1. HPLC,
GC, DC und IA
2. Spezifität, Schnelligkeit, Universalität und Empfindlichkeit
3. IA falsch positiv, falsch negativ mit Beispielen.
4. Prinzip der Antikörpergewinnung mit kleinen Molekülen
5. Nachweis von unbekannten Giftstoffen im Urin. Welche Methoden?
6. Vorteile, Nachteile: Analyse Magensaft gegenüber Serum oder Urin
7. Chlorgas und Polizisten?!
8. Toxische Stoffe bei Bränden, welche werden frei?
9. Therapeutische Hilfe bei Rauchgasvergiftung?
10. Gase, die Lungenödeme verursachen?
11. Hämodialyse/Hämoperfusion: Unterschiede
12. Def.: Clearance, Verteilungsvolumen,
Halbwertszeit
13. Warum verändert die Anwendung von Digitalis-Antikörper-Fragmenten
die Pharmakokinetik der Digitalisglykoside, die
Anwendung von Naloxon bzw. Flumazenil aber nicht die
Pharmakokinetik von Opioiden bzw. Benzodiazepinen?
14. Welche Sachverhalte schränken den Wert von Esterasereaktivatoren
(Obidoxim, Pralidoxim) in
der Behandlung von Organophosphatvergiftungen ein?
15. Welches sind die wichtigsten heimischen Giftpilze bzw. -pflanzen und
was ist die Ursache ihrer Toxizität?
16. Wodurch kann Anilin zur Methämoglobinbildung führen und wie läßt sich das antagonisieren?
17. Nennen sie Beispiele bei denen nicht ein Arzneimittel bzw. eine
sonstige Chemikalie selbst für den entscheidenden toxischen Effekt
verantwortlich ist, sondern ein durch metabolische Aktivierung entstandener
Metabolit
18. Beschreiben Sie die typischen Symptome einer Vergiftung
mit tricyclischen Antidepressiva. Welche
therapeutischen Maßnahmen sind angezeigt?
19. Beschreiben Sie je eine toxische Wirkung durch ein
bakterielles a)
Endotoxin, b) Exotoxin.
20. Welche Produktgruppen unter den Haushaltschemikalien
sind besonders gefährlich? Welche Symptome können bei Aufnahme beobachtet
werden?
21. Warum braucht man für eine umfassende toxikologische
Analytik neben Blut meistens auch Urin?
22. In welche Suchtstoffgruppen gehören MDMA
("Ecstasy"), Pentobarbital und Diazepam?
23. Warum bedarf es bei Exposition gegenüber Reizgasen
i.d.R. einer längeren Nachbehandlung?
24. Nennen Sie drei heimische Pflanzen mit hoher
Vergiftungsgefahr und beschreiben Sie deren Toxizitätsmechanismus.
25. Beschreiben Sie die typischen Symptome und spezifischen
Behandlungsmethoden bei einer Arsenvergiftung.
26. Welche gängigen Hausmittel zur Behandlung von oralen
Vergiftungsunfällen sind insbesondere im Kleinkindalter- heute nicht mehr
angezeigt (obsolet)?
27. Wann ist die sofortige Gabe von Aktivkohle bei
Vergiftungsunfällen oder Verdachtsfällen angezeigt?
28. Wie wird eine suizidale, orale Aufnahme einer konzentrierten
Lauge behandelt?
29. Wie ist die Toxizität von Benzodiazepinen zu beurteilen
(Vergleich mit anderen Hypnotika)? [Anmerkung: Gemeint war hier die akute
Intoxikation!]
30. Welche toxischem Stoffe können bei
Bränden von Kunststoffmaterial entstehen? Welche
Symptome/Stoffwechselveränderungen sind zu erwarten?
31. Welche unerwünschten Wirkungen können bei einer Anwendung des
Opiat-Rezeptor-Antagonisten Naloxon im Rahmen einer akuten Opiat-Vergiftung
auftreten?
32. Welche Eliminationsverfahren sind am geeignetsten für die
beschleunigte Elimination von Methanol?
33. Beschreiben Sie die typischen Symptome einer Vergiftung
mit tricyclischen Antidepressiva. Welche
therapeutischen Maßnahmen sind angezeigt?
34. Beschreiben Sie je eine toxische Wirkung durch ein
bakterielles
a) Endotoxin,
b) Exotoxin.
35. Welche Produktgruppen unter den Haushaltschemikalien
sind besonders gefährlich? Welche Symptome können bei Aufnahme beobachtet
werden?
36. Warum braucht man für eine umfassende toxikologische
Analytik neben Blut meistens auch Urin?
37. In welche Suchtstoffgruppen gehören MDMA
("Ecstasy"), Pentobarbital und Diazepam?
