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Grundlagen der Organtoxikologie Teile 1 und 2:

(Erfurt)

1. Welche Kriterien werden für die Bewertung des Elektrokardiogramms an Labortieren herangezogen?

2. Welche anderen Möglichkeiten (außer EKG) eignen sich zum Nachweis der Kardiotoxizität von Stoffen?

3. Welche Formen der Anämien gibt es, die infolge der Wechselwirkung von Stoffen mit dem Organismus entstehen können?

4. Was ist eine DIC und wie äußert sie sich?

5. Nennen Sie Dispositionsfaktoren für eine Thrombosebereitschaft (Thrombophilie).

6. An welchen Strukturen der Niere können sich toxische Schäden manifestieren?

7. Welche Parameter eignen sich zur Bestimmung der Nephrotoxizität einer Substanz?

8. Welche drei Prozesse spielen bei der renalen Ausscheidung von Fremdstoffen eine Rolle?

9. Mit welchen Grundphänomenen reagieren Zellen auf toxische Schäden?

10. Nennen Sie vier wichtige physiologische Funktionen der Leber.

11. Nennen Sie Biotransformationsreaktionen der Phasen I und II.

12. Welche reaktiven Metabolite werden vorwiegend durch Konjugation mit Glutathion entgiftet?

13. Was verstehen Sie unter zonaler funktioneller Gliederung der Leber?

14. Welche in-vitro-Methoden eigenen sich zur Untersuchung der Lebertoxizität von Fremdstoffen?

15. Welche Form der Zellschädigung läßt sich durch hohe Aktivitäten bestimmter Aminotransferasen im Blut nachweisen?

16. Nennen Sie Ursachen und Folgen der Linsentrübung.

17. Nennen Sie Untersuchungsmethoden zur Funktionsprüfung der Augen.

18. Welche Formen der Schädigung der Hornhaut des Auges durch Fremdstoffe gibt es?

19. Welche Reizparameter dienen der Beurteilung der akuten Augenirritation im Hühnereitest an der Chlorionallantois-Membran (HET-CAM Test)?

20. Was ist Vitalkapazität? Was sind dynamische Atemgrößen?

21. Beschreiben Sie die physikalischen Mechanismen für die Deposition von Partikeln im Respirationstrakt.

22. Welcher Unterschied besteht zwischen Mund- und Nasenatmung bezüglich der Deposition von Partikeln?

23. Nennen Sie Methoden zum Nachweis einer Schädigung des Respirationstraktes.

24. Was versteht man unter der sogenannten diffusen alveolären Schädigung?

25. Welche wesentlichen Funktionsstörungen des Atemtraktes entstehen durch Fremdstoffe?

26. Nennen Sie Folgen des toxischen Lungenödems.

27. Welche Bestandteile der Bronchialalveolen geben Hinweise auf entzündliche Reaktionen?

28. Welche Clearance-Mechanismen gibt es im Respirationstrakt?

29. Nennen Sie vier Stoffe, die zu Fibrinogenese/Fibrose der Lunge führen.

30. Welches sind die Hauptkomponenten des Oxidation-Antioxidations-Systems?

31. Nennen Sie schilddrüsenwirksame Fremdstoffe.

32. Erläutern Sie den enterohepatischen Kreislauf.

33. Nennen Sie Kanzerogene für den Intestinaltrakt.

34. Nennen Sie Stoffe, die zu funktionellen Störungen des Verdauungstraktes führen.

35. Beschreiben Sie die Wirkungsweise. Beschreiben Sie die Nitrosaminbildung im Magen.

36. Nennen Sie Ursachen und klinische Erscheinung der toxischen Dermatitis.

37. Nennen Sie Methoden zur Erfassung der Hautabwehrleistung.

38. Nennen Sie ototoxische Substanzen bzw. Substanzgruppen.
 

Erfurt, 25.-29. Juni 2001

39. Nennen sie die Zelltypen des Nervensystems, die durch Toxine geschädigt werden können.

40. Welche Transmitter-bezogenen Vorgänge an der Synapse können durch Fremdstoffe gehemmt werden?

41. Warum ist der Befund „Nervenzellnekrose“ für die Risikobewertung von Chemikalien besonders kritisch?

42. Nennen sie klinische Anzeichen von Neurotoxizität!

43. Was verstehen sie unter Neuropathie, Neuronopathie, Axonopathie, Myelino-pathie?

44. Nennen sie Mechanismen der Neurotoxizität! Welche Zelltypen können neurotoxisch geschädigt werden?

45. Welche neurotoxischen Wirkungen sind üblich für Schwermetalle wie Blei?

46. Worin besteht der Unterschied zwischen „dying-forward“- und „dying-back“-Schädigung?

47. Welche physikalischen Mechanismen kommen für die Deposition von Partikeln im Respirationstrakt in Frage?

48. Welche Clearance-Mechanismen wirken im Atemtrakt?

49. Welche Zelltypen des Respirationstraktes können durch Fremdstoffe geschädigt werden?

50. Was sind dynamische Atemgrößen?

51. Nennen sie Folgen des toxischen Lungenödems!

52. Was sind die hauptsächlichen Manifestationsorte einer toxischen Innenohrschädigung?

53. Nennen sie Wirkmechanismen und die wesentlichen Manifestationsorte der Ototoxizität!

54. Nennen sie Nachweismethoden der Ototoxizität!

55. Nennen sie die wesentlichen Merkmale und toxikologischen Ursachen von Osteoporose! Welche Entstehungswege und Folgen hat Osteoporose?

56. In welchem Abschnitt des Magen-Darm-Traktes findet vorwiegend Biotransformation statt?

57. Wie kommt es zur Nitrosaminbildung im Magen?

58. Nennen sie Ursachen für die Schädigung des Oberflächenepithels  im Magen-Darm-Trakt!

59. Nennen sie Kanzerogene für den Magen-Darm-Trakt!

60. Was versteht man unter intestinalem „firstpass effect“?

61. Was versteht man unter „irritativer Kontaktdermatitis“?

62. Wie können sich toxisch-bedingte Hautläsionen klinisch äußern?

63. Nennen sie Methoden zum Nachweis toxisch-bedingter Hautreaktionen! Welche klinischen Symptome der Haut durch toxische Schädigung kennen Sie?
 

Erfurt, 04.-08. Februar 2002

64. Welche Zellstrukturen/-organellen können durch Fremdstoffe geschädigt werden?

65. Mit welchen Grundphänomenen reagieren Zellen auf Toxine?

66. Nennen Sie Angriffspunkte von Chemikalien auf der Ebene des Zellstoffwechsels

67. Welche irreversiblen und reversiblen Grundmechanismen einer toxischen Wirkung von Chemikalien sin möglich?

68. Was ist Apoptose?

69. Was ist Entzündung?

70. Was versteht man unter zonaler Differenzierung der Leber?

71. Welche Zelltypen der Leber können durch Fremdstoffe geschädigt werden?

72. Welche Stoffe können beim Menschen Lebertumoren verursachen?

73. Was versteht man unter First-pass-Effekt der Leber?

74. Nennen Sie Wege (Pathogenese), die zur Leberverfettung führen können1

75. Welche Leberfunktionen eignen sich zum Nachweis von Hepatotoxizität?

76. Wo ist in der Leber die Cytochrom P450-abhängige Biotransformation lokalisiert?

77. Aus welchen Schichten besteht das Herz?

78. Was versteht man unter Herzinsuffizienz?

79. Worauf beruht die toxische Wirkung von Nikotin?

80. Welche Teile des Auges unterliegen vorwiegend toxischen Veränderungen?

81.Über welchen Weg kann eine ins Auge (Bindehautsack) applizierte lösliche Chemikalie resorbiert werden?

82. Welche Stoffe können Linsentrübungen (Katarakte) verursachen?

83. Welche Methoden eignen sich zur Diagnostik toxischer Augenveränderungen?

84. An welchen Strukturen der Niere können sich toxische Schäden manifestieren?

85. Welche Parameter eignen sich zum Nachweis der Nephrotoxizität?

86. Welche drei Prozesse spielen bei der renalen Ausscheidung von Fremdstoffen eine Rolle?

87. Welche Bedeutung hat der Nachweis einer a2u-Globulinanreicherung in der Rattenniere für die Risikobewertung eines Stoffes?

88. Welche metabolischen und morphologischen Veränderungen werden durch Ethanol-Abusus verursacht?

89. Zusatzfrage: Welches sind die drei schönsten Städte Europas?

90. Vom Referenten für Endokrinologie sind Fragen angedeutet worden, die wahrscheinlich gespeichert sind:
        a. Welche Parameter müssen bei der Untersuchung von Schilddrüsentoxizität bestimmt werden?
        b. Nennen Sie die drei essentiellen Bestandteile eines Reportergenassays!
        c. Nennen Sie thyreotoxische Stoffe!
 
 

Erfurt, 03.-07. Februar 2003

1. Welche Zellorganellen können durch Fremdstoffe geschädigt werden?

2. Nennen Sie wesentliche Merkmale der Nekrose!

3. Nennen Sie wesentliche Merkmale der Apoptose!

4. Wodurch sind Entzündungsreaktionen charakterisiert?

5. In welchen Zellorganellen können reaktive Sauerstoffspezies entstehen?

6. Was sind Folgen des oxidativen Stresses?

7. Welche Kriterien dienen zur Beurteilung toxischer Zellschädigungen?

8. Welche Teile des Auges können geschädigt werden, wenn ein Toxin in das Kammerwasser     übertritt?

9. Welche Stoffe können Linsentrübungen verursachen?

10. Welche Methoden eignen sich zur Diagnostik toxischer Augenveränderungen?

11. Über welchen Weg kann eine ins Auge (Bindehautsack) applizierte, lösliche Chemikalie resorbiert werden?

12. Was versteht man unter zonaler Differenzierung der Leber?

13. Welche Zelltypen der Leber können vorwiegend durch Xenobiotika geschädigt werden?

14. Nennen Sie Ursachen für eine Fettleber!

15. Welche Stoffe induzieren Lebertumoren?

16. Woran erkennt man Permeabilitätsstörungen der Leberparenchymzellen?

17. Was ist eine Herzinsuffizienz?

18. Nennen Sie Methoden zur Erfassung der Kardiotoxizität!

19. An welchen Bestandteilen des Herzens können sich kardiotoxische Substanzen manifestieren?

20. Nennen Sie kardiotoxische Substanzen!

21. Nennen Sie Strukturen der Niere, die häufig durch toxische Substanzen geschädigt werden!

22. Welche 3 Prozesse spielen bei der renalen Ausscheidung von Fremdstoffen eine Rolle?

23. Welche Parameter eignen sich zum Nachweis der Nephrotoxizität?

24. Welche Bedeutung hat der Nachweis einer α2µ-Globulinanreicherung in der Rattenniere einer männlichen Ratte für die Risikobewertung eines Stoffes?

25. In vorwiegend welchen Strukturen der Niere sind Fremdstoff-metabolisierende Enzyme lokalisiert?

Was sind die Folgen (Schäden) des oxidativen Streß?

26. In welchen Zellorganellen entstehen reaktive Sauerstoffspezies?

27. In welchen Strukturen sind die metabolischen Enzyme in der Niere lokalisiert?

28. Welche Strukturen des Auges werden geschädigt, wenn eine toxische Substanz in das Kammerwasser gelangt?

29. Was kennzeichnet die Nekrose (onkotische Nekrose)?

 

Erfurt, 20.-24. Juni 2005

Aufbau und Funktion einer cholinergen Synapse Ruhepotential/Aktionspotential

Wirkungen von Zigarettenrauch

Schädigung welcher Strukturen im Knochen?

Stoffe, die Knochen schädigen können

Funktionelle Störungen des Gastrointestinaltraktes durch Toxine

Bakterielle Enzymysteme verantwortlich für Fremdstoffmetabolismus im Gastrointestinaltrakt

Nachweismethoden zur Neurotoxizität

Welche Zellen werden durch Aminoglycoside geschädigt (Ototox)?

Risikofaktoren bei Anwendung von Aminoglycosiden

Zellen des Cortischen Organs. Funktionen?

 

Erfurt, 26. bis 30. Juni 2006

Gastrointestinaltrakt (GI):

•           Wie gelangen Fremdstoffe in den GI?

•           Welche Fremdstoffe verursachen funktionelle Störungen?

•           Typische Enzymausstattung von Darmbakterien

•           Wo findet der Fremdstoffmetabolismus im Darm statt?

 

Nervensystem:

•           Wie ist der Zellkörper einer Nervenzelle aufgebaut?

•           Anatomische Besonderheiten von Nervenzellen

•           Funktion von Leitungsbahnen

•           3 Bestandteile der Großhirnrinde

 

Lunge (Fragen zum Ankreuzen z.T. nur im Kontext mit dem Vortrag verstehbar):

•           Amphetamin: Welche Reaktionen bei Versuchstieren möglich?

•           Intratracheale Substanzverabreichung, warum?

•           Todesursache nach Substanzverabreichung bei bestimmten Rattenstämmen?

•           In welchem Bereich der Atemwege ist der Gesamtquerschnitt am geringsten?

•           Aufgabe des pulmonalen Surfactant

•           Definition effektiver Dosis von Partikeln

 

Knochen:

•           Erkrankung, bei der die Masse des Knochengewichts zunimmt

•           Welches Hormon verursacht bei pulsatiler Gabe auch diesen Effekt?

•           Klinisches Bild von Coniin

•           Ursache Muskelschwäche von Ethanol (chronischer)

 

Hämostase:

•           Erläutern Sie den Begriff Hämostase

•           Funktion von Thrombozyten

 

Organtox 1 - Erfurt, Februar 2007

Zytotoxizität

Funktionen der Peroxisomen

Was ist Redoxcycling? Was sind die Folgen von oxidativen Stress?

Lipidperoxidation

Unterschiedliche Wirkungsweise bakterieller und pflanzlicher Toxine (???)

Folgen einer erhöhten intrazellulären Ca-konzentration

 

Lebertox

Chemikalieninduzierte Porphyrie

Kupfervergiftung bei Kleinkindern

Toxische Wirkungen des Alkohols

Entstehung der Cholestase

Entstehung einer chemikalieninduzierten Hepatitis

 

Herz/Gefäße

Arterien/Venen

Grundsätzlicher Aufbau der Gefäßwände

Lage des Herzens

Makroskopische Beurteilung des Herzens

Welcher Teil des Herzens ist durch Hypoxie besonders betroffen?

Spontanveränderungen von Herz und Gefäßen

 

Niere

Unterschied ein/mehrwarzige Niere? Tierarten?

Aufbau des glomerulären Filters

Welche Zellen produzieren EPO? Welche Zellen produzieren Prostaglandine, Thromboxane?

Zuordnung verschiedener Kriterien zu Teilen des Tubulus in der Niere

Aufbau juxtaglomerulärer Apparat

5 Aufgaben der Niere

Wie heißt die Bildung des Primärharns?

Nephrose/ Nephritis

Was passiert durch Metabolismus von Diethylenglycol?

Diagnostische Aussagekraft der Kreatinin-Clearance? PAH?

 

2 Substanzen nennen, die Alpha-2-Globulin-Nephropathie und Nierentumore auslösen

Biotransformationswege nephrotoxischer Substanzen

Welche physiologischen Gegebenheiten tragen zur nierenspezifischen Toxizität vieler Glutathionkonjugate bei?

