1. Welche
Kriterien werden für die Bewertung des Elektrokardiogramms an Labortieren
herangezogen?
2. Welche anderen
Möglichkeiten (außer EKG) eignen sich zum Nachweis der Kardiotoxizität von
Stoffen?
3. Welche Formen der
Anämien gibt es, die infolge der Wechselwirkung von Stoffen mit dem Organismus
entstehen können?
4. Was ist eine DIC und wie
äußert sie sich?
5. Nennen Sie
Dispositionsfaktoren für eine Thrombosebereitschaft (Thrombophilie).
6. An welchen Strukturen
der Niere können sich toxische Schäden manifestieren?
7. Welche Parameter eignen
sich zur Bestimmung der Nephrotoxizität einer Substanz?
8. Welche drei Prozesse
spielen bei der renalen Ausscheidung von Fremdstoffen eine Rolle?
9. Mit welchen
Grundphänomenen reagieren Zellen auf toxische Schäden?
10. Nennen Sie vier
wichtige physiologische Funktionen der Leber.
11. Nennen Sie
Biotransformationsreaktionen der Phasen I und II.
12. Welche reaktiven
Metabolite werden vorwiegend durch Konjugation mit Glutathion entgiftet?
13. Was verstehen Sie unter
zonaler funktioneller Gliederung der Leber?
14. Welche
in-vitro-Methoden eigenen sich zur Untersuchung der Lebertoxizität von
Fremdstoffen?
15. Welche Form der
Zellschädigung läßt sich durch hohe Aktivitäten bestimmter Aminotransferasen im
Blut nachweisen?
16. Nennen Sie Ursachen und
Folgen der Linsentrübung.
17. Nennen Sie
Untersuchungsmethoden zur Funktionsprüfung der Augen.
18. Welche Formen der
Schädigung der Hornhaut des Auges durch Fremdstoffe gibt es?
19. Welche Reizparameter
dienen der Beurteilung der akuten Augenirritation im Hühnereitest an der
Chlorionallantois-Membran (HET-CAM Test)?
20. Was ist Vitalkapazität?
Was sind dynamische Atemgrößen?
21. Beschreiben Sie die
physikalischen Mechanismen für die Deposition von Partikeln im
Respirationstrakt.
22. Welcher Unterschied
besteht zwischen Mund- und Nasenatmung bezüglich der Deposition von Partikeln?
23. Nennen Sie Methoden zum
Nachweis einer Schädigung des Respirationstraktes.
24. Was versteht man unter
der sogenannten diffusen alveolären Schädigung?
25. Welche wesentlichen
Funktionsstörungen des Atemtraktes entstehen durch Fremdstoffe?
26. Nennen Sie Folgen des
toxischen Lungenödems.
27. Welche Bestandteile der
Bronchialalveolen geben Hinweise auf entzündliche Reaktionen?
28. Welche
Clearance-Mechanismen gibt es im Respirationstrakt?
29. Nennen Sie vier Stoffe,
die zu Fibrinogenese/Fibrose der Lunge führen.
30. Welches sind die
Hauptkomponenten des Oxidation-Antioxidations-Systems?
31. Nennen Sie
schilddrüsenwirksame Fremdstoffe.
32. Erläutern Sie den
enterohepatischen Kreislauf.
33. Nennen Sie Kanzerogene
für den Intestinaltrakt.
34. Nennen Sie Stoffe, die
zu funktionellen Störungen des Verdauungstraktes führen.
35. Beschreiben Sie die
Wirkungsweise. Beschreiben Sie die Nitrosaminbildung im Magen.
36. Nennen Sie Ursachen und
klinische Erscheinung der toxischen Dermatitis.
37. Nennen Sie Methoden zur
Erfassung der Hautabwehrleistung.
38. Nennen Sie ototoxische
Substanzen bzw. Substanzgruppen.
39. Nennen
sie die Zelltypen des Nervensystems, die durch Toxine geschädigt werden können.
40. Welche
Transmitter-bezogenen Vorgänge an der Synapse können durch Fremdstoffe gehemmt
werden?
41. Warum ist der Befund
„Nervenzellnekrose“ für die Risikobewertung von Chemikalien besonders kritisch?
42. Nennen sie klinische
Anzeichen von Neurotoxizität!
43. Was verstehen sie unter
Neuropathie, Neuronopathie, Axonopathie, Myelino-pathie?
44. Nennen sie Mechanismen
der Neurotoxizität! Welche Zelltypen können neurotoxisch geschädigt werden?
45. Welche neurotoxischen
Wirkungen sind üblich für Schwermetalle wie Blei?
46. Worin besteht der
Unterschied zwischen „dying-forward“- und „dying-back“-Schädigung?
47. Welche physikalischen
Mechanismen kommen für die Deposition von Partikeln im Respirationstrakt in
Frage?