38. Warum bedarf es bei Exposition gegenüber Reizgasen
i.d.R. einer längeren Nachbehandlung?
39. Nennen Sie drei heimische Pflanzen mit hoher
Vergiftungsgefahr und beschreiben Sie deren Toxizitätsmechanismus.
40. Beschreiben Sie die typischen Symptome und spezifischen
Behandlungsmethoden bei einer Arsenvergiftung.
41. Welche gängigen Hausmittel zur Behandlung von oralen
Vergiftungsunfällen sind - insbesondere im Kleinkindalter - heute nicht mehr
angezeigt (obsolet)?
42. Wann ist die sofortige Gabe von Aktivkohle bei
Vergiftungsunfällen oder Verdachtsfällen angezeigt?
43. Wie wird eine suizidale, orale Aufnahme einer konzentrierten
Lauge behandelt?
44. Wie ist die Toxizität bei akuter Intoxikation mit
Benzodiazepinen zu beurteilen (Vergleich mit anderen Hypnotika)?
45. Welche toxischem Stoffe können bei
Bränden von Kunststoffmaterial entstehen? Welche
Symptome/Stoffwechselveränderungen sind zu erwarten?
46. Welche unerwünschten Wirkungen können bei einer Anwendung des
Opiat-Rezeptor-Antagonisten Naloxon im Rahmen einer akuten Opiat-Vergiftung
auftreten?
47. Welche Eliminationsverfahren sind am geeignetsten für die
beschleunigte Elimination von Methanol?
48. GC-MS Kopplung ist leistungsfähige Methode, weil...
spezifisch / jedes Gift erfasst wird / empfindlich / universell einsetzbar?
49. Derivatisierung für die GC ist nötig wegen....
Flüssig/Flüssig-Extraktion? Einführung von Halogenatomen? Bildung von Diastereomeren zur Enantiomerentrennung?
Bindung an die stationäre Phase?
50. Inhaltstoffe der Tollkirsche?
51. Was blockiert Tetrodotoxin?
52. Schlangengifte sind...?
Proteine
53. Ordne die richtigen Gifte und Antidote einander zu:
Gifte: Benzodiazepine/Amitryptillin/Alkylphosphate/Opiate und
Antidote: Flumazenil/Atropin/Naloxon/Physostigmin
54. Wie wirksam ist die primäre Elimination maximal? 100%? 50%? 20% 10%?
55. Wie wirksam ist, die sekundäre Elimination maximal?
56. Was kann bei Naloxongabe an Opiatabhängige
passieren?
57. Nenne drei primäre Eliminationsverfahren bei Ingestionsvergiftungen
58. Erkläre die Giftung von Ethylenglykol
59. Was sind die pharmakokinetischen Kenngrößen, die eine Hämodialyse
sinnvoll erscheinen lassen?
60. Was ist das Antidot für eine Paracetamolvergiftung?
61. Welche Noxengruppe führt am häufigsten zum
Auftreten manifester Vergiftungen (Achtung, Schnaps ist nicht gemeint - obwohl
daran ja wohl die meisten Menschen sterben....)
62. Nenne stimulierende Missbrauchstsubstanzen
63. Was ist die gefährlichste Komplikation bei Bewußtlosigkeit?
64. Warum ist Urin bei der General-Unknown-Analyse
sinnvoll und gebräuchlich? Mind. 2 Gründe
65. Welcher zusätzliche Schritt ist für die Probenanalyse dabei nötig?
Warum?
66. Ein 18-jähriger Mann wird mit Verdacht auf Heroinüberdosis
eingeliefert. Ein Immunoassay ist positiv für Opiate.
Reicht das als Analyse? Begründung geben.
67. Nenne ein analytische Verfahren zum
Nachweis von Giften
68. Welche Gefahr bestand bei dem Bahnunfall in Bad Münder in 2002 bei dem sehr viel Epichlornephrin
verbrannte und Phosgen und Chlorwasserstoff in die Luft freigesetzt wurde für
die Rettungsmannschaften?
69. Nennen Sie vorbeugende Maßnahmen gegen das toxische Lungenödem
80-90% der Fragen waren „alte Fragen“
Neue Fragen (ohne Antworten)
70. Was ist CIGUATERA?
71. Was ist eine POLYTOXIKOMANIE?
72. Wie wirken bakterielle Toxine auf zellulärer Ebene (3 Mechanismen
angeben)?
73. Wie wirkt BOTULINUM-Toxin?
74. Nennen Sie den zentral wirksamer Inhaltsstoff von Cannabis sativa
75. Was sind die Aufgaben der Giftinformationszentralen?
76. Intoxikation mit HCl und Phosgen:
1. welche Gefahr droht?