 

Hormone

3 Stoffklassen, die die Schilddrüsenhormonsynthese hemmen

Mechanismen in der Leber, die zu erniedrigter Schilddrüsenhormonkonzentration im Blut führen

Ursachen der östrogeninduzierten Gewichtszunahme des Uterus

Welche Veränderungen (mind. 4) bei erwachsenen männlichen Ratten sind Hinweise auf antiandrogene Effekte?

 

 

Organtox 2 - Erfurt, Februar/März 2007


1. Was ist Hypertrophie?
2. Was ist Hyperplasie?
3. Was ist Metaplasie?
4. Nennen Sie Funktionen der Peroxisomen.
5. Nennen Sie 5 Zellorganellen / Strukturen, die durch Xenobiotika geschädigt werden können.
6. Was ist Redox-Cycling?
7. Was ist oxidativer Streß?
8. Zählen Sie die Unterschiede zwischen Nekrose und Apoptose auf.
9. Beschreiben Sie den Vorgang der Lipidperoxidation.
10. Beschreiben sie die Unterschiede in der Wirkungsweise von bakteriellen und pflanzlichen Toxinen.
11. Welche Mechanismen lösen einen unphysiologisachen Ca2+-Spiegel aus?
12 a) Was ist ein Katarakt?
12 b) Welche Stoffe lösen diesen aus?
13. Welche Zellen gibt es in der Leber? Welche sind am häufigsten?
14. Beschreiben Sie die Aufgaben der Leber.

15. Nennen Sie metabolische Prozesse in der Leber.
16. Welche Bedeutung hat die Leber im Lipidstoffwechsel?
17. Nennen Sie die wichtigsten Ursachen für eine Fettleber.
18. Was ist Porphyrie? Nennen Sie Enstehungsursachen.
19. Welche toxischen Auswirkungen hat Kupfer auf Kleinkinder?
20. Wie entsteht die Alkoholtoxizität in der Leber?
21. Was ist Cholestase? Wie wird sie ausgelöst?
22.Beschreiben Sie Charakteristika für Fibrose und Zirrhose.
23. Nennen Sie Unterschiede zwischen Arterie und Vene.
24. Beschreiben Sie den Aufbau der Blutgefäße.
25. Beschreiben Sie die Lage des Herzens.
26.Nennen Sie die Parameter zur makroskopischen Beurteilung des Herzens.
27. Nennen Sie Herzveränderungen, die durch Sauerstoffmangel bedingt sind.
28. Nennen Sie Spontanveränderungen am Herzen und den Gefäßen.
29. Bei welchen Tieren treten einwarzige bzw. mehrwarzige Nieren auf?
30. Beschreiben Sie den Aufbau des glomerulären Filters.
31. Beschreiben Sie den Aufbau des Tubulus.
32. Welche Zellen produzieren Erytopetin, Prostaglandine und Thromboxane?
33. Beschreiben Sie den Aufbau des Juxta-glomerulären Apparates.
34. Nennen Sie mindestens 5 Aufgaben der Niere.
35. Wie heißt der Prozeß der Primärharnbildung?
36. Erklären Sie Nephrose und Nephritis.
37. Warum löst Diethylenglykol toxische Wirkungen in der Niere aus?
38. Welche diagnostische Aussagekraft hat die Kreatinin Clearance?
39. a) Wie misst man die PAH Clearance? (Anmerkung: PAH = p-Aminohippursäure)
       b) Welche Aussagekraft hat dieser Parameter?
40. Nennen Sie 2 Beispiele, die zur alpha2u-Globulin-Nephropathie bei Ratten führen.
41. Beschreiben Sie die Cystein Konjugat beta-Lyase-abhängige Bioaktivierung von Cystein S-Konjugaten.
42. Welche Biotransformationsschritte spielen bei der Aktivierung von nephrotischen Substanzen eine Rolle?
43. Welche physiologischen Gegebenheiten in der Niere tragen zu nephrotoxischen Effekten bei?
44. Nennen Sie in der Leber lokalisierte Mechanismen, die zur Absenkung der Schilddrüsenhormone führen.
45. Nennen Sie 3 Stoffklassen, die zur Hemmung der Schilddrüsenhormonsynthese führen.
46. Wodurch ist die östrogen induzierte Gewichtszunahme des Uterus in juvenilen Ratten bedingt?
47. Welche Veränderungen in adulten Ratten deuten auf eine anti-androgene Wirkung einer Substanz hin?

 

Organtox 2 - Juni 2007

Nervensystem:

Nenne die Bestandteile des Zellkörpers einer Nervenzelle.
Was sind die anatomischen Besonderheiten einer Nervenzelle?
Leitungsbahnen: wie heissen die Nervenzellen dazu und welche Funktion haben sie?
Welche Gliazellen kennen Sie?
Welche Arten von Neuropathien gibt es und worin unterscheiden sie sich (Axonopathie etc.)?
Wie ist die Diagnose für eine proximale und distale Axonopathie und welche Substanzen führen dazu?
Wie sieht eine Myelinopathie aus und welche Substanz führt zur Vakuolisierung der weissen Substanz?
Was bedeutet der Befund Nekrose bei Nervenzellen?
Wie ist die cholinerge Synapse aufgebaut? (zeichnen)
Was ist ein Aktionspotential?
Was ist ein Ruhepotential?

Lunge:

Entstehung und Auswirkung eines toxischen Lungenödems
Größe der Oberfläche einer Lunge
Hauptaufgabe der Lunge?
Abscheidungsmechanismen von Partikeln?
Wirkungsort von Ozon?
Definition des aerodynamischen Durchmessers?
Minimum der Depositionsrate beim Menschen?
Welche Aerosolfraktion wird für die berufliche Exposition verwendet?

Skelett und Muskulatur

Nennen Sie eine Krankheit, bei der die Knochenmasse zunimmt
Welches Hormon führt zur vermehrten Knochenbildung?
Symptome der Coniin-Vergiftung?

Haut

Welche Epidermisschichten werden unterschieden?
Was ist die wichtigste Einflussgröße von der Haut auf die Permeabilität?

Ohr

Welche Faktoren können die Ototoxizität einer Substanz beeinflussen? (nenne 4)
Wo manifestiert sich die Ototox (an welchen Strukturen des Ohres)?

Magen

Aufbau des Magens (zeichnen)
Funktion exokrin /endokrin - nenne Beispiele
Wie funktioniert die Verdauung im Dünndarm?
Eine funktionelle Störung des Magen/Darm-Trakts mit Auslöser nennen

 

Organtox – Februar2008

  1. Nennen Sie 5 Zellorganellen/Strukturen, die durch Xenobiotika geschädigt werden können
  2. Welche Funktionen haben Peroxisomen?
  3. Welches sind die 2 Wege der Entstehung von Riesenmitochondrien? 
  4. Was sind die wesentlichen Vorgänge bei der vaskulären Komponente der Entzündung und was sind die direkten Konsequenzen?
  5. Zählen Sie die Unterschiede zwischen Nekrose und Apoptose auf.
  6. Was ist „redox-cycling“ und welche Folgen hat oxidativer Stress?
  7. Nennen Sie die Mechanismen, über die eine unphysiologische Erhöhung des freien zytoplasmatischen Calciums zytotoxisch wirkt.
  8. Beschreiben Sie den Vorgang der Lipidperoxidation.
  9. Nennen Sie drei Typen nicht-parenchymaler Zellen in der Leber.
  10. Woher rekrutieren sich Kupffer-Zellen? (2 Möglichkeiten)
  11. bis 14: "Welche Aussage trifft zu..." (Leberzellen): z.B. was gehört nicht zur Aufgaben der Leber; Funktion Kupfferzellen; Morbus Meulengracht (Antworten waren im Skript der Referentin umkringelt.)
  1. Beschreiben Sie die Ätiologie der chemisch-induzierten Porphyrie
  2. Worauf könnten die toxischen Auswirkungen von Kupfer auf Kleinkinder beruhen?
  3. Über welche Mechanismen können Chemikalien eine Leberentzündung hervorrufen?
  4. Beschreiben Sie Charakteristika für Fibrose und Zirrhose.
  5. Was ist eine Cholestase und über welche Mechanismen kann sie ausgelöst werden? (2 Möglichkeiten)
  6. Cyanogene Verbindungen können Schilddrüsenhormone hemmen. Benennen Sie das ultimal hemmende Agens und beschreiben Sie seine Wirkung.
  7. Nennen Sie Gründe, warum bei der Ratte im Gegensatz zum Menschen die Homöostase der Schilddrüsenhormone durch Fremdstoffe leicht gestört werden können.
  8. Sie haben mittels östrogenem Bindungsassay eine Substanz untersucht. Welche Informationen liefert der Assay, welche nicht?
  9. Es wird ein uterotropher Assay mit Ethinylestradiol an juvenilen weiblichen Ratten durchgeführt. Es kommt zur Zunahme des Uterusgewichts unter Östrogeneinfluss. Welche Veränderungen im Uterus lassen sich histologisch nachweisen?
  10. Was ist der Unterschied zwischen einwarzigen und mehrwarzigen Nieren? Nennen Sie mindestens eine Tierart mit einer einwarzigen und eines mit einer mehrwarzigen Niere.
  11. Beschreiben Sie den Aufbau des glomerulären Filters.
  12. Welcher Tubulusabschnitt besitzt – a) Bürstensaum, b) flaches Epithel, c) hohe CYP450 Aktivität
  13. Welche Zellen bauen den juxtaglomerulären Apparat auf?
  14. Welche Zellen produzieren Erythropoietin bzw. Prostaglandine und Thromboxane?
  15. Wie nennt man den Prozess der Primärharnbildung?
  16. Nennen Sie 5 Aufgaben der Niere.
  17. Erklären Sie Nephrose und Nephritis.
  18. Warum löst Diethylenglykol toxische Wirkungen in der Niere aus?
  19. Welche diagnostische Aussagekraft haben Creatinin- und PAH-Clearance?
  20. Welche physiologischen Gegebenheiten tragen zu nephrotoxischen Effekten von Glutathion-S-Konjugation bei?
  21. Welche Biotransformationsschritte spielen bei der Aktivierung von nephrotoxischen Substanzen eine Rolle?
  22. Nennen Sie 2 Beispiele für Substanzen, die über alpha2u-Globulin vermittelte Mechanismen Nierentumore erzeugen.
  23. Erklären Sie am Beispiel Trichorethen die Bioaktivierung von Cystein-S-Konjugaten durch ß-Lyase.
  24. Nennen Sie Unterschiede zwischen Arterie und Vene.
  25. Welche anatomischen Strukturen zur Reizweiterleitung im Herzen kennen Sie?
  26. Wie lassen sich die Zellen von Skelett-, Herz- und glatter Muskulatur unterscheiden?
  27. Welche Herzklappen kennen Sie?
  28. Welches sind die Hauptkomponenten der Blutgefäße?
  29. Was ist ein Gefäßaneurysma?
  30. Experimentell lässt sich ein positiv inotroper Effekt am Herzen erreichen durch: > 5 vorgegebenen Antworten (Substanzklassen)

 

Organtox - Februar 2009

23. – 27.02.2009 (Erfurt)

Zelle:

1. Nennen Sie 5 Zellorganellen, die durch Xenobiotika geschädigt werden können!

2. Welche Funktion haben Peroxisomen?

3. Welches sind die 2 Wege der Entstehung von Riesenmitochondrien?

4. Zählen Sie Unterschiede zwischen Nekrose und Apoptose auf (mind. 3).

5. Was ist „redox-cycling“ und welche Folgen hat oxidativer Stress?

6. Nennen Sie die Mechanismen, über die eine unphysiologische Erhöhung des freien zytoplasmatischen Calciums zyototoxisch wirkt.

7. Erklären Sie das Konzept der toxischen Schwellenwertdosis.

8. Beschreiben Sie den Vorgang der Lipidperoxidation.

 

Endokrines System:

9. Beschreiben Sie den Vorgang der hormonellen Signalvermittlung.

10. Welche Informationen liefert ein androgen sensitiver Reportergen-Assay?

11. Es wird ein uterotropher Assay mit Ethinylestradiol an juvenilen weiblichen Ratten durchgeführt. Es kommt zur Zunahme des Uterusgewichts unter Östrogeneinfluss. Welche Veränderungen im Uterus lassen sich histologisch nachweisen?

12. Nennen Sie 4 Mechanismen, die zur Hemmung der Schilddrüsenhormonsynthese führen!

 

Leber:

13. Nennen Sie drei Typen nicht-parenchymaler Zellen in der Leber.

14. Woher rekrutieren sich Kupffer-Zellen? (2 Möglichkeiten)

15. Beschreiben Sie die Ätiologie der Chemikalien-induzierten Porphyrie!

16. Worauf könnten die toxischen Wirkungen von Kupfer auf Kleinkinder beruhen?

17. Über welche Mechanismen können Chemikalien eine Leberentzündung hervorrufen?

18. Beschreiben Sie Charakteristika für Fibrose und Zirrhose.

19. Was ist eine Cholestase (Gallenstauung) und über welche Mechanismen kann sie ausgelöst werden (2 Mechanismen)?

20. Welche Aussage trifft zu/nicht zu... (Leber). z. B. was gehört nicht zur Aufgabe der Leber; Morbus Meulengracht; Biotransformation in Leber (Antworten waren im Skript der Referentin umkringelt)

 

Herz:

21. Nennen Sie Unterschiede zwischen Arterie und Vene.

22. Welche anatomischen Strukturen zur Reizweiterleitung im Herzen kennen sie?

23. Wie lassen sich die Zellen von Skelett-, Herz-, und glatter Muskulatur unterscheiden?

24. Welche Herzklappen kennen Sie?

25. Welches sind die Hauptkomponenten der Blutgefäße?

26. Was ist ein Gefäßaneurysma?

27. Experimentell lässt sich ein positiv inotroper Effekt am Herzen erreichen durch: (4 vorgegebene Antworten)

 

Niere:

28. Was ist der Unterschied zwischen einwarzigen und mehrwarzigen Nieren? Nennen Sie mindestens eine Tierart mit einer einwarzigen und eines mit einer mehrwarzigen Niere.

29. Beschreiben Sie den Aufbau des glomerulären Filters.

30. Welcher Tubulusabschnitt besitzt:

a) Bürstensaum

b) Flaches Epithel

c) Hohe Cyp450 Aktivität?

31. Welche Zellen bauen den juxtaglomerulären Apparat auf?

32. Welche Zellen produzieren Erythropoietin bzw. Prostaglandine und Thromboxane?

33. Wie nennt man den Prozess der Primärharnbildung?

34. Nennen Sie 5 Aufgaben der Niere!

35. Erklären Sie Nephrose und Nephritis!

36. Warum löst Diethylenglykol toxische Wirkungen in der Niere aus?

37. Welche diagnostische Aussagekraft haben Creatinin- und PAH-Clearance?

38. Welche physiologischen Gegebenheiten tragen zu nephrotoxischen Effekten von Glutathion-SKonjugation bei?

39. Welche Biotransformationsschritte spielen bei der Aktivierung von nephrotoxischen Substanzen eine Rolle?

40. Beschreiben Sie die Bioaktivierung von Chloroform (welches PhaseI-Enzym, wie heißt der Metabolit, körpereigene Entgiftung)!