48. Welche
Clearance-Mechanismen wirken im Atemtrakt?
49. Welche Zelltypen des
Respirationstraktes können durch Fremdstoffe geschädigt werden?
50. Was sind dynamische
Atemgrößen?
51. Nennen sie Folgen des
toxischen Lungenödems!
52. Was sind die
hauptsächlichen Manifestationsorte einer toxischen Innenohrschädigung?
53. Nennen sie
Wirkmechanismen und die wesentlichen Manifestationsorte der Ototoxizität!
54. Nennen sie
Nachweismethoden der Ototoxizität!
55. Nennen sie die
wesentlichen Merkmale und toxikologischen Ursachen von Osteoporose! Welche
Entstehungswege und Folgen hat Osteoporose?
56. In welchem Abschnitt
des Magen-Darm-Traktes findet vorwiegend Biotransformation statt?
57. Wie kommt es zur
Nitrosaminbildung im Magen?
58. Nennen sie Ursachen für
die Schädigung des Oberflächenepithels im Magen-Darm-Trakt!
59. Nennen sie Kanzerogene
für den Magen-Darm-Trakt!
60. Was versteht man unter
intestinalem „firstpass effect“?
61. Was versteht man unter
„irritativer Kontaktdermatitis“?
62. Wie können sich
toxisch-bedingte Hautläsionen klinisch äußern?
63. Nennen sie Methoden zum
Nachweis toxisch-bedingter Hautreaktionen! Welche klinischen Symptome der Haut
durch toxische Schädigung kennen Sie?
64. Welche
Zellstrukturen/-organellen können durch Fremdstoffe geschädigt werden?
65. Mit welchen
Grundphänomenen reagieren Zellen auf Toxine?
66. Nennen Sie
Angriffspunkte von Chemikalien auf der Ebene des Zellstoffwechsels
67. Welche irreversiblen
und reversiblen Grundmechanismen einer toxischen Wirkung von Chemikalien sin
möglich?
68. Was ist Apoptose?
69. Was ist Entzündung?
70. Was versteht man unter
zonaler Differenzierung der Leber?
71. Welche Zelltypen der
Leber können durch Fremdstoffe geschädigt werden?
72. Welche Stoffe können
beim Menschen Lebertumoren verursachen?
73. Was versteht man unter
First-pass-Effekt der Leber?
74. Nennen Sie Wege
(Pathogenese), die zur Leberverfettung führen können1
75. Welche Leberfunktionen
eignen sich zum Nachweis von Hepatotoxizität?
76. Wo ist in der Leber die
Cytochrom P450-abhängige Biotransformation lokalisiert?
77. Aus welchen Schichten
besteht das Herz?
78. Was versteht man unter
Herzinsuffizienz?
79. Worauf beruht die
toxische Wirkung von Nikotin?
80. Welche Teile des Auges
unterliegen vorwiegend toxischen Veränderungen?
81.Über welchen Weg kann
eine ins Auge (Bindehautsack) applizierte lösliche Chemikalie resorbiert
werden?
82. Welche Stoffe können
Linsentrübungen (Katarakte) verursachen?
83. Welche Methoden eignen
sich zur Diagnostik toxischer Augenveränderungen?
84. An welchen Strukturen
der Niere können sich toxische Schäden manifestieren?
85. Welche Parameter eignen
sich zum Nachweis der Nephrotoxizität?
86. Welche drei Prozesse
spielen bei der renalen Ausscheidung von Fremdstoffen eine Rolle?
87. Welche Bedeutung hat
der Nachweis einer a2u-Globulinanreicherung in der Rattenniere für die
Risikobewertung eines Stoffes?
88. Welche metabolischen
und morphologischen Veränderungen werden durch Ethanol-Abusus verursacht?
89. Zusatzfrage: Welches
sind die drei schönsten Städte Europas?
90. Vom Referenten für
Endokrinologie sind Fragen angedeutet worden, die wahrscheinlich gespeichert
sind:
a. Welche Parameter müssen bei der
Untersuchung von Schilddrüsentoxizität bestimmt werden?
b. Nennen Sie die drei essentiellen
Bestandteile eines Reportergenassays!
c. Nennen Sie thyreotoxische Stoffe!
1. Welche Zellorganellen können durch Fremdstoffe geschädigt werden?
2. Nennen Sie wesentliche Merkmale der Nekrose!
3. Nennen Sie wesentliche Merkmale der Apoptose!
4. Wodurch sind Entzündungsreaktionen charakterisiert?
5. In welchen Zellorganellen können reaktive Sauerstoffspezies
entstehen?
6. Was sind Folgen des oxidativen Stresses?
7. Welche Kriterien dienen zur Beurteilung toxischer Zellschädigungen?
8. Welche Teile des Auges können geschädigt werden, wenn ein Toxin in
das Kammerwasser übertritt?