2. welche Maßnahmen müssen vom Laienhelfer
ergriffen werden?
77. Opiatnachweis durch Immunoassay:
1. Nennen Sie Nachteil(e) dieser Methode
2. Nennen Sie eine sichere Nachweismethode
78. Was ist die schwerste Komplikation bei Bewußtlosen
Patienten?
79. Nenne 2 pharmakokinetische Kenngrößen für die Indikation =ÄMODIALYSE
80. Was sind die Inhaltsstoffe der Tollkirsche?
Klausurfragen (multiple choise mit jeweils 4-5
Vorschlägen):
1. Bei welchen Intoxikationen ist die Bestimmung der Cholinsterase-Aktivität
wichtig (Carbamate, Alkylphosphate, ...)?
2. Welche Aussage(n) zur Ionisierung der Analyten im LC/MS ist (sind)
richtig?
3. Vorteile der GC/MS?
4. Wie ist die Wirkungsweise der Antidottherapie
mit N-Acetylcystein bei Paracetamol-Vergiftungen?
5. Welche Bedeutung hat die Derivatisierung polarer Arzneistoffe für die
GC/MS?
6. Unter welchen Bedingungen ist ein Immunoassay
für eine quantitative Analyse geeignet?
7. Hämolyse: Welche Stoffeigenschaften sind erforderlich?
8. Welche Substanzen zeigen keine Acidose (Etylenglykol,
Methanol, Metformin, ...)
9. Welche Wirkung tritt nicht bei einem Schlangenbiss auf? (Ödem,
Störung der Blutgerinnung, Schädigung der Skelettmuskulatur,...)
10. Bei welchen Substanzen darf kein Erbrechen ausgelöst werden
(Kontraindikationen für Emesis: Säuren, Laugen, Lösungsmittel/ Mineralöle,...)?
11. Welche Pflanzenteile
enthalten keine cyanogene Glycoside( Mandel, Apfel,
Pfirsich, Scheinfrucht der Eibe, Vogelbeere)?
12. Vergiftung mit Alkylphosphat-Insektiziden?
13. Welche Methoden gehören zu der primären Elimination?
14. Leitsymptome für Opioide-Vergiftungen?
15. Antidot für Cyanid-Vergiftungen?
16. Zuordnung der LC50-Werte von: Botulinum-Toxin, NaCN,
Tetrodotoxin, Palytoxin;
17. Symptome für eine Atropa belladonna-Vergiftung?
18. Therapiemaßnahmen bei einem toxischen Lungenödem?
19. Welches Antidot wird nicht biologisch titiert ?
20. Welches Antidot ist das Antidot für DMAP (DMAP: Antidot für
Cyanid-Vergiftung)?
1.
Nennen Sie 2 Datenbanken für die toxikologische
Bewertung von Arzneimitteln
2.
Für welche Aufgaben sind die epidemiologischen
Humandatenbanken des Giftnotrufes wichtig?
3.
Durch welche Inhaltsstoffe in Rohr- und
Grillreinigern (a) werden toxische Effekte hervorgerufen und (b) welche Folgen
haben diese (Symptome)?
4.
Was ist die häufigste akzidentelle
Vergiftungsursache bei Kindern?
5.
Welches ist die häufigste Substanzgruppe bei
suizidalen Vergiftungen von Erwachsenen?
6.
Welche Altersgruppe ist am häufigsten von
akzidentellen Vergiftungen betroffen?
7.
Nenne Sie 2 Vorteile der LC-MS gegenüber der
GC-MS
8.
Welche klinischen Voraussetzungen müssen bei
der Immunoanalytik beachtet werden?
9.
Welche 2 klinischen Faktoren müssen bei der IA
bedacht werden?
10.
Welcher Parameter im Urin wird zur Bestimmung
des Wassergehaltes herangezogen?
11.
Nenne Sie 2 toxikokinetische
Parameter die bei der Sekundärdetoxifikation
berücksichtigt werden müssen
12.
(a) was ist Rückverteilung? (b) welche Folgen
hat dies für die sekundäre Eliminierung?
13.
Nenne Sie 1 Beispiel für eine Giftungsreaktion
14.
Was bewirkt die Derivatisierung für die
GC-MS-Analyse?
15.
Was ist besser bei einer bakteriellen Infektion
zur Vermeidung toxischer Effekte und mit weniger Nebenwirkungen verbunden: (a)
Prophylaxe durch Impfung oder (b) Einsatz von Antiseren?
16.
Ein junger Mann wird mit folgenden Symptomen
aufgefunden: bewusstlos, Atmung und Herzschlag gedämpft, enge Pupillen: (a)
identifizieren sie das Syndrom und (b) welche toxischen Substanzen lösen diese
aus?