41. Beschreiben Sie den Mechanismus der nephrotoxischen Wirkung der Aristolochiasäure!

 

Auge:

42. Welche Strukturen kontrollieren den Übertritt von Substanzen ins Auge?

43. Über welche Wege erreichen Arzneistoffe das Augeninnere?

 

 

Organtox - Februar 2011 (Erfurt)

 

 

Organtox - Juni 2011 (Erfurt)

Nervensystem

·         Welche Moleküle überqueren die Blut-Hirn-Schranke?

·         Welche chemischen Stoffe lösen Axonopathie aus? Axonopathie erklären.

·         Rezeptor-Antagonisten von Acetylcholin-Rezeptor (2) und vom Dopamin-Rezeptor nennen

·         Stimulantien und Sedativa unterscheiden (MC, mehrere richtige)

Lunge

·         Mehrere Multiple Choice-Fragen, immer 1 Aussage aus 4 ist richtig (anspruchsvoll)

·         Themen: Bestandteile der Luftröhre, Anzahl Lungenlappen u.v.m.

·         Nennen Sie Ursache und Folge des toxischen Lungenödems.

·         Abscheidungsmechanismen von Partikeln (MC)

·         primärer Wirkungsort von Ozon (MC)

·         Faktoren, die deponierte Dosis von Partikeln im Respirationstrakt bestimmen (MC)

·         Definition des aerodynamischen Durchmessers? (Formel hinschreiben)

·         Bei welchem aerodynamischen Durchmesser liegt das Minimum für die alveoläre Partikeldeposition beim Menschen (MC, versch. Zahlen)

Klinische Pathologie

·         Wie kann man regenerative und nichtregenerative Anämie unterscheiden?

·         Einfluss zirkadianer und ultradianer Rhythmen auf klinisch-pathologische Parameter (MC) und Vermeidungsstrategien

·         Wo liegt die Schädigung, wenn AST und CK ansteigen und der ALT-Gehalt nur gering ist? (MC)

Haut

·         Welche Hautschicht ist die effektivste Hautbarriere?

·         Welche Zellen liegen in der Epidermis?

Ohr

·         An welchen Strukturen des Ohres manifestiert sich v.a. Ototoxizität?

Skelett und Muskel

·         Nennen Sie drei Zelltypen des Knochens.

·         5 Merkmale für spalthaltige (echte) Gelenke.

·         3 Hauptfunktionen von Skelettmuskeln.

·         Welche neuromuskulären Gifte haben lähmende Wirkung? (MC)

Gastrointestinaltrakt

·         Nennen Sie die Organe des Verdauungstraktes.

·         Was sind die Aufgaben der Beleg-, Neben- und Hauptzellen im Magen?

·         Welches Organ bildet den Gallensaft? Was ist die Funktion der Galle?

·         Aufgabe und Funktion des Dickdarms?

·         Über welche Mechanismen gelangen Fremdstoffe in den Magen-Darm-Trakt?

·         Welche Enzymsysteme finden sich in Darmbakterien?

·         In welchem Abschnitt des Magen-Darm-Trakts findet vorwiegend Biotransformation statt?

·         Nennen Sie funktionelle Störungen (= Störung Motilität od. Resorption) durch Toxine.

Blut

·         Erläutern Sie den Begriff Hämostase

 

Organtox - Juni 2013 (Erfurt)

Nervensystem

·         Zellkörperbestandteile einer Nervenzelle

·         Anatomische Besonderheit einer Nervenzelle

·         Uni-polare Zellen vs. Multipolare Zellen + Beispiel

·         Leitungsbahnen: aus welchen Zellen bestehen sie + Funktion

·         Welche synaptischen Verbindungen können Axone und Dendriten bilden?

·         Unterschied chemische vs. Elektrische Synapse

·         Gliazellen: welche Arten gibt es?

·         Wesentlichen Anteil der Großhirnrinde

·         Cerebellum: Zu welcher Region gehört es?

·         Welche Faktoren beeinflussen das Schädigungsmuster im Nervensystem?

·         Unterschied in der Empfindlichkeit des Nervensystems zwischen Kindern & Erwachsenen

·         Neuropathie erklaren + Beispielsusbtanz

·         Axonopathie erklären + Beispielsubstanz

·         Myelinopathie erklären + Beispielsubstanz

·         Dying forward und dying backward; Prozess

·         Welcher Zelltyp ist bei Myelinopathie betroffen

·         Befund von Nervenzell-Nekrosen für Risikobewertung

·         Vorteile der saltatorische Reizleitung

·         Autorezeptoren

·         Beendigung der synaptischen Übertragung: welche Möglichkeiten gibt es?

·         Testverfahren zur Bewertung von Effekten auf das Lernverhalten

·         Welche Moleküle überqueren Blut-Hirn-Schranke (Multiple Choice)

·         Welche Stoffe lösen Axonopathie aus? (multiple Choice)

·         Welche Stoffe sind Stimulantien (Multiple choice)

·         Jeweils 1 Antagonist zu 3 Rezeptortypen sagen

Lunge

·         Aufbau der Lunge (multiple choice)

·         Auf der Trachea (multiple choice)

·         Abscheidemechanismen von schwerlöslichen Partikeln

·         Welche Faktoren beeinflussen die deponierte Dosis von Partikeln?

·         Definition Aerodynamischer Durchmesser (Multiple choice)

·         Primärer Wirkungsort von Ozon (Multiple choice)

·         Pulmonale Deposition von Aerosolen in Ratte und Mensch: Unterschied

·         Was ist die Folge von Lipidakkumulation in Alveolen

·         Serin Elastase Hauptgegenspieler

Haut

·         Welche Hautschicht ist die effektivste Hautbarriere?

·         Welche Zellen sind in der Epidermis (Multiple choice)

·         Unterschied regenerative/nicht-regenerative Anämie

·         Wie kann der Einfluss zirkadianer/Ultradianer Rhythmen vermieden werden?

·         AST und CK gehen hoch, ALT geht nur gering hoch Schädigung welches Organsystems?

Ohr

·         Aufbau und Funktion von Corti-organ?

·         Schleifendiuretika: Wo greifen sie an? Wirkmechanismus

·         Aminoglykosidische Antibiotika: Wo greifen sie an? Wirkmechanismus?

Darm

·         Darmabschnitte

·         Gewebeschichten des Verdauungstraktes

·         Magensaft: Bestandteile und von welchen Zellen werden diese Bestandteile produziert?

·         Bestandteil des Pankreassaftes

·         Intestinaler First-Pass Effekt erklären + 2 Beispiele

Muskel

·         Hormone, die den Ca-Spiegel anheben?

·         Hauptfunktion der Gelenkwand

·         Hauptkennzeichen von Muskelgewebe

·         Toxine mit lähmender Wirkung (Multiple Choice)

 

 

Organtox - Juni 2015 (Erfurt)

Welches Hormon fördert den Knochenaufbau? (Calcitonin) Hormone, die eine Erhöhung von Ca2+ im Blut födern? (Parathormon, Vitamin D Hormon)

Skelettmuskelfaser: Hauptmoleküle, die sie bilden?

Toxine, die Muskelkrämpfe auslösen? (Mehrfachauswahl, richtig: Strychnin, Cicutoxin, Tetanospasmin, Batrachotoxin)

Wie manifestiert sich eine Neurotox?

Folgen einer Neuronopathie?

Neurotoxische Folgen der inhalativen Aufnahme von Lösemitteln?

Wie unterscheiden sich Atropin und Organophosphate bezüglich ihrer neurotoxischen Wirkung?

Aus welchen Bestandteilen besteht der Zellkörper einer Nervenzelle?

Anatomische Besonderheiten von Nervenzellen?

Aus welchen Nervenzellen bestehen Leitungsbahnen?

Welche Gliazellen kennen Sie? Welche Gliazellen entsprechen in ihrem Aufbau den Schwann'schen Zellen?

Unterschiede zwischen chemischen und elektrischen Synapsen?

Nennen Sie 3 wesentliche Anteile der Großhirnrinde?

Cerebellum zählt zu welcher übergeordneten Region?

Nennen Sie 3 wesentliche Faktoren, die das Schädigungsmuster im Nervensystem beeinflussen?

Unterschiede gegenüber Neurotoxinen zwischen adultem und wachsendem Nervensystem?

Erklären Sie dying forward/dying back Prozesse

Erklären Sie toxisch ausgelöste Myelinopathie

Welche Bedeutung hat der Befund von Nervenzellnekrosen für die Risikobewertung von Chemikalien?

Einige Fragen zu anatomischen Besonderheiten der Lunge und des Pleuraspaltes (Multiple Choice) und zum O2/CO2 Partialdruck (Rezeptoren).

Wie unterscheidet sich die regenerative von der nicht-regenerativen Anämie?

Worauf weist eine erhöhte Plasmaaktivität von AST/CK hin?

Maßnahmen zur Vermeidung zirkadianer Rhythmen von klinischen Parametern?

Vorteile saltatorischer Reizleitung

Was sind Autorezeptoren?

Wozu dienen Transporter bei der synaptischen Übertragung?

Nennen Sie 2 Test zur Analyse von Angstverhalten

Berechnung der retinierten Lungendosis schwer löslicher Partikel

Wo ist die Clearance schwer löslicher Partikel am langsamsten (Alveolus)?

Unterschiedliche pulmonale Deposition von Partikeln bei Mensch und Ratte

Definition des aerodynamischen Durchmessers

3 wesentliche Abscheidungsmechanismen im Respirationstrakt (Impaktion, Sedimentation, Diffusion)?

Hauptgegenspieler der Serinelastase (a1-Proteinase-Inhibitor)?

Antioxidantien in der ELF, die nicht höher als im Serum sind (Mehrfachauswahl)?

Wesentliche Abschnitte von Magen und Darm sowie des enterohepatischen Kreislauf erklären

Mechanismus der Ulcusentstehung im Magen erklären

Welche Zelltypen bilden welche Bestandteile des Magensafts? (Belegzellen: HCl, intrinsic factor; Hauptzellen: Pepsin, Pepsinogen; Nebenzellen: Magenschleim)

Aufbau und Funktion des Cortiorgans (Zelltypen und Funktion)?

Wirkmechanismus von Schleifendiuretika im Ohr?

 

Organtox - Juni 2017

Nervensystem:

1.         Bestandteile des Zellkörpers einer Nervenzelle

2.         Anatomische Besonderheiten einer Nervenzelle

3.         Synaptische Verbindungen zwischen Axon und Dendriten

4.         Uni- bzw. Multipolare Nervenzelle

5.         Aus welchen Zellen besteht die Leitungsbahn und was sind ihre Funktionen

6.         Was für Gliazellen kennen Sie

7.         Welche Gliazelle im ZNS entspricht der Schwann Zelle und was ist ihre Funktion

8.         Unterschied zw. chemischer und elektrischer Synapse

9.         Nennen Sie 3 Hauptanteile der Großhirnrinde

10.       Zu welcher Region gehört das Cerebellum

11.       3 Faktoren die Schädigungsmuster im Nervensystem beeinflussen

12.       Unterschied zw. wachsendem und adultem Nervensystem gegenüber Neurotoxinen

13.       Was ist Neuronopathie, Axonopathie, Myelinopathie, nennen Sie je ein Toxin

14.       Was versteht man unter "dying Forward"- "dying back", welche Strukturen sind beteiligt

15.       toxische Myelinopathie: Veränderung der weißen Substanz, welcher Zelltyp liegt dem zugrunde und was ist die "schwammartige" Struktur die entsteht

16.       Warum beeinflusst eine Nervenzellnekrose die Risikobewertung von Chemikalien

17.       Vorteile saltatorische Erregungsleitung

18.       Was sind Autorezeptoren

19.       Wozu dienen Transporter bei der synaptischen Übertragung

20.       Nennen Sie zwei Test zum Angstverhalten

21.       Nennen Sie zwei Haupttypen neurotoxischer Strukturveränderung

22.       Ursache Minamata

23.       Was sind die Symptome sensorischer Axonopathie

24.       Was ist die Folge einer durch Blei ausgelösten Myelinopathie

25.       Nennen Sie einen Naturstoff, der eine reversible Blockade der cholinergen Transmission verursacht

 

Lunge (Kaiser - Multiple Choice Fragen zu den Themen:)

1.         COPD

2.         Lungenemphysem

3.         Phosgen - Inhalation (Ödem)

4.         Tabakrauch --> Krebs

5.         Luftröhre

6.         Lungenhälften, Lungenbläschen

7.         Gefäßinnervation der Lunge

8.         Atemfrequenz

 

Knochen, Muskel (Schönnagel)

1.         Nennen Sie die 3 Knochenzelltypen und ihre Funktion

2.         Nennen Sie die 3 Hormone, die den Ca-Spiegel regulieren

3.         Nennen Sie 2 Substanzen, die toxische Myopathien auslösen können

4.         Nennen Sie die 2 Hauptmoleküle der Skelettmuskelfaser

 

Gastro (Drumm)

1.         Welche Zellen produzieren welche Bestandteile des Magensaftes

2.         Was ist der enterohepatische Kreislauf

3.         Was ist der intestinale first pass Effekt, nennen Sie ein Beispiel

4.         Was ist der Mechanismus hinter der Ulkusentstehung durch NSAIDs

5.         Magentypen Tiere

 

Innere (Schmidbauer)

1.         Wie kann man die regenerative von der nicht regenerativen Form der Anämie unterscheiden

2.         Nennen Sie Maßnahmen wie man den Einfluss von circadianer und ultradianer Rhythmen auf klinische Parameter erkennen und vermeiden kann

3.         Für was für einen Schaden spricht die Erhöhung der AST und CK unter fehlender Erhöhung der ALT

 

Lunge (Kreuzenberg)

1.         Inhalation: was ist für die Deposition von Bedeutung

2.         Was ist der Unterschied in der Clearance von schwerlöslichen Partikeln zwischen Tracheabronchialtrakt und tiefer Lunge, sowie zwischen Ratte und Mensch

3.         Was bestimmt MMAD einer Faserprobe, Dicke oder Länge?

4.         Rechnung zu MMAD, Dichte=4, Durchmesser=1

 

Ohr (Meyer z. Gottesberge)

1.         Nennen Sie die Zellen des Cortiorgans und ihre Funktion

2.         Schleifendiuretika: welche Strukturen werden wie beeinträchtigt

 

Auge (Meyer)

1.         Welche Strukturen kontrollieren Eintritt von Strahlung oder Medikamenten in das Augeninnere

2.         Welche Wege können Arzneistoffe ins Augeninnere nehmen

 

Organtox – Februar 2018

1.         Bestandteile Zelle + Funktion

2.         Erklärung Hyperplasie, Hypertrophie + Bsp.

3.         Erklärung Atrophie, Metaplasie

4.         Erkläre Redoxcycling

5.         3 Schutzsysteme gegen Stress

6.         Intrinsische und extrinsische Apoptoseweg

7.         Welcher Teil der Haut ist Barriere + Reservoir

8.         2 Hauptkomponenten der Hautirritation

Welche Aussage trifft zu / welche nicht (Multiple Choice)