9. Welche Stoffe können Linsentrübungen verursachen?
10. Welche Methoden eignen sich zur Diagnostik toxischer
Augenveränderungen?
11. Über welchen Weg kann eine ins Auge (Bindehautsack) applizierte,
lösliche Chemikalie resorbiert werden?
12. Was versteht man unter zonaler Differenzierung der Leber?
13. Welche Zelltypen der Leber können vorwiegend durch Xenobiotika
geschädigt werden?
14. Nennen Sie Ursachen für eine Fettleber!
15. Welche Stoffe induzieren Lebertumoren?
16. Woran erkennt man Permeabilitätsstörungen der Leberparenchymzellen?
17. Was ist eine Herzinsuffizienz?
18. Nennen Sie Methoden zur Erfassung der Kardiotoxizität!
19. An welchen Bestandteilen des Herzens können sich kardiotoxische
Substanzen manifestieren?
20. Nennen Sie kardiotoxische Substanzen!
21. Nennen Sie Strukturen der Niere, die häufig durch toxische
Substanzen geschädigt werden!
22. Welche 3 Prozesse spielen bei der renalen Ausscheidung von
Fremdstoffen eine Rolle?
23. Welche Parameter eignen sich zum Nachweis der Nephrotoxizität?
24. Welche Bedeutung hat der Nachweis einer α2µ-Globulinanreicherung in der Rattenniere einer
männlichen Ratte für die Risikobewertung eines Stoffes?
25. In vorwiegend welchen Strukturen der Niere sind
Fremdstoff-metabolisierende Enzyme lokalisiert?
Was sind die Folgen (Schäden) des oxidativen Streß?
26. In welchen Zellorganellen entstehen reaktive Sauerstoffspezies?
27. In welchen Strukturen sind die metabolischen Enzyme in der Niere
lokalisiert?
28. Welche Strukturen des Auges werden geschädigt, wenn eine toxische
Substanz in das Kammerwasser gelangt?
29. Was kennzeichnet die Nekrose (onkotische Nekrose)?
Aufbau und Funktion einer cholinergen Synapse
Ruhepotential/Aktionspotential
Wirkungen von Zigarettenrauch
Schädigung welcher Strukturen im Knochen?
Stoffe, die Knochen schädigen können
Funktionelle Störungen des Gastrointestinaltraktes durch Toxine
Bakterielle Enzymysteme verantwortlich für Fremdstoffmetabolismus im
Gastrointestinaltrakt
Nachweismethoden zur Neurotoxizität
Welche Zellen werden durch Aminoglycoside geschädigt (Ototox)?
Risikofaktoren bei Anwendung von Aminoglycosiden
Zellen des Cortischen Organs. Funktionen?
Gastrointestinaltrakt
(GI):
•
Wie gelangen Fremdstoffe in den GI?
•
Welche Fremdstoffe verursachen funktionelle Störungen?
•
Typische Enzymausstattung von Darmbakterien
•
Wo findet der Fremdstoffmetabolismus im Darm statt?
Nervensystem:
•
Wie ist der Zellkörper einer Nervenzelle aufgebaut?
•
Anatomische Besonderheiten von Nervenzellen
•
Funktion von Leitungsbahnen
•
3 Bestandteile der Großhirnrinde
Lunge
(Fragen zum Ankreuzen z.T. nur im Kontext mit dem Vortrag verstehbar):
•
Amphetamin: Welche Reaktionen bei Versuchstieren möglich?
•
Intratracheale Substanzverabreichung, warum?
•
Todesursache nach Substanzverabreichung bei bestimmten Rattenstämmen?
•
In welchem Bereich der Atemwege ist der Gesamtquerschnitt am geringsten?
•
Aufgabe des pulmonalen Surfactant
•
Definition effektiver Dosis von Partikeln
Knochen:
•
Erkrankung, bei der die Masse des Knochengewichts zunimmt
•
Welches Hormon verursacht bei pulsatiler Gabe auch diesen Effekt?
•
Klinisches Bild von Coniin
•
Ursache Muskelschwäche von Ethanol (chronischer)
Hämostase:
•
Erläutern Sie den Begriff Hämostase
•
Funktion von Thrombozyten
Zytotoxizität
Funktionen der Peroxisomen
Was ist Redoxcycling? Was sind die Folgen von oxidativen
Stress?
Lipidperoxidation
Unterschiedliche Wirkungsweise bakterieller und
pflanzlicher Toxine (???)