17.
Welche Giftpflanzen produzieren Halluzinogene?
Nenne Sie (a) die Pflanze und (b) ihr Toxin
18.
Was kann bei einer akuten Vergiftung die
Resorption beeinflussen?
19.
Nenne Sie 2 Extraktionsverfahren für die GC-MS
1.
Welche Bedeutung hat der cut
off-Wert in der Immunchemischen Analyse?
2.
Wie ist die Wirkung der Engelstrompete?
Beschreiben Sie den Mechanismus und die Symptome
3.
Nennen Sie zwei wichtige Noxen und die
dazugehörigen Symptome, die bei der akuten Intoxikation und bei der
Intoxikation mit Todesfolge eine Rolle spielen.
4.
Nennen Sie die Symptome einer typischen
akzidentellen Intoxikation mit einem Feinwaschmittel. Auf was muss bei einer
solchen Intoxikation geachtet werden?
5.
Nennen Sie die muskarinergen Symptome einer
Vergiftung mit Organophosphaten.
6.
Nennen Sie zwei Noxen, die ihre Wirkung über
den GABA-Rezeptor entfalten.
7.
Nennen Sie die typischen Symptome einer akuten
Intoxikation mit trizyklischen Antidepressiva.
8.
Wie wird eine akute Methanol Intoxikation heute
behandelt?
9.
Nennen Sie die typischen Symptome, die nach
einer Pilzmahlzeit Hinweise auf das Verzehren des Knollenblätterpilzes geben.
10.
Warum wird in der Analytik eine Derivatisierung
durchgeführt?
11.
Nennen Sie die Voraussetzungen für die
Durchführung einer Hämoperfusion.
12.
Was muss nach dem Biss einer Kreuzotter
unternommen werden (Sofortmaßnahmen)?
13.
Wie kann eine Vergiftung mit Digitoxin
behandelt werden?
14.
Erklären Sie den Begriff der inneren
Erstickung. Welche Noxe löst dies aus?
15.
Erklären Sie den Mechanismus einer
EHEC-Infektion.
Typ: Multiple Choice. 10 Fragen im klassischen Stil (a – richtig, a + b
richtig, alle richtig...)
1. Welche
Maßnahme hat bei Vergiftungen die größte Bedeutung? (Antwort: Nur
Aktivkohlegabe)
2. Maßnahme
bei Erstversorgung von Vergifteten: (Es wurden mehrere Antworten zur
Magenspülung gegeben, waren aber alle
falsch. Magenspülung ist zwar innerhalb der ersten Stunde möglich allerdings
nicht immer.)
3. Management
bei Gefahrstoffunfällen mit Massenanfall von Verletzten: Korrekt sind zwei
Antworten:
a. Ausgestattet mit der erforderlichen
Schutzausrüstung und in Abhängigkeit von den vorhandenen Ressourcen sollte
bereits vor der Ganzkörper-Dekontamination mit den Basismaßnahmen der
Erstversorgung begonnen werden
b. Ziel der präventiven Maßnahmen ist
es, Personen am Rande des Gefahrenbereichs vor einer gesundheitsschädigenden
Exposition mit dem Gefahrenstoff zu schützen
4. Wirkprinzip
der Botulinusvergiftung (Antwort: Hemmung der
Neurotransmitterfreisetzung an cholinergen Synapsen)
5.
Folgende
Aussage zu Pestiziden ist falsch: „Pyrethroide hemmen die
Acetylcholinesterase“
6. Leitsymptome
der Alkylphosphatvergiftung (Antwort: Fibrilläre Zuckung & Hypersalvatation (erhöhte Drüsensekretion)
7. Fibrilläre
Zuckungen als Zeichen eienr akuten
Alkylphosphatvergiftung verschwinden nicht (auch nach ausreichender Dosierung
mit dem Antidot Atropin), weil??? à weil Atropin
die M-Cholinorezeptoren blockiert
8. Leitsymptome
der Opoidvergiftung (Antwort: klassische Trias
(Miosis, Atemdepression, Bewusstlosigkeit)
9. Die
adäquate Erste-Hilfe-Maßnahme nach einem Giftschlangenbiss ist: Ruhigstellung
der Extremitäten
10.
Das
Prinzip der Antidottherapie mit Acetylcystein bei
einer Paracetamol-Vergiftung ist…??? à Abfangen des hepatotoxischen
Metaboliten
11.