9.         Leber - Versorgung, Lage, Leberlappen

10.       Gallenblase, Gallengang, wo endet was

11.       Welche Tiere haben eine Gallenblase

12.       Leberschädigende Stoffe

13.       Stoffe, die in der Leber synthetisiert werden

14.       Wo findet die Biotransformation statt, CYP450, Enzyme

15.       Krankheiten

16.       Diethylenglycol, welcher Mechanismus des Nierenschadens

17.       Schwermetalle, Arzneimittel, Chemikalien, Naturstoffe mit nephrotoxischer Wirkung

18.       Worauf beruht die nephrotoxische Wirkung von Chloroform

19.       2 Enzyme die Glutathion-S-konjugate - Cystein-S-konjugate katalysieren

20.       Bioaktivierung Aristolochiasäure – über welche Enzyme

21.       Chronische Nephrotox von Cd – worauf beruht sie

22.       Hohlräume des Herzens

23.       Anatomische Strukturen des Reizleitsystems

24.       3 Wandschichten der Herzwände

25.       Herzklappen

26.       3 Hauptwandschichten der Herzgefäße

27.       4 Aufgaben des Blutkreislaufs

28.       Koronare Herzerkrankung + Folgen

29.       Herzinsuffizienz mit Herzglycosiden + Komplikation

30.       Aufbau des glomerulären Filters

31.       Welcher Tubulusabschnitt hat proximalen Tubulus, guten Bürstensaum, Henlensche Schleife, flaches Epithel, höchste CYP450 Aktivität

32.       Nephron +Strukturen

33.       5 Aufgaben der Niere

34.       3 Faktoren mit Einfluss auf glomeruläre Filtrationsrate GFR

35.       Nephrose, Nephritis

36.       Diethylenglycol – Mechanismus des Nierenschadens

37.       Zusammensetzung gamma-2-freies Amalgam

38.       Welches Metall muss anteilig erhöht werden, um gamma-2-freies Amalgam zu erhalten

39.       Dentale Komposition: welche ist am häufigsten für allergische Reaktion (Multiple Choice)

40.       2 Kenngrößen, um Wechselwirkungen zwischen Hormon + Hormonrezeptor qualitativ zu beschreiben

41.       Wichtigsten Bindungsproteine für Schilddrüsenhormone

42.       Welche Screeningverfahren in-vivo für Erfassung östrogener und androgener Wirkung

 

Organtox – Juni 2018

1.         Bestandteile Zellkörper der Nervenzelle

2.         Anatomische Besonderheiten der Nervenzellen

3.         Welche synaptische Verbindungen können Axone und Dendriten knüpfen

4.         Uni- und multipolare Zellen mit Beispiel

5.         Leitungsbahnen – aus welchen Zellen und Funktion

6.         Welche Gliazellen kennen Sie

7.         Welche Gliazelle entspricht in ihrer Hauptfunktion der Schwann Zelle

8.         Unterschied chemische und elektrische Synapse

9.         3 wesentliche Anteile der Großhirnrinde

10.       Zu welcher übergeordneten Region gehört das Cerebelum

11.       3 Faktoren, die das Schädigungsmuster in Nervenzellen beeinflussen

12.       Unterschied adultes vs. wachsendem Nervensystem

13.       Neurono-, Axono-, Myelinopathie + je ein Toxin

14.       Dying forward, dying back

15.       Bedeutung der Nervenzellnekrose für die Risokobewertung

16.       Toxische Myelinopathie – welchere Zelltyp liegt zugrunde und was ist die schwammartige Struktur, die entsteht

17.       Vorteil der saltatorischen Reizleitung

18.       Was sind Autorezeptoren

19.       Wozu dienen Transporter bei der synaptischen Übertragung

20.       Tests zur Analyse von Angstverhalten

21.       Luftröhre, Bifurkation (Multiple Choice)

22.       Pleuraspalt  (Multiple Choice)

23.       Blutversorgung der Lunge  (Multiple Choice)

24.       Lungenbläschen  (Multiple Choice)

25.       Surfactant  (Multiple Choice)

26.       Wie funktioniert Atmung? Wer reguliert sie? (Multiple Choice)

27.       COPD Symptome  (Multiple Choice)

28.       Lungenemphysem – wie kommt es zustande? (Multiple Choice)

29.       Tabakrauch – Krebsentwicklung  (Multiple Choice)

30.       Inhalation von Phosgen – was passiert? (Multiple Choice)

31.       Welche Hormone bewirken eine Erhöhung des Ca2+-Spiegels?

32.       2 Hauptmoleküle der Skelettmuskelfasern

33.       2 Stoffe, die toxische Myopathie hervorrufen

34.       Welche Wirkung hat Strychnin am Muskel?

35.       Über welche Wege gelangen Arzneistoffe ins Augeninnere?

36.       Welche Strukturen kontrollieren den Übertritt von Stoffen / Strahlen ins Augeninnere?

37.       Regenerative und nicht-regenerative Anämie

38.       Maßnahmen, um den Einfluss circadianem und ultradianem Rhythmus zu minimieren?

39.       Erhöhung AST und CK bei geringem ALT Anstieg – Schädigung welchen Organsystems? (Multiple Choice)

40.       Was bestimmt den MMAD einer Faserprobe – Dicke oder Länge?

41.       Welche Vorgänge sind bei der Deposition von Aerosolen von Bedeutung?

42.       Welche Größe bestimmt im Wesentlichen die Depositionsrate?

43.       Clearance schwerlöslicher Partikel aus der Lunge? (Multiple Choice)

44.       Abschnitte Magen-Darm-Trakt

45.       Enterohepatischer Kreislauf

46.       Bestandteile Magensaft – welche Zelltypen bilden sie?

47.       Intestinaler First Pass Effekt und 2 Beispiele

48.       Ulkusentstehung durch NSAIDs?

49.       Aufbau und Funktion Corti-Organ

50.       Schleifendiuretika – welche Strukturen beeinträchtigt?

Folgende Fragen waren zusätzlich in der Klausur

51.       Wie manifestiert sich neurotoxische Schädigung?

52.       Ciugatoxin

53.       Intrathekale Anwendung von Methylenblau

54.       Synaptische Transmission

55.       Naturstoff, der die cholinerge Transmission stört

 

 

Organtoxikologie und -pathologie, Februar 2019, Erfurt

1 Bestandteile der Zelle und Funktion: Zellkern, Mitochondrien, Endoplasmatisches Retikulum, Lysosome, Golgi-Apparat

2 Erklärung Hyperplasie, Hypertrophie und Beispiele

3 Erklärung Atrophie und Metaplasie

4 Erklärung Redox-Cycling

5 Nenne 3 Schutzsysteme gegen oxidativen Stress

6 Welche Apoptosewege gibt es? Erklären Sie einen näher.

7 Nennen Sie 2 Hauptkomponenten der Hautirritation

8 Welcher Teil der Haut ist Barriere und Reservoir?

9 Leber: welche Aussage ist richtig? (Multiple Choice) Lage, Leberlappen, Versorgung

10 Wo enden Gallenblase und Gallengang?

11 Welche Tiere haben eine/keine Gallenblase?

12 Leberschädigende Stoffe

13 Was ist Cholestase?

14 Was sind Leberadenome?

15 Welche Stoffe werden in der Leber synthetisiert?

16 Wo findet die Biotransformation durch CYP450 Enzyme statt?

17 Krankheiten: Wilson-Krankheit, Hämochromatose (Multiple Choice)

18 Welche Zeichen/Parameter gibt es für Leberschädigung?

19 Welche Leberzellen (Leberzellpopulation) gibt es?

20 Amalgam: welches Metall muss anteilig erhöht werden, um Gamma-2-freies Amalgam zu erhalten?

21 Welche Medizinprodukte lösen Allergien aus?

22 Beschreiben Sie den Blutkreislauf? Beginnen Sie mit der Lunge.

23 Was sind die Phasen der Herztätigkeit?

24 Was sind die histologischen Kennzeichen der Herzmuskelzelle?

25 Wovon hängt die Erschlaffung der Muskelzelle ab?

26 Was ist Hypertrophie/-plasie? (Diese Frage gab es wirklich 2-mal!)

27 Was sind die Ursachen für einen ischämischen Infarkt und Beispiele?

28 Was ist die Bedeutung von Regeneration und Reparation?

29 Wie entsteht das Schrittmacherpotential? (Multiple Choice)

30 Wodurch wird eine koronare Herzerkrankung bedingt? Folgen

31 Behandlung mit Herzglykosiken, Intoxikation

32 Durch was wird eine irreversible Kardiomyopathie ausgelöst?

33 Symptome der Verapamil-Vergiftung? (Multiple Choice)

34 Medikamente bei Verapamil-Vergiftung (Multiple Choice)

35 Verschieden Ca2+-Antagonisten und Wirkungen

36 Aufbau des glomerulären Filters

37 Welcher Tubulusabschnitt hat proximalen Tubulus, Bürstensaum, Henlesche Schleife, flaches Epithel, höchste CYP450 Aktivität

38 Was ist ein Nephron?

39 Struktur des Nephrons

40 3 Faktoren mit Einfluss auf die glomeruläre Filtrationsrate (GFR)

41Name für den Prozess zur Bildung des Primärharns

42 Aufgaben der Niere

43 Was ist Nephrose, Nephritis?

44 Diethylenglycol: Mechanismus des Nierenschadens

45 Beispiele für nephrotoxische Substanzen

46 Begründung für die chronische Nephrotoxizität von Cd

47 Worauf beruht die nephrotoxische Wirkung von Chloroform?

48 Welche Enzyme zur Aktivierung der Aristolochiasäure gibt es?

49 Nennen Sie 2 Kenngrössen für die Wechselwirkung von Hormon und Hormonrezeptoren

50 Bindungsprotein für Schilddrüsenhormone

51 Wie hemmen Thiocyanant oder Perchlorat die Aufnahme von Iodid?

 

Organtoxikologie und -pathologie, 2022

Organtox I Klausur 2022

1.       Nennen Sie 5 Aufgaben der Niere

 

2.       Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Bei der Leberzirrhose kommt es zu einer zunehmenden Bindegewebswucherung und zu einer Zerstörung der Läppchen-Architektur der Leber

b.       Alkohol ist die wichtigste Ursache für einen chronischen toxischen Leberschaden

c.       Tetrachlorkohlenstoff führt vorwiegend zu einer periportalen Leberzellschädigung

d.       Die Leber weist eine hohe Regenerationsfähigkeit auf. So ist ein Verlust von 50% des Parenchyms durchaus kompensierbar (sogenannter Prometheuseffekt)

e.       Die Alanin-Aminotransferase, die Aspartat-Aminotransferase und die Glutamatdehydrogenase stellen wichtige Enzymparameter für hepatotoxische Effekte dar.

 

3.       Für die Aufnahme in Tubulusepithelzellen und dadurch bedingte Nieren-spezifische Toxizität von Gluthathion-S-Konjugaten spielt die schrittweise Prozessierung von Glutathion S Konjugaten zu Cystein-S-Konjugaten eine Entscheidende Rolle

a)       Welche beiden Enzyme sind an dieser Reaktion beteiligt?

b)      Wo sind diese lokalisiert?

c)       Skizieren Sia am Beispiel von Glutathion, welche Reaktion jeweils katalysiert wird!

 

4.       Maniok führt bei häufigem Verzehr zu einer Hemmung der Schilddrüsenhormonsynthese. Was ist das toxische Agens, wie entsteht es und wie und an welchen Zielstrukturen wirkt es?

 

5.       Welche Aussage trifft nicht zu?

a)       Eine verminderte Speichelreaktion kann zu Beschwerden beim Schlucken und beim Sprechen führen

b)      Eine verminderte Speichelsekretion kann die Entstehung von Zahnstein begünstigen

c)       Zahlreiche Medikamente wie Anticholinergika, Antiparkinsonmittel, Antidepressiva oder Neuroleptika können zu einer verminderten Speichelsekretion führen

d)      Auch die Einnahme von Drogen wie Amphetamin oder Methamphetamin kann unter anderem aufgrund einer verminderten Speichelsekretion schwere Zahnschäden zur Folge haben.

e)      Wasser ist ein guter Ersatz für fehlenden Speichel

 

6.        TETD wird bei der Vulkanisierung von Gummi bzw. der Verarbeitung von Latex eingesetzt und kann:

a.       Eine Typ-XII-Allergie auslösen

b.       Einen Typ-IV-Kontaktallergie in der Haut auslösen

c.       Eine Stimulation der Schweißdrüsen bewirken

d.       Bei der Latex-Allergie als Therapeutikum eingesetzt werden

e.       Sehr starke Schmerzempfindung auslösen

 

7.       Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Die Reihenfolge beim Aufbau der Herzwand ist: Perikard, Epikard, Myokard, Endokard

b.       Der Sinusknoten ist das primäre Schrittmacherzentrum

c.       Das His’sche Bündel verläuft entlang des Herzseptums

d.       Der AV knoten wird als sekundäres Schrittmacherzentrum bezeichnet und liegt im Bereich des rechten Vorhofs am Übergang zu den Herzkammern

e.       Alle Säugetiere haben bezogen auf das Körpergewicht ein vergleichbares Herzgewicht.

 

8.       Schweißdrüsen sind beteiligt:

a.       Nur an der Thermoregulation des menschlichen Körpers

b.       Am Tastsinn

c.       Nur an der Flüssigkeitsbalance des Körpers

d.       An der Differenzierung der Hautzellen

e.       Sowohl an der Thermoregulation als auch an der Flüssigkeitsbalance des Körpers

 

9.       Bestimmte Substanzen, wie das Aminoglykosid Purinomycin oder der H2-Rezeptorblocker Cimetidin, schädigen die Fußzellen der Glomeruli. Worin bestehen die Schäden und was haben sie für funktionelle Folgen?