Folgen einer erhöhten intrazellulären Ca-konzentration
Lebertox
Chemikalieninduzierte Porphyrie
Kupfervergiftung bei Kleinkindern
Toxische Wirkungen des Alkohols
Entstehung der Cholestase
Entstehung einer chemikalieninduzierten Hepatitis
Herz/Gefäße
Arterien/Venen
Grundsätzlicher Aufbau der Gefäßwände
Lage des Herzens
Makroskopische Beurteilung des Herzens
Welcher Teil des Herzens ist durch Hypoxie besonders
betroffen?
Spontanveränderungen von Herz und Gefäßen
Niere
Unterschied ein/mehrwarzige Niere? Tierarten?
Aufbau des glomerulären Filters
Welche Zellen produzieren EPO? Welche Zellen produzieren
Prostaglandine, Thromboxane?
Zuordnung verschiedener Kriterien zu Teilen des Tubulus
in der Niere
Aufbau juxtaglomerulärer Apparat
5 Aufgaben der Niere
Wie heißt die Bildung des Primärharns?
Nephrose/ Nephritis
Was passiert durch Metabolismus von Diethylenglycol?
Diagnostische Aussagekraft der Kreatinin-Clearance? PAH?
2 Substanzen nennen, die Alpha-2-Globulin-Nephropathie
und Nierentumore auslösen
Biotransformationswege nephrotoxischer Substanzen
Welche physiologischen Gegebenheiten tragen zur
nierenspezifischen Toxizität vieler Glutathionkonjugate bei?
Hormone
3 Stoffklassen, die die Schilddrüsenhormonsynthese hemmen
Mechanismen in der Leber, die zu erniedrigter
Schilddrüsenhormonkonzentration im Blut führen
Ursachen der östrogeninduzierten Gewichtszunahme des
Uterus
Welche Veränderungen (mind. 4) bei erwachsenen männlichen
Ratten sind Hinweise auf antiandrogene Effekte?
1. Was ist Hypertrophie?
2. Was ist Hyperplasie?
3. Was ist Metaplasie?
4. Nennen Sie Funktionen der Peroxisomen.
5. Nennen Sie 5 Zellorganellen / Strukturen, die durch
Xenobiotika geschädigt werden können.
6. Was ist Redox-Cycling?
7. Was ist oxidativer Streß?
8. Zählen Sie die Unterschiede zwischen Nekrose und
Apoptose auf.
9. Beschreiben Sie den Vorgang der Lipidperoxidation.
10. Beschreiben sie die Unterschiede in der Wirkungsweise
von bakteriellen und pflanzlichen Toxinen.
11. Welche Mechanismen lösen einen unphysiologisachen
Ca2+-Spiegel aus?
12 a) Was ist ein Katarakt?
12 b) Welche Stoffe lösen diesen aus?
13. Welche Zellen gibt es in der Leber? Welche sind am
häufigsten?
14. Beschreiben Sie die Aufgaben der Leber.
15. Nennen Sie metabolische Prozesse in der Leber.
16. Welche Bedeutung hat die Leber im Lipidstoffwechsel?
17. Nennen Sie die wichtigsten Ursachen für eine
Fettleber.
18. Was ist Porphyrie? Nennen Sie Enstehungsursachen.
19. Welche toxischen Auswirkungen hat Kupfer auf Kleinkinder?
20. Wie entsteht die Alkoholtoxizität in der Leber?
21. Was ist Cholestase? Wie wird sie ausgelöst?
22.Beschreiben Sie Charakteristika für Fibrose und
Zirrhose.
23. Nennen Sie Unterschiede zwischen Arterie und Vene.
24. Beschreiben Sie den Aufbau der Blutgefäße.
25. Beschreiben Sie die Lage des Herzens.
26.Nennen Sie die Parameter zur makroskopischen
Beurteilung des Herzens.
27. Nennen Sie Herzveränderungen, die durch
Sauerstoffmangel bedingt sind.
28. Nennen Sie Spontanveränderungen am Herzen und den
Gefäßen.
29. Bei welchen Tieren treten einwarzige bzw. mehrwarzige
Nieren auf?
30. Beschreiben Sie den Aufbau des glomerulären Filters.
31. Beschreiben Sie den Aufbau des Tubulus.
32. Welche Zellen produzieren Erytopetin, Prostaglandine
und Thromboxane?
33. Beschreiben Sie den Aufbau des Juxta-glomerulären
Apparates.
34. Nennen Sie mindestens 5 Aufgaben der Niere.
35. Wie heißt der Prozeß der Primärharnbildung?
36. Erklären Sie Nephrose und Nephritis.
37. Warum löst Diethylenglykol toxische Wirkungen in der
Niere aus?
38. Welche diagnostische Aussagekraft hat die Kreatinin
Clearance?
39. a) Wie misst man die PAH Clearance? (Anmerkung: PAH =
p-Aminohippursäure)
b) Welche Aussagekraft hat
dieser Parameter?