12. Eignung
von Immunoassays zur quantitativen Bestimmung
a. Kreuzreaktivität des Analyten muss bekannt sein
b. nur
ein einziger mit dem Assay interferierender Stoff im Asservat enthalten ist
c. keine
unwirksamen, aber mit dem Assay mitreagierenden Metaboliten in der Probe
vorhanden
Fragen vom Kurs
„Klinische Toxikologie“ 2014 in Göttingen
1. Welche akuten und chronischen Vergiftungen durch
Noxen in Deutschland treten am häufigsten auf? (je ein Beispiel mit Zielorgan
oder Wirkweise)
2. klinische Symptome einer Morphin-Vergiftung
3. Blutalkoholgehalt berechnen: 1L Bier (5%) in 75 kg
Mann
4. Welche Arten von Muschel-Vergiftung gibt es?
5. Was ist das Serotoninsyndrom?
6. aktuelle Massnahmen bei Methanol-Vergiftung
7. Was ist Craving?
8. Was ist der Cut-Off-Wert bei der immunchemischen
Analyse?
9. Welche Voraussetzungen gelten für die Hämodialyse?
10. Wie ist die Wirkung von Digitalis-Gycosiden?
11. Erklären sie den Begriff "innere
Erstickung". Welche Noxe löst sie aus?
12. Welches ist das toxische Agens in
Handgeschirrspülmittel? Was ist zu beachten?
13. Wirkung einer Noxe an muskarinergen Rezeptor:
welche Symptome?
14. Welche Wirkungen hat eine Vergiftung mit Parathion (muskarinartige
Wirkungen)?
15. Wie lang lassen sich Substanzen in Blut, Urin,
Haaren nachweisen?
Fragen vom Kurs
„Klinische Toxikologie“ 2015 in Göttingen
Fragen
waren weitestgehend identisch zu 2014
1. Welche
Komplikationen können beim Verschlucken von Spülmittel etc. auftreten und
welche Noxe ist verantwortlich?
2. Was
versteht man unter "innerer Erstickung" und welche Noxen lösen sie
aus?
3. Welche
Pharmakokinetik ist für Hämodialyse notwendig?
4. Wie werden
Methanol-Vergiftungen aktuell therapiert?
5. Was
versteht man unter dem Serotonin-Syndrom?
6. Was sind
die Merkmale einer Morphin-Intoxikation?
7. Wie lange
kann man Haare, Urin, Blut auf Subtanzen untersuchen?
8. Was
versteht man unter "Cut-Off"?
9. Muskarinerge
Acetylcholin-Rezeptoren, welche Symptome bei Vergiftung mit Organophosphaten?
10. Welche
Arten von Muschelvergiftungen kennen Sie?
Fragen vom Kurs
„Klinische Toxikologie“ 2017 in Berlin (BfR)
1.
Welche Symptome löst Parathion über den muskarinergen
Acetylcholin-Rezeptor aus?
2.
Wie lange können Kokain und Benzoylecgonin in Blut
und Haaren nachgewiesen werden?
3.
Symptome des anticholinergen Syndroms?
4.
Nennen Sie 3 Antidots bei Arzneimittelvergiftungen und bei welchen
Arzneimittelvergiftungen, diese eingesetzt werden
5.
Eine schlanke Frau (60 kg) trinkt während der Feier ihrer Doktorarbeit (2 h)
0,9 L Bier (40 g Ethanol/L). Wie hoch ist die Blutalkoholkonzentration 3 h nach
Trinkbeginn?
6.
Bedeutung des cut-off-Wertes bei immunologischen
Tests?
7.
Nennen Sie 3 Pilzsyndrome und je 1 typisches Symptom
8.
Nennen Sie 3 Reizgase und den Typ des jeweiligen Reizgases (d.h. die Gruppen,
denen diese zuzuordnen sind (z.B. Soforttyp)).
9.
Welche Eigenschaft muss ein Stoff haben, um als Therapie die Alkalisierung des
Urins einsetzen zu können?
10.
Was bedeutet innere Erstickung? Nennen Sie eine Noxe, die sie hervorruft.
11.
Welcher Stoff ist beim Verschlucken für die schädliche Wirkung verantwortlich
und welche seltene, schwere Komplikation kann auftreten?
12.
Merkmale des Serotonin-Syndroms?
13.
Nennen Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede einer Vergiftung durch
Ethylenglykol und Methanol.
14.
Beschreiben Sie den klinischen Verlauf nach Einnahme von y-Hydroxybuttersäure
(GHB).
15.
Welche Muschelvergiftungen kennen Sie?
Fragen vom Kurs
„Klinische Toxikologie“ 2018 in Homburg
1.
Welche
Methode muss mit GCMS bestätigt werden?
a.
ELISA
b.
FPIA
c.
EMIT
d.
Alle
2.
Was
sind die Symptome einer Atropin-Vergiftung?
3.
Was
sind die Symptome einer Vergiftung mit dem Knollenblätterpilz?