 

10.   Nennen Sie 3 Unterschiede zwischen Nekrose und Apoptose.

 

11.   Welche der folgenden Moleküle werden in der gesunden Niere

1)      Frei glomerulär filtriert

2)      Glomerulär filtriert und tubulär resorbiert

3)      Glomerulär filtriert und tubulär sezerniert

4)      Weder glomerulär filtriert noch tubulär sezerniert

5)      Golmerulär filtriert, aber tubulär weder sezerniert noch resorbiert

a.       Creatinin

b.       Albumin

c.       Glucose

d.       P-Aminohippursäure

e.       Inulin

 

12.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Die Niere ist bei allen Säugetieren paarig angeordnet

b.       Mäuse und Ratten besitzen eine einwarzige (unilobuläre) Niere

c.       Die funktionelle Einheit der Niere ist das Nephron

d.       Der Tubulus beginnt am Gefäßpol eines Nephrons

e.       Die Tubulusabschnitte umfassen den proximalen Tubulus, die Henlesche Schleife, den distalen Tubulus und das Sammelrohr

 

13.   Welche Strukturen bzw. Prozesse können mit folgenden immunhistologischen Markern nachgewiesen werden? Bitte ordnen Sie den unter genannten Strukturen jeweils einen der unten genannten Marker zu.

a.       Podozyten

b.       Schlitzporendiaphragma der Podozyten

c.       Degeneration von Tubuli

d.       Regeneration von Tubuli

e.       Immunkomplexablagerungen in Basalmembran

1.       Anti-IgG Antikörper

2.       Anti-Vimentin Antikörper

3.       Anti Nephrin Antikörper

4.       Anti Podocin Antikörper

5.       Anti KIM-1 Antikörper

 

14.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Das sogenannte „multidrug-resistance P-glycoprotein 1 (PgP oder MDR1) findet sich nicht nur in der Leber sondern auch in vielen anderen Organen

b.       Bei der Wilson-Krankheit ist die Bilirubin-Ausscheidung in die Galle gestört

c.       Die wichtigsten Ursachen für die Entstehung einer Fettleber sind eine Überernährung, Diabetes mellitus und übermäßiger Alkoholgenuss

d.       Bei der Hämochromatose kommt es zur Überschreitung der Eisenbindungskapazität der Leber

e.       In der Labordiagnostik lässt sich durch einfache Routineuntersuchungen bereits ein Überblick über die Leberfunktion erhalten

 

15.   Welche Aussagen zu den Wirkungen einer exogenen Fluoridierung trifft nicht zu?

a.       Fluor bewirkt eine erhöhte Säurestabilität des Zahnschmelzes

b.       Fluor fördert die Remineralisierung der Zahnoberfläche

c.       Kariogene Bakterien werden durch Fluor vermindert

d.       Fluor führt zu einer erhöhten Säureproduktion durch die Mundbakterien

e.       Eine Fluorose entsteht meist nur bei einer unkontrollierten Kombination verschiedener Fluoridierungsmaßnahmen

 

16.   Welche Aussage trifft zu?

a.       Die Anzahl an Leberlappen ist bei allen Säugetier-Spezies gleich

b.       Ratten besitzen keine Gallenblase

c.       Der große Gallengang und der Bauchspeicheldrüsengang münden immer gemeinsam in  der Papilla ilealis

d.       Die Gallenblase ist als Reservoir über den Ductus venosus und den linken Gallengang an den Dickdarm angeschlossen

e.       75% des Gehalts der Leber an Vitamin A findet sich in den Kupffer-Zellen

 

17.   Die Thermorezeption der Haut erfolgt über

a.       Die Meissner-Tastkörperchen

b.       Freie Nervenendigungen

c.       Merkelzellen in der Epidermis

d.       Kerationozyten

e.       Corneozyten

 

18.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Bittere Mandeln enthalten cyanogene Glykoside, von denen während des Verdauungsprozesses Blausäure abgespalten werden kann

b.       Cyanide hemmen die Cytochrom-Oxidase im Golgi-Aparat

c.       Cyanide beeinflussen die Elektronentransportkette in den Mitochondrien

d.       Cyanide hemmen di oxidative Phosphorylierung

e.       Zur Herstellung von Christstollen werden Bittermandeln verwendet

 

19.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Die Biotransformation führt in der Regel zu Verbindungen, die besser wasserlöslich sind als die Aussgangssubstanz

b.       Die Biotransformation kann zu einer Bildung von toxischen Verbindungen führen

c.       Die höchste Konzentration an Cytochrom P450-Enzym findet sich in der Leber

d.       Die Cytochrom P450 abhängige Biotransformation von Fremdstoffen findet hauptsächlich in der periportalen Zone gelegenen Hepatozyten statt

e.       Eine Induktion der Cytochrom P450 Enzyme durch z.B. Johanniskraut kann zu einem beschleunigten Abbau auch von anderen Arzneimitteln führen

 

20.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Die Leber ist größtenteils rechts und unterhalb des Zwerchfells gelegen

b.       Die menschliche Leber wird in vier Lappen unterteilt

c.       Hepatozyten machen zahlenmäßig etwa 70-80% der Leberzellmasse aus

d.       Die Pfortader versorgt die Leber mit nährstoffreichem und sauerstoffarmen Blut

e.       Die Durchblutung der Leber erfolgt hauptsächlich über die Leberarterie (A. hepatica)

 

21.   Erläutern Sie den unterschied zwischen „inducers“ und „gratuitous inducers“ bei der Induktion von Leberenzymen

 

22.   Das Herz arbeitet wie eine Verdrängungspumpe. Es hat also verschiedene Verschlussklappen. Welche der nachstehend aufgeführten Klappenarten findet sich nicht im Herzen?

a.       Pulmonalklappe

b.       Venenklappe

c.        Aortenklappe

d.       Trikuspidalklappe

e.       Mitralklappe (Bikispidalklappe)

 

23.   Welche Aussage trifft nicht zu? Bei einer schweren Vergiftung durch Verapamil werden typischerweise folgende Symptome beobachtet:

a.       Flush

b.       Hypotension

c.       Bradykardie

d.       AV-Block

e.       Hypoglykämie

 

24.   Welche Aussage trifft zu?

a.       Herzklappen besitzen viele Gefäße

b.       Herzklappen sind von Endothelzellen überzogen

c.       Herzklappen fehlen bei jungen Ratten

d.       Die Mitralklappe (Bicuspidalklappe) findet sich im rechten Ventrikel

e.       Das Herz von Mäusen weist keine Vorhöfe auf

 

25.   Calciumantagonisten inhibieren den zellulären Ca 2+ Einstrom durch Blockade von Calicumkanälen vom L-Typ. Trotzdem ist ihre Wirkung am Herzen und der glatten Gefäßmuskulatur unterschiedlich. Welche Aussage ist richtig?

a.       Phenylalkylamine (z.B. Verapamil) wirken überwiegend am Reizleitungssystem des Herzens und am Myokard, wodurch die Herzfrequenz und die Kontraktionskraft der Herzmuskulatur sinkt.

b.       Benzothiazine (z.B. Dilitazem) wirken vorwiegend vasodilatorisch und weniger am Herzen. Dadurch kann es zu einem Blutdruckabfall und einer reflektorischen Erhöhung der Herzfrequenz (Tachykardie) kommen.

c.       Dihydropyridine (z.B. Nifedipin) wirken sowohl am Gefäßbett (Vasodilatation) als auch am Herzen (neg chronotrop, neg dromotrop, neg inotrop) und liegen vom Wirkprofil zwischen Phenylalkylaminen (z.B. Verapamil) und Benzothiazinen (z.B. Diltiazem)

d.       Keine der Aussagen a-c ist richtig

e.       Alle Aussagen sind richtig

 

26.   Welche Aussage trifft nicht zu? Folgen einer Herzinsuffizienz sind häufig.

a.       Ein interstitielles und alveoläres Lungenödem

b.       Periphere Ödeme (z.B. in den Beinen)

c.       Bauchwasser (Aszites)

d.       Leberfunktionsstörungen

e.       Schmerzen im Großzehengrundgelenk

 

27.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Purkinjezellen gehören zum Reizleitungssystem

b.       Purkinjezellen sind spezialisierte Herzmuskelzellen

c.       Arterien haben eine deutlich dickere Muskelwand als Venen

d.       Arterien haben im Gegensatz zu Venen eine interne und eine externe elatische Membran

e.       Purkinjezellen gibt es nur in den Herzohren

 

28.   Welche Apoptosewege gibt es? Erklären Sie einen näher.

 

29.   Nennen Sie 5 Bestandteile/Organellen der Zelle mit jeweils einer Funktion

 

30.   Die Verabreichung hoher Dosen des Antiandrogens Flutamid führt in männlichen Ratten zu einer messbaren Erhöhung des Estradiolspiegels. Geben Sie für diese Beobachtung eine mechanistische Erklärung.

 

31.   An welchen Nierentubuli greift ADH an? Was bewirkt es dort?

 

 

32.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Der juxtaglomeruläre Apparat wird aus den juxtaglomerulären Zellen des zuführenden Blutgefäßes, der Macula densa und den extraglomerulären Mesangiumzellen gebildet.

b.       Die juxtaglomerulären Zellen (Polkissen) werden von Fasern des Parasympatikus innerviert

c.       Die juxtaglomerulären Zellen speichern Renin

d.       Die Reninfreisetzung wird durch ein reduziertes Natriumangebot im distalen Tubulus oder durch einen Blutdruckabfall stimuliert

e.       Am Gefäßpolt des Glomerulus finden sich zwei Gefäße, das Vas afferens und das Vas efferens

 

33.   Bei einer schweren Vergiftung durch Verapamil können welche Medikamente zur Stabilisierung der Herzfrequenz und des Blutdruckes eingesetzt werden?

a.       Hochdosierte Kalium-Gabe intravenös

b.       Katecholamine

c.       Glukagon

d.       Insulin/Glukose

e.       Lipid-Emulsion

 

34.   Welche Aussage trifft nicht zu? Zu den Aufgaben der Leber gehört:

a.       Die Synthese von Glukose aus Aminosäuren

b.       Die Synthese von Gerinnungsfaktoren

c.       Die Synthese von Albumin

d.       Die Synthese von Vitamin E

e.       Die Synthese von Cholesterin

 

35.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Die Synthese von Calcitionin erfolgt in den parafollikulären C-Zellen der Schilddrüse

b.       Ein deutlicher Mangel an Schilddrüsenhormonen in utero kann zum Krankheitsbild des sogenannten Kretinismus führen

c.       Die häufigste Ursache für die Entwicklung einer Struma (Kropf) ist ein Jodmangel

d.       Typische Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion sind Unruhe, Tremor, ein gesteigerter Energieumsatz mit erhöhter Wärmebildung, ein Gewichtsverlust bei gesteigertem Appetit, Durchfälle und ein schneller Puls.

e.       Unter heißen Knoten versteht man knotige Schilddrüsenareale mit vermehrter Hormonproduktion, die nicht mehr einer hormonalen Regulation unterliegen.

 

36.   Bei der Typ-I-Allergie führt die Bindung des Allergens an IgE-Antikörper zu einer Quervernetzung der gebundenen Antikörper an der Oberfläche von:

a.       Tastkörperchen

b.       Mastzellen, die dann Kollagen freisetzen

c.       Keratinozyten

d.       T-Zellen, die dann Histamin freisetzen

e.       Mastzellen, die dann Histamin freisetzen

 

37.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Die Zellen des proximalen Tubulus weisen einen gut entwickelten Bürstensaum auf

b.       Die Zellen des proximalen Tubulus besitzen im Bereich des basalen Labyrinths zahlreiche Mitochondrien

c.       Die Zellen des proximalen Tubulus zeigen einen gut entwickelten endozytotischen Apparat

d.       Die Zellen des distalen Tubulus besitzen keinen Bürstensaum

e.       Die Henlesche Schleife reicht bei alles Nephronen bis tief in das innere Mark hinein

 

38.   Was verstehen Sie unter den Begriffen Hyperplasie, Hypertrophie und Metaplasie?

 

39.   Geben Sie für folgende Enzyme an, ob sie jeweils an der Bioaktivierung oder der Entgiftung von Paracetamol  beteiligt sein können:

 

a.       Sulfotransferase

b.       Cytochrom P450 2E1

c.       UDP-Glucuronosyltransferase

d.       Prostaglandin-H-Synthase

e.       N-Aceryltransferase

 

40.   Warum führt eine Hemmung des Monocarboxylattransporter 8 (MCT8) zu einem erniedrigen negativen Feedback des Triiodtyronins (T3) im Hypothalamus?

 

41.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Die Haut stellt das größte „Organ“ des menschlichen Körpers dar

b.       Erst der Verlust von über 90% der Haut kann zum Tod führen

c.       Arznei- und Gifftstoffe können in die intakte Epidermis nur eindringen, wenn sie ausreichend lipophil sind

d.       Bei der apokrinen Sekretion werden die Vesikel mit dem umgebenden apikalen Zytoplasma durch einen Teil der Zellmembran von der Drüsenzelle abgeschnürt

e.       Unter Extrembedingungen können die Schweißdrüsen pro Tag eine Verdunstung von über 5L Flüssigkeit herbeiführen

 

42.   Der häufigste Zelltyp in der Hautepidermis ist:

a.       Der Keratinozyt

b.       Der Melanozyt

c.       Die Talgdrüse

d.       Die Langerhans-Zelle

e.       Die T-Zelle

 

43.   Welche Aussage trifft zu?

a.       Die Zunahme des Uterusgewichts (Uterotrpoher Assay) dient als Nachweis einer antiandrogenen Wirkung einer Substanz

b.       Die Zunahme des Prostatagewichts (Hershberger Assay) wird als Indikator für eine androgene Wirkung einer Substanz benutzt

c.       Flutamid ist ein potentes Antiöstrogen

d.       In den Hoden sind vor allem die Spermatogonien für die Androgensynthese verantwortlich

e.       Da die aus Testosteron gebildeten Metaboliten stärker androgen wirksam sind als Testosteron, führt eine Induktion der metabolisierenden Enzyme in der Leber zu einer androgenen Wirkung

 

44.   Welche Aussage trifft zu?

a.       Das bei der Behandlung von manisch-depressiven Patienten eingesetzte Lithium kann durch eine Hemmung der Schilddrüsenhormon-Freisetzung zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen

b.       Hohe Dosen an Jodid bewirken eine Hemmung der Schilddrüsenhormon-Freisetzung

c.       Perchlorat und Thiocyanat führen zu einer verstärkten Jodid-Aufnahme in die Schilddrüse

d.       Sulfonamide oder Tiocyanate bewirken eine reversible Hemmung der Schilddrüsenperoxidase

e.       Stoffe wie Propylthiouracil oder Erythrosin hemmen die Konversation von T4 in das wirksame T3

 

45.   Welche Schutzsysteme gegen oxidativen Stress gibt es? Nennen Sie 5 davon!

 

46.   Hormone sind in Regelkreise integriert. Nennen Sie die beiden prinzipiellen Möglichkeiten, über die die Rückkopplung erfolgen kann!

 

47.   Welche Aussage trifft nicht zu?

 

a.       Die Ursache für die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation sind noch nicht genau bekannt

b.       Eine Behandlung von Kindern vor dem 8. Lebensjahr mit Tetrazyklin-Antibiotika kann zu Zahnverfärbungen und zu einer erhöhten Kariesanfälligkeit der Zähne führen

c.       Tetrazyklin-Antibiotika können während der gesamten Schwangerschaft problemlos verabreicht werden

d.       Kontraindikationen für Amalgamfüllungen bestehen bei Schwangeren, Stillenden und Kindern unter 6 Jahren

e.       Zu einer vermehrten Freisetzung von Amalgam kann es beim Entfernen von Amalgamfüllungen oder durch Galvanisierung bei einem direkten Kontakt zu Goldfüllungen kommen

 

48.   Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Die sogenannte Glissonische Trias beinhaltet in der Histologie in der Regel je einen Anschnitt eines Astes der Pfortader, der Leberarterie und eines Gallenganges

b.       Beim Zentralvenen-Läpchen nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes in den Sinusoiden zum Läppchenzentrum hin zu

c.       Kupfferzellen sind ortsständige Fresszellen, die Abwehrfunktionen erfüllen

d.       Ito-Zellen sind unter bestimmten Bedingungen nach Umwandlung zu Myofibroblasten zur Synthese von Kollagen befähigt und so an der Entstehung einer Leberzirrhose beteiligt

e.       Der Dissé-Raum ist ein schmaler Bindegewebsraum zwischen dem Sinusoid-Endothel und den Hepatozytenplatten

 

49.   Warum ist bei der Testung einer Substanz auf Antiandrogenität in einem Reportergenassay (Transaktivierungsassay) eine Prüfung auf Zytotoxizität unerlässlich?

 

50.   Die normale Herzfrequenz beim Menschen beträgt etwa 60-80/min. Wie nennt man eine verringerte Frequenz von weniger als 60/min?