40. Nennen Sie 2 Beispiele, die zur
alpha2u-Globulin-Nephropathie bei Ratten führen.
41. Beschreiben Sie die Cystein Konjugat
beta-Lyase-abhängige Bioaktivierung von Cystein S-Konjugaten.
42. Welche Biotransformationsschritte spielen bei der
Aktivierung von nephrotischen Substanzen eine Rolle?
43. Welche physiologischen Gegebenheiten in der Niere
tragen zu nephrotoxischen Effekten bei?
44. Nennen Sie in der Leber lokalisierte Mechanismen, die
zur Absenkung der Schilddrüsenhormone führen.
45. Nennen Sie 3 Stoffklassen, die zur Hemmung der
Schilddrüsenhormonsynthese führen.
46. Wodurch ist die östrogen induzierte Gewichtszunahme
des Uterus in juvenilen Ratten bedingt?
47. Welche Veränderungen in adulten Ratten deuten auf
eine anti-androgene Wirkung einer Substanz hin?
Nervensystem:
Nenne die Bestandteile des
Zellkörpers einer Nervenzelle.
Was sind die anatomischen Besonderheiten einer Nervenzelle?
Leitungsbahnen: wie heissen die Nervenzellen dazu und welche Funktion haben
sie?
Welche Gliazellen kennen Sie?
Welche Arten von Neuropathien gibt es und worin unterscheiden sie sich
(Axonopathie etc.)?
Wie ist die Diagnose für eine proximale und distale Axonopathie und welche
Substanzen führen dazu?
Wie sieht eine Myelinopathie aus und welche Substanz führt zur Vakuolisierung
der weissen Substanz?
Was bedeutet der Befund Nekrose bei Nervenzellen?
Wie ist die cholinerge Synapse aufgebaut? (zeichnen)
Was ist ein Aktionspotential?
Was ist ein Ruhepotential?
Lunge:
Entstehung und Auswirkung
eines toxischen Lungenödems
Größe der Oberfläche einer Lunge
Hauptaufgabe der Lunge?
Abscheidungsmechanismen von Partikeln?
Wirkungsort von Ozon?
Definition des aerodynamischen Durchmessers?
Minimum der Depositionsrate beim Menschen?
Welche Aerosolfraktion wird für die berufliche Exposition verwendet?
Skelett und Muskulatur
Nennen Sie eine Krankheit,
bei der die Knochenmasse zunimmt
Welches Hormon führt zur vermehrten Knochenbildung?
Symptome der Coniin-Vergiftung?
Haut
Welche Epidermisschichten
werden unterschieden?
Was ist die wichtigste Einflussgröße von der Haut auf die Permeabilität?
Ohr
Welche Faktoren können die
Ototoxizität einer Substanz beeinflussen? (nenne 4)
Wo manifestiert sich die Ototox (an welchen Strukturen des Ohres)?
Magen
Aufbau des Magens
(zeichnen)
Funktion exokrin /endokrin - nenne Beispiele
Wie funktioniert die Verdauung im Dünndarm?
Eine funktionelle Störung des Magen/Darm-Trakts mit Auslöser nennen
Organtox - Februar 2009
23. – 27.02.2009 (Erfurt)
Zelle:
1. Nennen Sie 5 Zellorganellen, die durch Xenobiotika
geschädigt werden können!
2. Welche Funktion haben Peroxisomen?
3. Welches sind die 2 Wege der Entstehung von
Riesenmitochondrien?
4. Zählen Sie Unterschiede zwischen Nekrose und Apoptose
auf (mind. 3).
5. Was ist „redox-cycling“ und welche Folgen hat
oxidativer Stress?
6. Nennen Sie die Mechanismen, über die eine
unphysiologische Erhöhung des freien zytoplasmatischen Calciums zyototoxisch
wirkt.
7. Erklären Sie das Konzept der toxischen
Schwellenwertdosis.
8. Beschreiben Sie den Vorgang der Lipidperoxidation.
Endokrines System:
9. Beschreiben Sie den Vorgang der hormonellen
Signalvermittlung.
10. Welche Informationen liefert ein androgen sensitiver
Reportergen-Assay?
11. Es wird ein uterotropher Assay mit Ethinylestradiol
an juvenilen weiblichen Ratten durchgeführt. Es kommt zur Zunahme des
Uterusgewichts unter Östrogeneinfluss. Welche Veränderungen im Uterus lassen
sich histologisch nachweisen?
12. Nennen Sie 4 Mechanismen, die zur Hemmung der
Schilddrüsenhormonsynthese führen!
Leber:
13. Nennen Sie drei Typen nicht-parenchymaler Zellen in
der Leber.
14. Woher rekrutieren sich Kupffer-Zellen? (2
Möglichkeiten)
15. Beschreiben Sie die Ätiologie der
Chemikalien-induzierten Porphyrie!