4.
Womit
gelingt der Langzeitnachweis am Besten?
a.
Speichel
b.
Blut
c.
Haare
d.
Urin
5.
Welche
Konzentration THC im Blut gilt als Ordnungswidrigkeit beim Autofahren?
a.
1 ng/ml
b.
1 pg/ml
c.
1
mg/ml
d.
0,5
Promille
6.
Welche
Behandlung ist kontraindiziert bei Vergiftungen mit trizyklischen
Antidepressiva?
a.
Intubation
b.
NaHCO3-
c.
Elektrokardioversion
d.
Klasse
I AntirhytmetiKa
7.
Was
ist das Prinzip der primären Giftentfernung?
8.
Wie
ist GHB nachweisbar?
9.
Was ist
die Wirkung von Hydroxycobalamin?
10.
Was
hat man bei einer Ciguatera-Vergiftung zu sich
genommen?
a.
Fisch
b.
Muscheln
c.
Histamin
d.
Schwermetalle
11.
Wie
übertragen Skorpione ihr Gift?
12.
Wie
wirkt Botox?
13.
Was
ist ein intrazellulär wirkendes Enzym?
a.
Choleratoxin
b.
Tetrodotoxin
c.
LPS
d.
Streptolysin
14.
Was
spielt keine Rolle bei der Entscheidung bzgl. Giftelimination?
a.
Fehlende
Symptomatik
b.
PEB
c.
Aufnahmeweg
d.
VD
15.
Welche
Aussage ist richtig? U-4770 ist ein..
a.
Synthetisches
Cannabioid
b.
Neuroleptikum
c.
NSO
d.
Benzo
16.
Was
trifft nicht zu?
a.
Delta-9-Tetrahydroxycannabiol ist
pharmakologisch inaktiv
b.
Synthetische
Cannabinoide wirken als Vollagonist an
Cannabinoid-Rezeptoren
c.
Cannabionoide besitzen phychotrope
Wirkung
d.
Eine
Intoxikation mit synthetischen Cannabinoiden ist ungefährlich
Klinische Toxikologie,
März 2019, Homburg (Saar)
A) Nur GHB
oder seine Vorläufersubstanzen GBL und 1,4-Butandiol werden als typische
K.o.-Mittel eingesetzt.
B) Unter dem
Begriff K.o.-Mittel wird eine Vielzahl Substanzen zusammengefasst.
C) Alle
Substanzen, auch Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen werden erfolgreich
als K.o.-Mittel eingesetzt.
D) Alkohol
eignet sich nicht als K.o.-Mittel.
A) GHB kann im
Blut und Urin über mehrere Tage nachgewiesen werden.
B) Eine
Einmalbeibringung von GHB kann sicher in Haaren nachgewiesen werden.
C) GHB wird im
Körper zu GBL metabolisiert.
D) GHB greift
pharmakologisch in verschiedene Systeme ein, z.B. am GABA-Rezeptor.
A) Bildung von
Methämoglobin, das das Cyanidanion effektiv bindet
und damit Konzentration an freiem Cyanid senkt.
B) Austausch
des Hydroxi-Anions gegen Cyanid im Cobalamin-Komplex
und dadurch Senkung der Konzentration an freiem Cyanid.
C) Cobalt-katalysierte
Oxidation des Cyanids.
D) Förderung
der körpereigenen Cyanid Entgiftung (Rhodanase)
A) eine
Vergiftung nach dem Verzehr von Muscheln
B) eine
Fischvergiftung
C) durch Histamin-vermittelte
Vergiftung
D) durch
Schwermetalle verursachte Vergiftung von Muscheln
A) Beißen
B) Sprühen
C) Stechen
D) Kneifen mit
den Zangen
A) Sie hemmen
den spannungsabhängigen Natrium-Kanal an der motorischen Endplatte.
B) Sie hemmen
den Glycin-Rezeptor im Rückenmark
C) Sie hemmen
die Acetylcholin-Freisetzung an der motorischen Endplatte.
D) Sie hemmen
den spannungsabhängigen Calcium-Kanal an der quergestreiften Muskulatur.
A) Tetrodotoxin
B) Lipopolysaccharid
C) Cholera
Toxin
D) Streptolysin O
A) Fehlende
Symptomkontrolle durch symptomatische Therapie
B) Verteilungsvolumen
der Giftsubstanz
C) Plasmaeweissbindung der Giftsubstanz
D) Aufnahmeweg
des Giftstoffes
A) Nur ELISA
B) Nur FPIA
C) Nur EMIT
D) Alle Immunoassays
A) Umwandlung
von Hämoglobin in Methämoglobin, welches keinen Sauerstoff transportiert.