 

a.       Tachykardie

b.       Arrhythmie

c.       Normokardie

d.       Bradykardie

e.       Hypokardie

 

 

Organtoxikologie und -pathologie, 2023

Organtox I Klausur vom 24.02.2023

 

Frage 1 

Das Herz arbeitet wie eine Verdrängerpumpe. Es hat also verschiedene Verschlussklappen. Welche der nachstehend aufgeführten Klappenarten finden sich nicht im Herzen?  

a.      Pulmonalklappe 

b.     Venenklappe 

c.      Aortenklappe 

d.     Trikuspidalklappe 

e.      Mitralklappe (Biskuspidalklappe) 

Richtige Antwort:  
b: Venenklappe 

 

 

Frage 6 

Bestimmte Substanzen, wie das Aminoglykosid Puromycin oder der H2-Rezeptorblocker Cimetidin, schädigen die Fußzellen der Glumeruli. Worin bestehen die Schäden (a) und was haben sie für funktionelle Folgen (b)?  

Richtige Antwort (ohne Gewähr!):  

a.      Sauerstoffradikale entstehen durch den Stoffwechsel von Puromycin 

b.     Das Cytoskelett wird umstrukturiert, Verlust von Aktinbündeln 

Alternative Antwort:  

a.      Schäden: Änderung der Struktur der Schlitzmembran – Fusion der Fußfortsätze – Ablösen der Podozyten-Fortsätze – ausgelöst durch ROS à erhöhte gap junction Proteine (connexin 43) Expression à Zytoskelett Umstrukturierung  

b.     Insuffizienz der Blut-Harn-Schranke à Hämaturie und Albuminurie 

 

 

Frage 7 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Die Leber ist größtenteils rechts und unterhalb des Zwerchfells gelegen.  

b.     Die menschliche Leber wird in vier Lederlappen unterteilt.  

c.      Hepatozyten machen zahlenmäßig etwa 70-80% der Leberzellmasse aus.  

d.     Die Pfortader versorgt die Leber mit nährstoffreichem und sauerstoffarmem Blut.  

e.      Die Durchblutung der Leber erfolgt hauptsächlich über die Leberarterie (A. hepatica).  

Richtige Antwort:  

e: Die Durchblutung der Leber erfolgt hauptsächlich über die Leberarterie.  

Denn: Hauptsächlich erfolgt die Durchblutung zu 2/3 - 3/4 über die Pfortader, nur 1/4 - 1/3 des Herzminuten-Volumens kommen über die Leberarterie.  

 

Frage 8 

Toxische Schäden an den verschiedenen Strukturen der Niere können mithilfe verschiedener immunhistologischer Marker nachgewiesen werden. Bitte ordnen Sie den unter a-e genannten Strukturen jeweils einen der unter 1-5 genannten Marker zu (tippen Sie bitte nur die Zahl ein)! 

a.      Glomeruli 

b.     Proximale Tubuli 

c.      Henle-Schleife 

d.     Distale Tubuli 

e.      Sammelrohre 

 

1.     Anti-KIM-1- oder Anti-alpha-GST- oder Anti-Aquaporin-1- oder Anti-Aquaporin-11-Antikörper 

2.     Anti-Osteopontin- oder Anti-Aquaporin-1-Antikörper 

3.     Anti-Aquaporin-2-Antikörper 

4.     Anti-Desmin- oder Anti-Podocin-Antikörper 

5.     Anti-NGAL- oder Anti-Tamm-Horsfall-Antikörper 

Richtige Antworten:  

a.      4 

b.     1 

c.      2 

d.     5 

e.      3 

 

 

Frage 10 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Die Zellen des proximalen Tubulus weisen einen gut entwickelten Bürstensaum aus.  

b.     Die Zellen des proximalen Tubulus besitzen im Bereich des basalen Labyrinths zahlreiche Mitochondrien.  

c.      Die Zellen des proximalen Tubulus zeigen einen gut entwickelten endozytotischen Apparat.  

d.     Die Zellen des distalen Tubulus besitzen keinen Bürstensaum.  

e.      Die Henlesche Schleife reicht bei allen Nephronen bis tief in das innere Mark hinein.  

Richtige Antwort:  

e: Die Henlesche Schleife reicht bei allen Nephronen bis tief in das innere Mark hinein.  

Richtig: Bei kortikalen Nephronen Eindringen nur ins äußere Mark, bei juxtamedullären Nephronen bis ins innere Mark.  

 

 

Frage 11 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Die sogenannte Glissonsche Trias beinhaltet in der Histologie in der Regel je einen Anschnitt eines Astes der Pfortader, der Leberarterie und eines Gallenganges.  

b.     Beim Zentralvenen-Leberläppchen nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes in den Sinusoiden zum Läppchenzentrum hin zu.  

c.      Die Kupfferzellen sind ortsständige Fresszellen, die Abwehrfunktionen erfüllen.  

d.     Ito-Zellen sind unter bestimmten Bedingungen nach Umwandlung zu Myofibroblasten zur Synthese von Kollagen befähigt und so an der Entstehung einer Leberzirrhose beteiligt.  

e.      Der Dissé-Raum ist ein schmaler Bindegewebsraum zwischen dem Sinusoid-Endothel und den Hepatozytenplatten.  

Richtige Antwort:  

b: Beim Zentralvenen-Leberläppchen nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes in den Sinusoiden zum Läppchenzentrum hin zu.  

Richtig: Der Sauerstoffgehalt der Leberläppchen nimmt von periportal zu mittzonal zu zentrolobulär ab.  

 

 

Frage 12 

Nennen Sie 5 Aufgaben der Niere (a, b, c, d, e)! 

Richtige Antwort:  

a.      Ausscheidung überflüssiger und schädlicher (harnpflichtiger/harngängiger) Substanzen 

b.     Rückgewinnung von Aminosäuren, Proteinen, Ionen und anderen Verbindungen (wie bspw. Glukose, Sulfat) 

c.      Regulation des Blutdrucks 

d.     Regulation des Flüssigkeitshaushaltes 

e.      Hormonsynthese 

Hinweis: Insgesamt wurden uns 7 Aufgaben vorgestellt, hier wurden natürlich aufgrund der Aufgabenstellung nur 5 ausgewählt. 

 

 

Frage 14 

Welche Aussage ist korrekt

a.      Eine langfristige Aktivierung des Sympathikus ist ein Ansatz bei der Therapie einer chronischen Herzinsuffizienz.  

b.     Rauchen ist ein Risikofaktor für Atherosklerose und Kardiotoxizität aufgrund von Nikotin und nicht-Nikotin-abhängigen Effekten.  

c.      Nikotin greift direkt und agonistisch an andrenergen Rezeptoren an.  

d.     Amphetamin ist ein direktes Sympathomimetikum, d. h. es greift direkt an beta-andrenergen Rezeptoren an.  

e.      Remodellingprozesse, die durch die Aktivierung des Sympathikus und das RAAS System initiiert werden, erhalten das Herzzeitvolumen langfristig aufrecht.  

Richtige Antwort:  

b: Rauchen ist ein Risikofaktor für Atherosklerose und Kardiotoxizität aufgrund von Nikotin und nicht-Nikotin-abhängigen Effekten. 

 

 

Frage 15  

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Das sogenannte „multidrug-resistance“ P gycoprotein 1 (PgP oder MDR1) findet sich nicht nur in der Leber, sondern auch in vielen anderen Organen.  

b.     Bei der Wilson-Krankheit ist die Bilirubin-Ausscheidung in die Galle gestört.  

c.      Die wichtigsten Ursachen für die Entstehung einer Fettleber sind eine Überernährung, Diabetes mellitus und übermäßiger Alkoholgenuss.  

d.     Bei der Hämochromatose kommt es zur Überschreitung der Eisenbindungskapazität der Leber.  

e.      In der Labordiagnostik lässt sich durch einfach Routineuntersuchungen bereits ein Überblick über die Leberfunktion erhalten.  

Richtige Antwort:  

b: Bei der Wilson-Krankheit ist die Bilirubin-Ausscheidung in die Galle gestört.  

Richtig: Die Kupfer-Ausscheidung in die Galle ist bei der Wilson-Krankheit gestört.  

 

 

Frage 16 

Welche Aussage trifft zu

a.      Die Anzahl der Leberlappen ist bei allen Säugetier-Spezies gleich.  

b.     Ratten besitzen keine Gallenblase.  

c.      Der große Gallengang und der Bauchspeicheldrüsengang münden immer gemeinsam in der Papilla ilealis.  

d.     Die Gallenblase ist als Reservoir über den Ductus venosus und den linken Gallengang an den Dickdarm angeschlossen.  

e.      75% des Gehalts der Leber an Vitamin A findet sich in den Kupffer-Zellen.  

Richtige Antwort:  

b: Ratten besitzen keine Gallenblase. 

 

 

Frage 17 

Geben Sie für die folgenden Enzyme an, ob sie jeweils an der Bioaktivierung oder der Entgiftung von Paracetamol (Acetaminophen) beteiligt sein können!  

a.      Sulfotransferase 

b.     Cytochrom P450 2E1 

c.      UDP-Glucuronosyltransferase 

d.     Prostaglandin-H-Synthase 

e.      N-Acetyltransferase 

Richtige Antwort (ohne Gewähr!): 

a.      Entgiftung 

b.     Bioaktivierung  

c.      Entgiftung 

d.     Bioaktivierung  

e.      Entgiftung 

 

 

Frage 19 

Nennen Sie 5 Bestandteile/Organellen der Zelle mit jeweils einer Funktion (a, b, c, d, e)!  

Richtige Antwort:  

a.      Zellkern: Träger der Erbinformation 

b.     Mitochondrien: ATP-Produktion 

c.      Endoplasmatisches Retikulum: Synthese der Zellmembran 

d.     Golgi-Apparat: Bildung von Lysosomen 

e.      Lysosomen: Autophagie 

Hinweis: Neben den 5 genannten Bestandteilen/Organellen gibt es weitere. Zudem haben die meisten Organellen mehr als nur eine Funktion.  

 

 

Frage 20 

Welche Aussage trifft nicht zu? Bei einer schweren Vergiftung durch Verapamil werden typischerweise folgende Symptome beobachtet:  

a.      Flush 

b.     Hypotension 

c.      Bradykardie 

d.     AV-Block 

e.      Hypoglykämie 

Richtige Antwort:  

e: Hypoglykämie 

Richtig: Es kommt nach einer Verapamil-Intoxikation aufgrund einer verminderten Insulinsekretion zu einer Hyperglykämie.  

 

 

Frage 21 

Was verstehen Sie unter den Begriffen Hyperplasie (a), Hypertrophie (b) und Metaplasie (c)?  

Richtige Antwort:  

a.      Definition Hyperplasie: Zunahme der Zellzahl 

b.     Definition Hypertrophie: Zunahme des Zellvolumens 

c.      Definition Metaplasie: Umwandlung eines ausgereiften Zelltyps in einen anderen ausgereiften Zelltyp 

 

 

Frage 22 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Eine verminderte Speichelsekretion kann zu Beschwerden beim Schlucken und beim Sprechen führen.  

b.     Eine verminderte Speichelsekretion kann die Entstehung von Zahnhalskaries begünstigen.  

c.      Zahlreiche Medikamente wie Anticholinergika, Antiparkinsonmittel, Antidepressiva oder Neuroleptika können zu einer verminderten Speichelsekretion führen.  

d.     Auch die Einnahme von Drogen wie Amphetamin oder Methamphetamin kann unter anderem aufgrund einer verminderten Speichelsekretion schwere Zahnschäden zur Folge haben.  

e.      Wasser ist ein guter Ersatz für fehlenden Speichel.  

Richtige Antwort:  

e: Wasser ist ein guter Ersatz für fehlenden Speichel.  

 

 

Frage 23 

Welche Aussage zu den Wirkungen einer exogenen Fluoridierung trifft nicht zu?  

a.      Fluor bewirkt eine erhöhte Säurestabilität des Zahnschmelzes.  

b.     Fluor fördert die Remineralisierung der Zahnoberfläche.  

c.      Kariogene Bakterien werden durch Fluor vermindert.  

d.     Fluor führt zu einer erhöhten Säureproduktion durch die Mundbakterien.  

e.      Eine Fluorose entsteht meist nur bei einer unkontrollierten Kombination verschiedener Fluoridierungsmaßnahmen.  

Richtige Antwort:  

d: Fluor führt zu einer erhöhten Säureproduktion durch die Mundbakterien.  

Richtig: Zu den Wirkungen von Fluor zählt die Verminderung der Säureproduktion der Bakterien.  

 

 

Frage 25 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Der juxtaglomeruläre Apparat wird aus den juxtaglomerulären Zellen des zuführenden Blutgefäßes, der Macula densa und den extraglomerulären Mesangiumzellen gebildet.  

b.     Die juxtaglomerulären Zellen (Polkissen) werden von Fasern des Parasympathikus innerviert.  

c.      Die juxtaglomerulären Zellen speichern Renin.  

d.     Die Reninfreisetzung wird durch ein reduziertes Natriumangebot im distalen Tubulus oder durch einen Blutdruckabfall stimuliert.  

e.      Am Gefäßpol des Glomerulus finden sich zwei Gefäße, das Vas afferens und das Vas efferens.  

Richtige Antwort:  

b: Die juxtaglomerulären Zellen (Polkissen) werden von Fasern des Parasympathikus innerviert.  

Richtig: Die Polkissen werden von den Sympathikus-Nervenfasern innerviert.  

 

 

Frage 27  

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Die Synthese von Calcitonin erfolgt in den parafollikulären C-Zellen der Schilddrüse.  

b.     Ein deutlicher Mangel an Schilddrüsenhormonen in utero kann zum Krankheitsbild des sogenannten Kretinismus führen.  

c.      Die häufigste Ursache für die Entwicklung einer Struma (Kropf) ist ein Jodmangel.  

d.     Typische Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion sind Unruhe, Tremor, ein gesteigerter Energieumsatz mit erhöhter Wärmebildung, ein Gewichtsverlust bei gesteigertem Appetit, Durchfälle und ein schneller Puls.  

e.      Unter heißen Knoten versteht man knotige Schilddrüsenareale mit vermehrter Hormonproduktion, die nicht mehr einer hormonalen Regulation unterliegen.  

Richtige Antwort:  

d: Typische Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion sind Unruhe, Tremor, ein gesteigerter Energieumsatz mit erhöhter Wärmebildung, ein Gewichtsverlust bei gesteigertem Appetit, Durchfälle und ein schneller Puls. 

Richtig: Die beschriebenen Symptome sind typisch für eine Schilddrüsenüberfunktion.  

 

 

Frage 41 

Calciumantagonisten inhibieren den zellulären Ca2+-Einstrom durch Blockade von Calciumkanälen vom L-Typ. Trotzdem ist ihre Wirkung am Herzen und der glatten Gefäßmuskulatur unterschiedlich. Welche Aussage ist richtig

a.      Phenylalkylamine (z.B. Verapamil) wirken überwiegend am Reizleitungssystem des Herzens und am Myokard, wodurch die Herzfrequenz und die Kontraktionskraft der Herzmuskulatur sinkt.  

b.     Benzothiazine (z.B. Diltiazem) wirken vorwiegend vasodilatatorisch und weniger am Herzen. Dadurch kann es zu einem Blutdruckabfall und einer reflektorischen Erhöhung der Herzfrequenz (Tachykardie) kommen.  

c.      Dihydropyridine (z.B. Nifedipin) wirken sowohl am Gefäßbett (Vasodilatation) als auch am Herzen (negativ chronotrop, negativ dromotrop, negativ inotrop) und liegen vom Wirkprofil zwischen Phenylalkylaminen (z.B. Verapamil) und Benzothiazinen (z.B. Diltiazem).  

d.     Keine der Aussagen a-c ist richtig.  

e.      Alle Aussagen sind richtig.  