16. Worauf könnten die toxischen Wirkungen von Kupfer auf
Kleinkinder beruhen?
17. Über welche Mechanismen können Chemikalien eine
Leberentzündung hervorrufen?
18. Beschreiben Sie Charakteristika für Fibrose und
Zirrhose.
19. Was ist eine Cholestase (Gallenstauung) und über
welche Mechanismen kann sie ausgelöst werden (2 Mechanismen)?
20. Welche Aussage trifft zu/nicht zu... (Leber). z. B.
was gehört nicht zur Aufgabe der Leber; Morbus Meulengracht; Biotransformation
in Leber (Antworten waren im Skript der Referentin umkringelt)
Herz:
21. Nennen Sie Unterschiede zwischen Arterie und Vene.
22. Welche anatomischen Strukturen zur Reizweiterleitung
im Herzen kennen sie?
23. Wie lassen sich die Zellen von Skelett-, Herz-, und
glatter Muskulatur unterscheiden?
24. Welche Herzklappen kennen Sie?
25. Welches sind die Hauptkomponenten der Blutgefäße?
26. Was ist ein Gefäßaneurysma?
27. Experimentell lässt sich ein positiv inotroper Effekt
am Herzen erreichen durch: (4 vorgegebene Antworten)
Niere:
28. Was ist der Unterschied zwischen einwarzigen und
mehrwarzigen Nieren? Nennen Sie mindestens eine Tierart mit einer einwarzigen
und eines mit einer mehrwarzigen Niere.
29. Beschreiben Sie den Aufbau des glomerulären Filters.
30. Welcher Tubulusabschnitt besitzt:
a) Bürstensaum
b) Flaches Epithel
c) Hohe Cyp450
Aktivität?
31. Welche Zellen bauen den juxtaglomerulären Apparat
auf?
32. Welche Zellen produzieren Erythropoietin bzw.
Prostaglandine und Thromboxane?
33. Wie nennt man den Prozess der Primärharnbildung?
34. Nennen Sie 5 Aufgaben der Niere!
35. Erklären Sie Nephrose und Nephritis!
36. Warum löst Diethylenglykol toxische Wirkungen in der
Niere aus?
37. Welche diagnostische Aussagekraft haben Creatinin-
und PAH-Clearance?
38. Welche physiologischen Gegebenheiten tragen zu
nephrotoxischen Effekten von Glutathion-SKonjugation bei?
39. Welche Biotransformationsschritte spielen bei der
Aktivierung von nephrotoxischen Substanzen eine Rolle?
40. Beschreiben Sie die Bioaktivierung von Chloroform
(welches PhaseI-Enzym, wie heißt der Metabolit, körpereigene Entgiftung)!
41. Beschreiben Sie den Mechanismus der nephrotoxischen
Wirkung der Aristolochiasäure!
Auge:
42. Welche Strukturen kontrollieren den Übertritt von
Substanzen ins Auge?
43. Über welche Wege erreichen Arzneistoffe das
Augeninnere?
Organtox - Februar 2011
(Erfurt)
Organtox - Juni 2011
(Erfurt)
Nervensystem
·
Welche Moleküle
überqueren die Blut-Hirn-Schranke?
·
Welche chemischen
Stoffe lösen Axonopathie aus? Axonopathie erklären.
·
Rezeptor-Antagonisten
von Acetylcholin-Rezeptor (2) und vom Dopamin-Rezeptor nennen
·
Stimulantien und
Sedativa unterscheiden (MC, mehrere richtige)
Lunge
·
Mehrere Multiple
Choice-Fragen, immer 1 Aussage aus 4 ist richtig (anspruchsvoll)
·
Themen:
Bestandteile der Luftröhre, Anzahl Lungenlappen u.v.m.
·
Nennen Sie Ursache
und Folge des toxischen Lungenödems.
·
Abscheidungsmechanismen
von Partikeln (MC)
·
primärer
Wirkungsort von Ozon (MC)
·
Faktoren, die
deponierte Dosis von Partikeln im Respirationstrakt bestimmen (MC)
·
Definition des
aerodynamischen Durchmessers? (Formel hinschreiben)
·
Bei welchem
aerodynamischen Durchmesser liegt das Minimum für die alveoläre
Partikeldeposition beim Menschen (MC, versch. Zahlen)
Klinische Pathologie
·
Wie kann man
regenerative und nichtregenerative Anämie unterscheiden?
·
Einfluss
zirkadianer und ultradianer Rhythmen auf klinisch-pathologische Parameter (MC)
und Vermeidungsstrategien
·
Wo liegt die
Schädigung, wenn AST und CK ansteigen und der ALT-Gehalt nur gering ist? (MC)
Haut
·
Welche Hautschicht
ist die effektivste Hautbarriere?