B) Enge
Pupillen (Miosis), extremes Schwitzen, langsamen Herzschlag (Bradykardie)
C) Weite
Pupillen (Mydriasis), trockene Schleimhäute, schnellen Herzschlag (Tachykardie)
D) Schwarzfärbung
der Zunge (Lingua villosa nigra)
A) Rasch
einsetzende Übelkeit, Halluzinationen
B) Magen-Darmbeschwerden,
oft viele Stunden nach Giftaufnahme, danach Leberschädigung
C) Alkoholunverträglichkeit
oft Tage andauernd, Auflösung der Skelettmuskulatur (Rhabdomyolyse)
D) Übersäuerung
des Bluts (Azidose)
A) Speichel
B) Blut
C) Haare
D) Urin
A) 1 ng/ml
B) 1 pg/ml
C) 1 mg/l
D) 0,5
Promille
A) Intubation
B) Elektrokardioversion
C) Therapie
mit Natriumbikarbonat
D) Therapie
mit Antiarrhythmika der Klasse I
A) Cannabinoide
B) Cocain
C) Heroin
bzw. Morphin
D) Halluzinogene
Tryptamine
16. Welche der folgenden Aussagen trifft NICHT zu:
A) Nach
Injektion einer toxischen Dosis einer Substanz, die an medizinische Kohle
bindet, kann die frühe perorale Verabreichung von Aktivkohle indiziert sein
B) Eisenhut
ist eine der giftigsten Pflanzen Mitteleuropas.
C) Das Antidot
der Wahl bei schwerer Opioid-Intoxikation ist Naloxon.
D) Rohrreiniger
bestehen oft aus reinem Natriumhydroxid und sind aus toxikologischer Sicht
unbedenklich
17. Was ist das Prinzip der primären Giftentfernung?
A) Durch
Maßnahmen der primären Giftentfernung soll die Resorption verhindern werden.
B) Durch
Maßnahmen der primären Giftentfernung soll die bereits resorbierte Menge
beschleunigt eliminiert werden.
C) Eine
primäre Giftentfernung gibt es nicht.
D) Die primäre
Giftentfernung meint die Gabe eines Antidots.
18. Welche
Aussage trifft NICHT zu?
A) Endocannabinoide wirken als retrograde Neurotransmitte.
B) Der Cannabinoidrezeptor CB1 wird ausschliesslich
von Immunzellen hergestellt.
C) Membranphospholipide dienen als Vorstufe für die Synthese von Endocannabinoiden.
19. Welche
Aussage trifft NICHT zu? Im Unterschied zu Delta9-Tetrahydrocannabinol
A) ist die
THC-Säure pharmakologisch inaktiv
B) wirken
synthetische Cannabinoide oft vollagonistisch an Cannabinoidrezeptoren
C) besitzt
Cannabidiol keine psychotrope Wirkung
D) ist eine
Intoxikation mit synthetischen Cannabinoiden total
ungefährlich.
20. Welche Aussage
trifft zu? Bei U-47700 handelt es sich um eine neuere Substanz aus der Gruppe
der
A) Synthetischen
Cannabinoide
B) Neuroleptika
C) Neuen
synthetischen Opioide (NSO)
D) Benzodiazepine
Klinische Toxikologie,
Juli 2021, Göttingen
1. Welche Stoffe sind für Vergiftungen
nach Exposition gegenüber schäumenden
Kosmetika (z.B. Shampoo) verantwortlich? Beschreiben Sie die zu erwartenden
Symptome einer seltenen schweren Vergiftung.
2. Nennen Sie drei Giftstoffe und ihre entsprechenden Antidota.
3. Welche Giftstoffe lassen sich effektiv mit einer Hämodialyse
eliminieren und warum?
4. Wie behandelt man heute eine METHANOL-Vergiftung?
5. Beschreiben Sie die Symptome einer Vergiftung mit Engelstrompete oder
Tollkirschen.
6. Beschreiben Sie das klinische Bild einer Vergiftung mit Morphin.
7. Wie lange lassen sich Wirkstoffe typischerweise in Blut, Urin und
Haaren analytisch nachweisen?
8. Beschreiben Sie den Krankheitsverlauf einer Vergiftung mit Knollenblätterpilzen.
9. Welche durch muskarinerge Acetylcholinrezeptoren
vermittelten Symptome sind typisch für
eine Vergiftung durch das Alkylphosphat PARATHION?
10. Welche Formen der Muschelvergiftung kennen Sie?
Klinische Toxikologie,
Juli 2022, Göttingen
1. Welche
Stoffe sind für Vergiftungen nach Exposition gegenüber schäumenden Kosmetika
(z. B. Shampoo) verantwortlich? Beschreiben Sie die zu erwartenden Symptome
einer seltenen schweren Vergiftung.