Richtige Antwort:  

 

 

Frage 

Die Verabreichung hoher Dosen des Antiandrogens Flutamid führt in männlichen Ratten zu einer messbaren Erhöhung des Estradiolspiegels. Geben Sie für diese Beobachtung eine mechanistische Erklärung!  

Richtige Antwort (ohne Gewähr!):  

Antiandrogene Wirkung des Flutamids bewirkt einen Antagonismus an Sexualhormonrezeptoren  

 

 

Frage 

Nennen Sie 3 Unterschiede zwischen Nekrose und Apoptose (a, b, c)!  

Richtige Antwort:  

a.      Absterben von Zellgruppen (Nekrose) vs. Absterben einzelner Zellen (Apoptose) 

b.     Verlust der Membranintegrität (Nekrose) vs. Vesikelbildung an der Zellmembran ohne Integritätsverlust (Apoptose) 

c.      Entzündliche Reaktion (Nekrose) vs. Fehlende entzündliche Reaktion (Apoptose) 

 

 

Frage 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Bittere Mandeln enthalten cyanogene Glykoside, von denen während des Verdauungsprozesses Blausäure abgespalten werden kann.  

b.     Cyanide hemmen die Cytochrom-Oxidase im Golgi-Apparat.  

c.      Cyanide beeinflussen die Elektronentransportkette in den Mitochondrien.  

d.     Cyanide hemmen die oxidative Phosphorylierung.  

e.      Zur Herstellung von Christstollen werden Bittermandeln verwendet.  

Richtige Antwort:  

b: Cyanide hemmen die Cytochrom-Oxidase im Golgi-Apparat.  

Richtig: Die Cytochrom-Oxidasen in der inneren Mitochondrien-Membran werden gehemmt.  

 

 

Frage 

Das akute toxische Kontaktekzem entsteht durch … (Welche Aussage ist richtig?) 

a.      Eine vorherige Sensibilisierung.  

b.     Unmittelbare Einwirkung einer obligat hautschädigenden Noxe, wie z.B. physikalische Noxen (UV, Hitze, Kälte) oder chemische Noxen (Laugen und Säuren), oder z.B. aerogene Kontaktnoxen wie Wiesengräser oder Holzstäube.  

c.      Die Schweißdrüsensekrete.  

d.     Latexprotein-Allergene.  

e.      Abgabe von Transmittern an der basalen Seite der Merkelzellen.  

Richtige Antwort:  

b: Unmittelbare Einwirkung einer obligat hautschädigenden Noxe, wie z.B. physikalische Noxen (UV, Hitze, Kälte) oder chemische Noxen (Laugen und Säuren), oder z.B. aerogene Kontaktnoxen wie Wiesengräser oder Holzstäube 

 

Frage 

Netzwerke aus Lymphsystem, Blutgefäßen und Nerven durchziehen Dermis und Subkutis. Zu ihren Aufgaben gehören:  

a.      Nur der Sauerstofftransport hin zur Epidermis.  

b.     Nur der Erhalt der Flüssigkeitsbalance des Körpers.  

c.      Die Ernährung der Haut, die Sauerstoffzufuhr und auch der Abtransport toxischer Produkte.  

d.     Der Transport von Keratinozyten über das Blut.  

e.      Ausschließlich die Thermoregulation.  

Richtige Antwort:  

c: Die Ernährung der Haut, die Sauerstoffzufuhr und auch der Abtransport toxischer Produkte.  

 

 

Frage 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Das bei der Behandlung von manisch-depressiven Patienten eingesetzte Lithium kann durch eine Hemmung der Schilddrüsenhormon-Freisetzung zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen.  

b.     Hohe Dosen an Jodid bewirken eine Hemmung der Schilddrüsenhormon-Freisetzung.  

c.      Perchlorat und Thiocyanat führen zu einer verstärkten Jodid-Aufnahme in die Schilddrüse.  

d.     Sulfonamide oder Thiocyanat bewirken eine reversible Hemmung der Schilddrüsenperoxidase.  

e.      Stoffe wie Propylthiouracil oder Erythrosin hemmen die Konversion von T4 in das wirksamere T3.  

Richtige Antwort:  

c: Perchlorat und Thiocyanat führen zu einer verstärkten Jodid-Aufnahme in die Schilddrüse. 

Richtig: Thiocyanat als kompetitives Substrat führt zu einer kompetitiven Hemmung der Substratbindestelle für Jodid.  

 

 

Frage 

Hormone sind in Regelkreise integriert. Nennen Sie die beiden prinzipiellen Möglichkeiten, über die die Rückkopplung erfolgen kann!  

Richtige Antwort:  

Möglichkeit 1: Konzentration des Endhormons (effektorischen Hormons)  

Möglichkeit 2: Über den hormonell geregelten Parameter 

 

 

Frage 

Welche Schutzsysteme gegen oxidativen Stress gibt es? Nennen Sie 5 davon (a, b, c, d, e)!  

Richtige Antworten:  

a.      Vitamin E 

b.     Vitamin A 

c.      Vitamin C 

d.     Katalase 

e.      Glutathion-System 

 

 

Frage 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Trastuzumab ist ein HER2-Inhibitor, der die Kardiotoxizität von Anthracyclinen verstärkt.  

b.     Inhibitoren des spannungsabhängigen Natriumkanals beschleunigen die Erregungsweiterleitung/Depolarisation von Herzmuskelzellen und wirken daher pro-arrythmisch.  

c.      Ethanol und sein Metabolit Acetaldehyd können die myokardiale Proteinexpression stören und Mitochondrien schädigen.  

d.     Doxorubicin kann bei einer kumulativen Dosis > 400 mg/m2 eine Herzinsuffizienz auslösen.  

e.      Die Alkohol-induzierte Kardiomyopathie wird häufig schon bei geringem chronischen Alkoholkonsum < 20mg/Tag ausgelöst.  

Richtige Antwort:  

e: Die Alkohol-induzierte Kardiomyopathie wird häufig schon bei geringem chronischen Alkoholkonsum < 20mg/Tag ausgelöst.  

Richtig: Es braucht > 80g Ethanol/Tag.  

 

 

Frage 

Mastzellen können in der Haut Histamin freisetzen. Das passiert wenn … (welche Aussage ist richtig?) 

a.      Tastkörperchen aktiviert werden.  

b.     Kollagen am Plaquebereich der Desmosomen ansetzt.  

c.      T-Zellen durch dendritische Zellen aktiviert werden.  

d.     Bei der Typ I Allergie das Allergen an die an der Oberfläche gebundenen IgE Antikörper bindet und diese quervernetzt.  

e.      B-Zellen IgG produzieren.  

Richtige Antwort:  

d: Bei der Typ I Allergie das Allergen an die an der Oberfläche gebundenen IgE Antikörper bindet und diese quervernetzt. 

 

 

Frage  

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Die Ursachen für die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation sind noch nicht genau bekannt.  

b.     Eine Behandlung von Kindern vor dem 8. Lebensjahr mit Tetrazyklin-Antibiotika kann zu Zahnverfärbungen und zu einer erhöhten Kariesanfälligkeit der Zähne führen.  

c.      Tetrazyklin-Antibiotika können während der gesamten Schwangerschaft problemlos verabreicht werden.  

d.     Kontraindikationen für Amalgamfüllungen bestehen bei Schwangeren, Stillenden und Kindern unter 6 Jahren.  

e.      Zu einer vermehrten Freisetzung von Amalgam kann es beim Entfernen von Amalgamfüllungen oder durch Galvanisierung bei einem direkten Kontakt zu Goldfüllungen kommen.  

Richtige Antwort:  

c: Tetrazyklin-Antibiotika können während der gesamten Schwangerschaft problemlos verabreicht werden.  

 

 

Frage 

Melanin ist das wichtigste Chromophor der Epidermis, es … (welche Aussage ist richtig?) 

a.      Ist mit den Kälterezeptoren in der Haut assoziiert.  

b.     Schützt durch die Melanosomen aus den Melanozyten die Keratinozyten vor nuklearen DNA-Schäden, z.B. durch UV-Strahlung, da es sich in den Strahlengang des einfallenden Lichts einlagern kann.  

c.      Ist ein Molekül der Mechanorezeptoren.  

d.     Wird in Basalzellen gebildet.  

e.      Ist als Abfallprodukt in den bräunlichen Corneozyten eingelagert.  

Richtige Antwort:  

b: Schützt durch die Melanosomen aus den Melanozyten die Keratinozyten vor nuklearen DNA-Schäden, z.B. durch UV-Strahlung, da es sich in den Strahlengang des einfallenden Lichts einlagern kann. 

 

 

Frage 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Purkinjezellen gehören zum Reizleitungssystem.  

b.     Purkinjezellen sind spezialisierte Herzmuskelzellen.  

c.      Arterien haben eine deutlich dickere Muskelwand als Venen.  

d.     Arterien haben im Gegensatz zu Venen eine interne und eine externe elastische Membran.  

e.      Purkinjezellen gibt es nur in den Herzohren.  

Richtige Antwort:  

e: Purkinjezellen gibt es nur in den Herzohren.  

 

 

Frage 

Welche Aussage trifft nicht zu?  

a.      Die Biotransformation führt in der Regel zu Verbindungen, die besser wasserlöslich sind als die Ausgangssubstanzen.  

b.     Die Biotransformation kann zu einer Bildung von toxischen Verbindungen führen.  

c.      Die höchste Konzentration an Cytochrom P450-Enzymen findet sich in der Leber.  

d.     Die Cytochrom P450-abhängige Biotransformation von Fremdstoffen findet hauptsächlich in den in der periportalen Zone gelegenen Hepatozyten statt.  

e.      Eine Induktion der Cytochrom P450-Enzyme z.B. durch Johanniskraut kann zu einem beschleunigten Abbau auch von anderen Arzneimitteln führen.  

Richtige Antwort:  

d: Die Cytochrom P450-abhängige Biotransformation von Fremdstoffen findet hauptsächlich in den in der periportalen Zone gelegenen Hepatozyten statt. 

Richtig: Die Biotransformation findet perizentral statt.  

 

 

Frage 

Welche Apoptosewege gibt es (a, b)? Erklären Sie einen näher (c)!  

Richtige Antwort:  

a.      Apoptoseweg 1: intrinsischer Weg 

b.     Apoptoseweg 2: extrinsischer Weg 

c.      Extrinsisch: Vermittelt über Todesrezeptoren – (Tas, TNF) – Aktivierung von Caspase 8 -> Caspase 3 -> Zielprotein 

Intrinsisch: DNA-Schäden oder Stress als Auslöser – p53 Aktivierung -> Bad -> Bax Lösung von Apaf-1 -> Caspase 3 und Bildung von Apoptosom -> Zielproteine 

 

 

Organtoxikologie und -pathologie, 2023

Organtox II Klausur vom 21.07.2023

Welche anatomischen Barriere findet sich im Auge?

a. Corneales Epithel mit tight junctions.

b. Blut-Ciliarschranke.

c. Blut-Linsenschranke.

d. Schranke des N. Optikus.

e. Kammerwasser-Retinaschranke.

 

Welche Aussage ist korrekt? Neurotoxische Veränderungen...

a. betreffen nur das Gehirn.

b. sind immer irreversibel.

c. schädigen gleichzeitig die Blut-Hirn-Schranke.

d. rufen ausschließlich motorische Störungen hervor.

e. können vollständig reversibel sein.

 

Welche Aussage ist nicht richtig? Zu den Merkmalen „echter" (spalthaltiger) Gelenke gehören:

a. Zwei mit Knorpel überzogene Gelenkenden.

b. Gelenksehnen.

c. Gelenkbänder.

d. Eine Gelenkkapsel.

e. Gelenkflüssigkeit (Synovia).

 

Welche Aussage ist nicht richtig?

a. Die Gerinnung ist ein komplexer mehrschrittiger Vorgang.

b. Die Gerinnung umfasst drei Hauptkomponenten, die primäre, die sekundäre und die tertiäre Hämostase.

c. Als primäre Hämostase werden die Thrombozyten-Aggregation und die Gefäßengstellung bezeichnet.

d. Als sekundäre Hämostase wird die plasmatische Gerinnung bezeichnet.

e. Der zweite Schritt in der plasmatischen Gerinnung ist die Bildung von Thrombin.

 

Welche Aussage ist korrekt? Die UIkusentsehung durch nichtsteroidale Antiphlogistika beruht auf folgendem Mechanismus:

a. Steigerung der Pepsin- und Pepsinogenbildung.

b Hemmung der Prostaglandinsynthese.

c. Hemmung des Tumornekrose Faktor alpha (TNF-alpha).

d Hemmung der Gallensäuresekretion.

e. Hemmung der Salzsäuresekretion.

 

Kann die Ototoxizität nur an Zelllinien untersucht werden? - Welche Aussage ist korrekt?

a. Ja, die Bestimmung von Zelltod oder Überleben ist ausreichend.

b. Nein, die Verwendung von Zelllinien sollte durch Tiermodelle und klinische Beobachtungen (Sicherheitspharmakologie) ergänzt werden.

c. Ja, aber die Ergebnisse sollten gelegentlich an Tieren bestätigt werden.

d. Nein, Zelllinien sind kein gutes Modell für die Untersuchung der Ototoxizität.

e. Ja, es sollten aber nur bestimmte auditorische Zelllinien verwendet werden.

 

Welche Aussage ist nicht richtig? Maßnahmen, die ergriffen werden können, um den Einfluss zirkadianer und ultradianer Rhythmen auf klinisch-pathologische Parameter zu vermeiden/minimieren oder evtl. zu erkennen sind:

a. Eine Stratifizierung der Käfige in Bezug auf die Reihenfolge der Blutabnahme.

 b. Eine Randomisierung der Tiere in Bezug auf die Blutabnahme.

c. Ausreichend hohe Tierzahlen. d. Der Einsatz von nur männlichen Tieren.

e. Erfassen der genauen Uhrzeit der Blutabnahme pro Tier/Gruppe.

 

Nennen Sie die 4 Phasen eines Aktionspotenzials (a, b, c, d)! Welches Ion bindet an Troponin und ermöglicht so das Filamentgleiten und damit die Muskelkontraktion (e)?

 

Welche Aussage trifft nicht zu? Bei einer Vergiftung mit Serotonin-/Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmern können folgende Symptome auftreten:

a. Schwitzen.

b. Verwirrtheit.

c. Krampfanfälle.

d. Taubheit.

e. Erhöhte Körpertemperatur.

