schutzkleidung auftritt.

                iii.            „Potential exposure“ ist die größtmögliche Exposition, die bei Annahme der denkbar ungünstigsten Umstände auftreten könnte.

                iv.            „Potential exposure“ ist die Menge eines Stoffes, die auf Schutzkleidung/Haut auftritt

                  v.            Die Gesamtexposition ergibt sich durch Addition von „Potential Exposure“ und „Actual exposure“.

6.      Für einen chemischen Betrieb wurde für einen flüchtigen Einsatzstoff mithilfe eines Modellansatzes die im Diagramm dargestellte Konzentrations-/Zeitkurve ermittelt.

                    i.            Wie hoch ist der Schichtmittelwert c, wenn man die im Diagramm vorgegebenen Mittelwerte cn zugrunde legt. Bitte geben Sie auch die Formel an.

                  ii.            Ein Arbeitnehmer ist nur über den Zeitraum T3 gegenüber dem Stoff belastet, während der anderen Zeitintervalle hat er andere Aufgaben. Wie hoch ist für diese Beschäftigten der Schichtmittelwert?

7.      Aus einem Rohrleitungsleck strömt bei Standardbedingungen (20 °C, 101325 Pa) 20 g Kohlenmonoxid in einen Raum, der ein Volumen von 100 m³. Der AGW von CO liegt bei Standardbedingungen bei 35 mg/m³. Berechnen Sie die Konzentration von CO. Ist der AGW von CO eingehalten? Bitte geben Sie auch die Formel an.

8.      Luftwechsel

a.       Was sagt die Luftwechselzahl aus?

b.      Wie hoch muss der Luftwechsel im Beispiel (Aufgabe 7) sein, damit der Grenzwert eingehalten werden kann?

 

9.      Bei Bewertung von Biozidprodukten sind Schutzmaßnahmen

                    i.            auf persönliche Schutzausrüstungen zu beschränken, da das STOP- Prinzip bei Biozid- Produkten grundsätzlich nicht zu beachten ist.

                  ii.            stets so auszuwählen, dass die Exposition auf das mögliche Minimum verringert wird.

                iii.            so auszuwählen, dass mit möglichst wenig Schutzmaßnahmen ein akzeptables Risiko erreicht werden kann.

                iv.            auf technische Maßnahmen zu beschränken.

 

10.  Welche der folgenden Aussagen zum ECETOC TRA (worker) Tool sind richtig (mehrere Antworten können richtig sein)?

a.       Das ECETOC TRA Tool ist das bei weitem am meisten verwendete Modell zu Expositions-Abschätzung im internationalen Biozid-Prozess der europäischen Chemikalienagentur ECHA.

b.      Eine Stärke des ECETOC TRA (worker) Modells ist seine Brauchbarkeit unter REACH da die Verfahrenskategorien (PROCs - entsprechend der ECHA Leitlinien) als Eingabeparameter implementiert sind.

c.       Die PROC-Auswahl ist eine kritische Schwachstelle des Modells, da die richtige Zuordnung einer Expositionssituation nicht immer eindeutig ist (überoptimistische Annahmen können zur Unterschätzung führen).

d.      Prinzipiell verfolgt ECETOC das Ziel: sämtliche Expositionshöhen, die das TRA Modell liefert, sollen mit der tatsächlichen Situation an Arbeitsplätzen so genau wie möglich übereinstimmen. (Daher beruht das Modell auf realen Messdaten und nicht auf physikalisch-mechanistischen Annahmen mit entsprechend mathematischen Abschätzungen).

e.       Das TRA ist ein sogenanntes Bänder-Modell und soll lediglich grobe und vorsichtige (konservative) Abschätzungen liefern. Konservativ meint hierbei, dass auch bei Annahme eines sinnvollen ungünstigen Falles (reasonable-worst-case) die Expositionshöhe für ein Szenario tendenziell überschätzt wird.

 

Neue Fragen? Dann maile sie sofort an herbsjo1@gmx.de
E-Mail bitte deutlich schreiben. Ich bin Brillenträger!


Last Update: 03. Januar 2025