·
Welche Zellen
liegen in der Epidermis?
Ohr
·
An welchen
Strukturen des Ohres manifestiert sich v.a. Ototoxizität?
Skelett und Muskel
·
Nennen Sie drei
Zelltypen des Knochens.
·
5 Merkmale für
spalthaltige (echte) Gelenke.
·
3 Hauptfunktionen
von Skelettmuskeln.
·
Welche
neuromuskulären Gifte haben lähmende Wirkung? (MC)
Gastrointestinaltrakt
·
Nennen Sie die
Organe des Verdauungstraktes.
·
Was sind die
Aufgaben der Beleg-, Neben- und Hauptzellen im Magen?
·
Welches Organ
bildet den Gallensaft? Was ist die Funktion der Galle?
·
Aufgabe und
Funktion des Dickdarms?
·
Über welche
Mechanismen gelangen Fremdstoffe in den Magen-Darm-Trakt?
·
Welche
Enzymsysteme finden sich in Darmbakterien?
·
In welchem
Abschnitt des Magen-Darm-Trakts findet vorwiegend Biotransformation statt?
·
Nennen Sie
funktionelle Störungen (= Störung Motilität od. Resorption) durch Toxine.
Blut
·
Erläutern Sie den
Begriff Hämostase
Organtox - Juni 2013
(Erfurt)
Nervensystem
·
Zellkörperbestandteile
einer Nervenzelle
·
Anatomische
Besonderheit einer Nervenzelle
·
Uni-polare
Zellen vs. Multipolare Zellen + Beispiel
·
Leitungsbahnen:
aus welchen Zellen bestehen sie + Funktion
·
Welche
synaptischen Verbindungen können Axone und Dendriten bilden?
·
Unterschied
chemische vs. Elektrische Synapse
·
Gliazellen:
welche Arten gibt es?
·
Wesentlichen
Anteil der Großhirnrinde
·
Cerebellum:
Zu welcher Region gehört es?
·
Welche
Faktoren beeinflussen das Schädigungsmuster im Nervensystem?
·
Unterschied
in der Empfindlichkeit des Nervensystems zwischen Kindern & Erwachsenen
·
Neuropathie
erklaren + Beispielsusbtanz
·
Axonopathie
erklären + Beispielsubstanz
·
Myelinopathie
erklären + Beispielsubstanz
·
Dying
forward und dying backward; Prozess
·
Welcher
Zelltyp ist bei Myelinopathie betroffen
·
Befund
von Nervenzell-Nekrosen für Risikobewertung
·
Vorteile
der saltatorische Reizleitung
·
Autorezeptoren
·
Beendigung
der synaptischen Übertragung: welche Möglichkeiten gibt es?
·
Testverfahren
zur Bewertung von Effekten auf das Lernverhalten
·
Welche
Moleküle überqueren Blut-Hirn-Schranke (Multiple Choice)
·
Welche
Stoffe lösen Axonopathie aus? (multiple Choice)
·
Welche
Stoffe sind Stimulantien (Multiple choice)
·
Jeweils
1 Antagonist zu 3 Rezeptortypen sagen
Lunge
·
Aufbau
der Lunge (multiple choice)
·
Auf
der Trachea (multiple choice)
·
Abscheidemechanismen
von schwerlöslichen Partikeln
·
Welche
Faktoren beeinflussen die deponierte Dosis von Partikeln?
·
Definition
Aerodynamischer Durchmesser (Multiple choice)
·
Primärer
Wirkungsort von Ozon (Multiple choice)
·
Pulmonale
Deposition von Aerosolen in Ratte und Mensch: Unterschied
·
Was
ist die Folge von Lipidakkumulation in Alveolen
·
Serin
Elastase Hauptgegenspieler
Haut
·
Welche
Hautschicht ist die effektivste Hautbarriere?
·
Welche
Zellen sind in der Epidermis (Multiple choice)
·
Unterschied
regenerative/nicht-regenerative Anämie
·
Wie
kann der Einfluss zirkadianer/Ultradianer Rhythmen vermieden werden?
·
AST
und CK gehen hoch, ALT geht nur gering hoch Schädigung
welches Organsystems?
Ohr
·
Aufbau
und Funktion von Corti-organ?
·
Schleifendiuretika:
Wo greifen sie an? Wirkmechanismus
·
Aminoglykosidische
Antibiotika: Wo greifen sie an? Wirkmechanismus?
Darm
·
Darmabschnitte
·
Gewebeschichten
des Verdauungstraktes
·
Magensaft:
Bestandteile und von welchen Zellen werden diese Bestandteile produziert?
·
Bestandteil
des Pankreassaftes
·
Intestinaler
First-Pass Effekt erklären + 2 Beispiele
Muskel
·
Hormone,
die den Ca-Spiegel anheben?