2. Nennen
Sie drei Giftstoffe und ihre entsprechenden Antidota.
3. Welche
Giftstoffe lassen sich effektiv mit einer Hämodialyse eliminieren und warum?
4. Wie
behandelt man heute eine METHANOL-Vergiftung?
5. Beschreiben
Sie die Symptome einer Vergiftung mit Engelstrompete oder Tollkirschen.
6. Beschreiben
Sie das klinische Bild einer Vergiftung mit Morphin.
7. Wie
lange lassen sich Wirkstoffe typischerweise in Blut, Urin und Haaren analytisch
nachweisen?
8. Beschreiben
Sie den Krankheitsverlauf einer Vergiftung mit Knollenblätterpilzen.
9. Welche
durch muskarinerge Acetylcholinrezeptoren
vermittelten Symptome sind typisch für eine Vergiftung durch das Alkylphosphat
PARATHION?
10. Welche
Formen der Muschelvergiftung kennen Sie?
Klinische Toxikologie,
Juli 2023, BfR Berlin
Es gab A und B
Versionen, die sich in der Anordnung der Fragen unterschieden haben. Bei den Multiple-Choice
Fragen können Antworten 1-5 richtig sein.
1)
Welche
Stoffe können nicht über die Hämodialyse ausgeschieden werden?
o
Paracetamol
o
Chlorophenoxycarbonsäuren
o
Methanol
o
Lithium
·
Benzodiazepine
2) Nennen Sie die Bestandteile der
E-Zigarette. Welcher Inhaltsstoff ist verboten?
Nikotin
Glycerin
1,2-Propandiol
THC
3)
Beschreiben
Sie die Symptome einer Vergiftung mit Engelstrompete oder Tollkirschen.
Tropanalkaloide Atropin und Scopolamin:
Anticholinerge Wirkung durch kompetitive Verdrängung des ACh an den
Rezeptoren führt zu folgenden Symptomen:
Mydriasis, Tachykardie, Hyperthermie, Halluzination, Hautrötung,
Mundtrockenheit
4)
Welches
Enzym wird bei Kampfstoffen wie Sarin etc. gehemmt?
o
o
o
o
Acetylcholin-Esterase
o
5)
Wie
wird eine Methanol-Vergiftung heute behandelt und warum bzw. welchen Vorteil
bietet das? Mit welchen Antidota wird eine Methanol Vergiftung behandelt?
Welches ist das bevorzugte Antidot?
Antidot-Gabe: Fomepizol, Ethanol. Bevorzugt Fomepizol, da bei Ethanol über mehrere Tage ein
Alkoholspiegel von 1 Promille aufrechterhalten werden muss, vor allem für
Kinder nicht gut und Risiko der Hepatotoxizität.
Bei Bedarf Magenspülung oder Hämodialyse
6)
Nennen
Sie vier Giftstoffe und ihre entsprechenden Antidota.
·
Cyanwasserstoff à
DMAP, Natriumthiosulfat
·
Atropin à
Physostigmin
·
Organophosphate à Atropin,
Obidoxim
·
Amatoxin: Silbinin
7)
Beschreiben
Sie den Krankheitsverlauf einer Vergiftung mit Knollenblätterpilzen.
Amatoxin-Syndrom: 4-phasig
Latenzphase
Nach 8-12h GI Phase (Erbrechen, Diarrhoe)
Übergangsphase (symptomfrei)
Nach 2-6d: hepatische Phase (Leberversagen, Ikterus)
è
Leberregeneration, Lebertransplantation oder Tod
8)
MC-Frage:
Worauf beruht die Wirkung des Botulinum-Toxins?
a.
Hemmung
der Freisetzung von ACh an der motorischen Platte
b. GABA-Ausschüttung gehemmt
c. Blockade
der ACh-Rezeptoren
d. Blockade von Natriumkanälen
e. Blockieren K Kanäle
9)
Wie
lange lassen sich Wirkstoffe typischerweise im Blut, Urin und Haaren analytisch
nachweisen?
Blut: min-h
Urin: min- d
Haare: mehrere d
– y
10)
Definieren
Sie Toxikovigilanz (nach WHO)
Alle Aktivitäten zur Identifizierung und Bewertung der Vergiftungsrisiken
in einer Gesellschaft und Bewertung der Maßnahmen, die zur Verminderung oder
Elimination dieser Risiken getroffen werden (WHO).
11)
Was
sind Quellen von CO?
·
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Lagerraum mit Holzkohlepellets
Neue Fragen? Dann maile sie
sofort an herbsjo1@gmx.de
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Last Update: 23. Dezember 2023