 

Welche Aussage ist korrekt? Die Lungenclearance deponierter schwerlöslicher Partikel unterscheidet sich beim Menschen von der bei der Ratte..

a. durch die längere Halbwertszeit Mensch: ca. 450 Tage/Ratte: ca. 60 Tage.

b. funktionell: Flimmerhärchen-Clearance beim Menschen ggb. Makrophagen-Clearance bei der Ratte.

c. durch den finalen Ort der Elimination: Mensch: Rachen/Magen-Darm-Trakt --- Ratte: Urin.

d. dadurch, dass bei der Ratte Partikel mit einer Größe von 15 µm schneller eliminiert werden als solche mit einer Größe von 3 per, während dies beim Menschen genau umgekehrt ist.

e. in der Effizienz Da die physiologische Partikelclearance bei der Ratte durch eine zweite Clearance, d.h. eine im Vergleich zum Menschen erhöhte Biolöslichkeit im Ranen-Lungensurfactant, überlagert wird, ergibt eine kürzere Gesamthalbwertszeit für die Ratte.

 

Welche Aussage ist nicht richtig?

a. Als platte Knochen bezeichnet man in der Anatomie flächenartige Knochen mit einer geringen Dicke.

b. Als kurze Knochen bezeichnet man in der Anatomie quadratische oder rundliche Knochen.

c. Anders als bei Vögeln finden sich beim Menschen keine Ossa pneumatica.

d. Knochen dienen als Ursprung und Ansatz von Skelettmuskeln.

e. Knochen wie die Rippen bieten inneren Organen wie dem Herz mechanischen Schutz.

 

Welcher Begriff bezeichnet eine neurotoxische Strukturveränderung?

a. Neuroderrnrti .

b. Neuralgie.

c. Neurasthenie.

d. Neurose.

e. Neuronopathie.

 

Welche Aussage ist nicht richtig?

a. Der erste Schritt der Fibrinolyse ist die Bildung eines Komplexes zwischen t-PA, Plasminogen und Fibrin.

b. im Rahmen der Fibrinolyse kommt es zu einer Aktivierung von Plasminogen zu Plasmin durch t-PA.

c. Plasmin bewirkt die Spaltung von Fibrin in lösliche Fibrinspaltprodukte.

d. Heparine führen zu einer Verstärkung der antikoagulatorischen Wirkung von Antithrombin III.

e. Coumarine werden auch als Vitamin-A-Antagonisten bezeichnet.

 

Welche Aussage trifft nicht zu? Wichtige anatomische Strukturen des Kehlkopfes sind:

a. Der Schildknorpel.

b. Das Zungenbein.

c. Die Ohrtrompete.

d. Der Kehldeckel.

e. Der Ringknorpel.

 

Welche Aussage trifft nicht zu?

a. Die Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse sind für die Sekretion des Pankreassafts verantwortlich, der in den Dünndarm abgegeben wird.

b. Der Schlund ist der gemeinsame Teil des Atem- und Verdauungstrakts von der Schädelbasis bis zum Eingang der Luftröhre.

c. In ihrem oberen Anteil liegt die Speiseröhre hinter der Luftröhre und vor der Wirbelsäule.

d. Die Speiseröhre weist drei physiologische Engstellen auf. Die mittlere Enge kommt durch die Kreuzung des Aortenbogens zustande und wird deshalb auch als Aortengange bezeichnet.

e. Die wichtigsten Organe in der Mundhöhle sind die Zunge, die Zähne und die Speicheldrüsen.

 

Benennen Sie fünf wesentliche Abschnitte des Magen-Darm-Trakts (a, b, c, d, e)!

 

Erhöhte Plasmaaktivitäten von AST und CK bei fehlendem oder nur geringem ALT-Anstieg weisen auf eine Schädigung welchen Organsystems hin?

a. Herz- und/oder Skelettmuskulatur.

b. Leber.

c. Niere.

d. Bauchspeicheldrüse.

e. Gehirn.

 

Welche Aussage ist korrekt? Schwerlösliche Nanopartikelagglomerate...

a. bestehen aus Primärpartikeln, die durch kovalente Bindungen stark aneinander gebunden sind.

b. zerlegen sich nach Deposition in der Lunge rasch in die Primärpartikel.

c. verhalten sich aerodynamisch bei vergleichbarer geometrischer Größe und Dichte ähnlich wie mikroskalige Partikel. O d. lassen sich in Inhalationstests durch Druckluftdispersion vollständig in ein Aerosol der einzelnen Nanoprimarpartikel zerlegen.

e. Bei der Inhalation eines Partikelaerosols sind die Sequestration und die Verdampfung mechanistisch für die Deposition der Partikel von Bedeutung.

 

Welche Aussage ist nicht richtig?

a. Eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung von Bisphosphonaten ist die Entwicklung von Kiefernekrosen.

b. Eine chronische Bleiintoxikation kann neben einer Beeinträchtigung der Hämsynthese zu einer Ausbildung von sogenannten Bleilinien im Skelett führen.

. Das im Kugelfisch vorhandene Tetrodotoxin führt zu einer Blockade des Abbaus von Acetylcholin.

d. Das von bestimmten Bakterien (Clostridium botulinum) gebildete Botulinumtoxin führt zu einer Hemmung der Freisetzung von Acetylcholin an der motorischen Endplatte.

e. Das Pfeilgift Curare ist ein kompetitiver Antagonist an den Acetylcholin-Rezeptoren der motorischen Endplatte.

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Weiche Aussage ist nicht richtig?

a. Die Muskulatur macht beim Mann etwa 60% und bei der Frau etwa 50% der Gesamtkörpermasse aus.

b. Der volumenmäßig größte Muskel ist der große Gesäßmuskel (M. gluteus maximus).

c. Der kleinste Muskel ist der Steigbügelmuskel (M. stapedius).

d. Der flächenmäßig größte Muskel ist der große Rückenmuskel (M. latissimus dorsi).

e. Der stärkste Muskel ist der Kaumuskel (M. masseter).

 

Welche Aussage ist korrekt? Die optimale Methode zu Fixierung der Lunge in Routinestudien nennt man:

a. Inkubation.

b. Immersion.

c. I nsufflation.

d. Infusion.

e. Instillation.

 

Welche Aussage ist Tilde richtig?

a. Plexus-choroideus-Zellen sind für die Produktion des Liquors verantwortlich.

b. Gliazellen sind im ZNS zahlenmäßig den Neuronen weit überlegen.

c. Alle Axone sind in mehr oder weniger starkem Ausmaß myelinisiert.

d. Die Mikrogliazellen im ZNS gehören zum sogenannten phagozytären System. Sie schützen das ZNS oa. gegen Bakterien und Viren und sorgen für den Abtransport von nekrotischem Material.

e. Das Hirnventrikelsystem wird durch Ependymzellen ausgekleidet.

 

Ist der Verlust von Haarzellen die einzige Ursache für den ototoxischen Mechanismus von Medikamenten? — Welche Aussage ist korrekt?

a. Ja, es ist der einzige Mechanismus, der zu Hörverlust, Schwindel und Tinnitus führt.

b. Teilweise ja: Es ist der einzige Mechanismus der Ototoxizität, der zu Tinnitus, aber nicht zu Hörverlust oder Schwindel führt.

c. Teilweise ja: Es ist der einzige Mechanismus, der zu Hörverlust und Schwindel, aber nicht zu Tinnitus führt.

d. Nein, der Verlust von Haarzellen ist nur einer der Mechanismen der Ototoxizität.

e. Nein, der Verlust von Haarzellen ist kein Mechanismus der Ototoxizität.

 

Welche Aussage ist korrekt? Risikofaktoren für das Auftreten von Hörverlust nach Cisplatin-Therapie sind:

a. Jüngeres Alter der Patienten.

b. Kumulative Gesamtdosis von Cisplatin.

c. Das Infusionsschema.

d. Genetische Faktoren.

e. Alle Antworten (1, 2, 3 und 4) sind richtig.

 

Welche Aussage ist nicht richtig?

a. Die Anzahl an Knochen im menschlichen Skelett variiert, da unterschiedlich viele Kleinknochen Z.B. im Fuß und in der Wirbelsäule vorhanden sein können.

b. Sesambeine (ossa sesamiodea) sind kleine Knochen, die in eine Sehne eingelagert sind.

c. Die Epiphysenfuge ist der Ausgangsbereich für das Längenwachstum der Knochen.

d. Mit dem Verschluss der Epiphysenfugen ist der Kochenaufbau abgeschlossen und es finden keine Umbauvorgänge im Knochen mehr statt.

e. Strychnin hat eine krampfauslösende Wirkung am Muskel.

 

Welche Aussage ist nicht richtig?

a. Die Agranulozytose ist die schwerste Form einer Granulozytopenie.

b. Zu den Medikamenten, die eine Agranulozytose auslösen können, gehört Metamizol.

c. Zu den Medikamenten, die eine Agranulozytose auslösen können, gehört Clozapin.

d. Zu den Symptomen, die sich bei einer Agranulozytose zeigen können, gehören hohes Sieber, anfänglich lokale Infekte mit Halsschmerzen, die Entwicklung von Schleimhautulcera and schließlich auch das Risiko der Entwicklung einer systemischen Inflammation

e. Die Mortalität einer Agranulozytose liegt bei 80%.

 

Welche Aussage trifft nicht zu? Zu den Funktionen des Verdauungstrakts gehören:

a. Zerkleinerung der Nahrung.

b. Weitertransport der Nahrung.

c. Resorption von Wasser.

d. Sekretion von Hormonen wie Gastrin.

e. Abbau überalterter roter Blutkörperchen.

 

Welche Aussage ist falsch?

a. Unter operanter Konditionierung versteht man die Paarung eines Reizes mit einer Handlung.

b. Mit Hide des Morris Water Maze können Effekte von Testsubstanzen auf das räumliche Lem- und Erinnerungsvermögen beurteilt werden.

c. Gruppenhaltungs-Verhaltenstestsysteme (Bsp. IntelliCage; Phenoword) ersparen durch die gleichzeitige Testung vieler Tiere Zeit, sind aber für die Tiere mit deutlich mehr Stress verbunden.

d. Im Open-Field-Test kann der Einfluss einer Testsubstanz auf das Bewegungsmuster und das Explorationsverhalten analysiert werden.

e. Der Hot-Plate-Test eignet sich zur Erfassung eines analgetischen Effektes einer Testsubstanz.

 

Welche Aussage trifft nicht zu?

a. Im Darm werden die Gallensäuren zu etwa 90% rückresorbiert, gelangen mit dem Pfortaderblut wieder zur Leber und werden dort erneut in die Galle abgegeben.

b. Durch die Galle ausgeschiedene Fremdstoffe können über den enterohepatischen Kreislauf rückresorbiert werden.

c. Die Belegzellen sind für die Salzsäurebildung und die Bildung von Intrinsic Factor verantwortlich.

d. Die Nebenzellen der Magendrüsen sezernieren Pepsinogene und Pepsine.

e. Der Dickdarm besitzt keine Zotten.

 

Welche anatomische Barriere ist für den Vorderabschnitt des Auges besonders bedeutsam?

a. Corneales Epithel.

b. Corneales Endothel.

c. Descemetmembran.

d. Linsenepithel.

e. Vorderkammerflüssigkeit.

 

Organtoxikologie und -pathologie, 2024

Organtox I: Februar / März 2024

Welche Aussage zum Monocarboxylattransporter 8 (MCT 8) trifft nicht zu?

a.       Der MCT 8 ist an der Abgabe der Schilddrüsenhormone aus den Folikelepithelzellen ins Blut beteiligt

b.      Im Gehirn befindet sich der MTC 8 auf Tanycyten und Astrozyten, nicht aber auf Neuronen

c.       Der negative Feedback von L-Thyroxin (T4) im Hypothalamus auf die TRH-produzierenden Neurone stellt ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Transporter inklusive MTC 8 und Deiodasen dar

d.      Der MCT 8 kann durch Tyrosinkinase-Inhibitoren gehemmt werden

e.       Inhibierende Mutationen im MTC 8-Gen führen zum Allan-Hernon-Dudley Syndrom

 

Welche Aussage trifft nicht zu?

a.       Der Sinusknoten ist das primäre Schrittmacherzentrum

b.      Der Sinusknoten befindet sich im rechten Vorhof

c.       Der Atrioventrikularknoten hat eine Filterfunktion

d.      Der IF-Kanal ist für die spontane diastolische Depolarisation verantwortlich

e.       Die Purkinjezellen gehören nicht zum Reizleitungssystem

 

Welche Aussage trifft zu? Der normale Blutdruck beim Menschen beträgt etwa 120/80 mmHg (systolisch/diastolisch). Über welche Werte wird der arterielle Bluthochdruck definiert?

a.       Grösser 140 und grösser 90 mmHg

b.      Grösser 140 oder grösser 90 mmHg

c.       Grösser 130 und grösser 85 mmHg

d.      Grösser 130 oder grösser 85 mmHg

e.       Grösser 145 oder grösser 95 mmHg

 

Welche Aussage trifft nicht zu? 

a.       Trastuzumab ist ein HER2-Inhibitor, der die Kardiotoxizität von Anthracyclinen verstärkt

b.      Inhibitoren des spannungsabhängigen Natriumkanals beschleunigen die Erregungsweiterleitung/Depolarisation von Herzmuskelzellen und wirken daher pro-arrythmisch

c.       Ethanol und sein Metabolit Acetaldehyd können die myokardiale Proteinexpression stören und Mitochondrien schädigen

d.      Doxorubicin kann bei einer kumulativen Dosis > 400 mg/m2 eine Herzinsuffizienz auslösen.

e.       Ein langdauernder Alkohol-Abusus kann zu einer Kardiomyopathie führen  

 

Welche Aussage zur Wirkung des Antiandrogens Flutamid in jungen erwachsenen Rattenmännchen in einer 4-Wochenstudie trifft nicht zu?

a.       Flutamid blockiert Androgenrezeptoren in peripheren Geweben wie Prostata und in Hypophyse und Hypothalamus

b.      Die Blockade der Androgenrezeptoren führt zu einer erhöhten Ausschüttung von LH und FSH aus der Hypophyse

c.       Mit der Zunahme der LH-Spiegel geht eine Zunahme der zirkulierenden Testosteronspiegel einher

d.      Selbst sehr hohe Dosen an Flutamid haben keinen Einfluss auf die zirkulierenden Östradiolspiegel

e.       Bei hohen Flutamid-Dosen sind histologische Veränderungen in Prostata und Samenblase feststellbar

 

Welche Aussage zum endokrinen System und zu Hormonen trifft nicht zu?

a.       Das endokrine System (hormonale System) ist ein Kommunikationssystem

b.      Hauptaufgabe des endokrinen Systems ist die längerdauernde und globale Steuerung der Zellfunktionen

c.       Die Bildung von Hormonen erfolgt in spezialisierten Drüsen/Drüsenzellen

d.      Physiologisch aktiv ist nur die an Proteine gebundene Fraktion eines Hormons

e.       Für Schilddrüsenhormone spielen Transporter eine wichtige Rolle bei der Abgabe der Hormone in die Blutbahn bzw. bei der Aufnahme der Hormone in ihre Zielzellen

 

Welche Aussage zur koronaren Herzerkrankung trifft zu?

a.       Es kommt typischerweise zu in den Unterbauchbereiche ausstrahlenden Schmerzen

b.      Es kommt zu peripheren Ödemen (z.B. in den Beinen)

c.       Die Symptomatik tritt in der Regel in Ruhe auf

d.      Eine Ischämie kann zum Absterben von Herzmuskelzellen führen

e.       Die Patienten klagen typischerweise auch über einen trockenen Reizhusten

 

 

 

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Last Update: 28. Juli 2024