·
Hauptfunktion
der Gelenkwand
·
Hauptkennzeichen
von Muskelgewebe
·
Toxine
mit lähmender Wirkung (Multiple Choice)
Organtox - Juni 2015
(Erfurt)
Welches Hormon fördert den
Knochenaufbau? (Calcitonin) Hormone, die eine Erhöhung von Ca2+ im Blut födern?
(Parathormon, Vitamin D Hormon)
Skelettmuskelfaser:
Hauptmoleküle, die sie bilden?
Toxine, die Muskelkrämpfe
auslösen? (Mehrfachauswahl, richtig: Strychnin, Cicutoxin, Tetanospasmin,
Batrachotoxin)
Wie manifestiert sich eine
Neurotox?
Folgen einer Neuronopathie?
Neurotoxische Folgen der
inhalativen Aufnahme von Lösemitteln?
Wie unterscheiden sich
Atropin und Organophosphate bezüglich ihrer neurotoxischen Wirkung?
Aus welchen Bestandteilen
besteht der Zellkörper einer Nervenzelle?
Anatomische Besonderheiten
von Nervenzellen?
Aus welchen Nervenzellen
bestehen Leitungsbahnen?
Welche Gliazellen kennen
Sie? Welche Gliazellen entsprechen in ihrem Aufbau den Schwann'schen Zellen?
Unterschiede zwischen
chemischen und elektrischen Synapsen?
Nennen Sie 3 wesentliche
Anteile der Großhirnrinde?
Cerebellum zählt zu welcher
übergeordneten Region?
Nennen Sie 3 wesentliche
Faktoren, die das Schädigungsmuster im Nervensystem beeinflussen?
Unterschiede gegenüber
Neurotoxinen zwischen adultem und wachsendem Nervensystem?
Erklären Sie dying
forward/dying back Prozesse
Erklären Sie toxisch
ausgelöste Myelinopathie
Welche Bedeutung hat der
Befund von Nervenzellnekrosen für die Risikobewertung von Chemikalien?
Einige Fragen zu
anatomischen Besonderheiten der Lunge und des Pleuraspaltes (Multiple Choice)
und zum O2/CO2 Partialdruck (Rezeptoren).
Wie unterscheidet sich die
regenerative von der nicht-regenerativen Anämie?
Worauf weist eine erhöhte
Plasmaaktivität von AST/CK hin?
Maßnahmen zur Vermeidung
zirkadianer Rhythmen von klinischen Parametern?
Vorteile saltatorischer
Reizleitung
Was sind Autorezeptoren?
Wozu dienen Transporter bei
der synaptischen Übertragung?
Nennen Sie 2 Test zur
Analyse von Angstverhalten
Berechnung der retinierten
Lungendosis schwer löslicher Partikel
Wo ist die Clearance schwer
löslicher Partikel am langsamsten (Alveolus)?
Unterschiedliche pulmonale
Deposition von Partikeln bei Mensch und Ratte
Definition des
aerodynamischen Durchmessers
3 wesentliche
Abscheidungsmechanismen im Respirationstrakt (Impaktion, Sedimentation,
Diffusion)?
Hauptgegenspieler der
Serinelastase (a1-Proteinase-Inhibitor)?
Antioxidantien in der ELF,
die nicht höher als im Serum sind (Mehrfachauswahl)?
Wesentliche Abschnitte von
Magen und Darm sowie des enterohepatischen Kreislauf erklären
Mechanismus der
Ulcusentstehung im Magen erklären
Welche Zelltypen bilden
welche Bestandteile des Magensafts? (Belegzellen: HCl, intrinsic factor;
Hauptzellen: Pepsin, Pepsinogen; Nebenzellen: Magenschleim)
Aufbau und Funktion des
Cortiorgans (Zelltypen und Funktion)?
Wirkmechanismus von
Schleifendiuretika im Ohr?
Organtox - Juni 2017
Nervensystem:
1. Bestandteile des Zellkörpers einer Nervenzelle
2. Anatomische Besonderheiten einer Nervenzelle
3. Synaptische Verbindungen zwischen Axon und Dendriten
4. Uni- bzw. Multipolare Nervenzelle
5. Aus welchen Zellen besteht die Leitungsbahn und was sind
ihre Funktionen
6. Was für Gliazellen kennen Sie
7. Welche Gliazelle im ZNS entspricht der Schwann Zelle und was
ist ihre Funktion
8. Unterschied zw. chemischer und elektrischer Synapse
9. Nennen Sie 3 Hauptanteile der Großhirnrinde
10. Zu welcher Region gehört das Cerebellum
11. 3 Faktoren die Schädigungsmuster im Nervensystem beeinflussen
12. Unterschied zw. wachsendem und adultem Nervensystem gegenüber
Neurotoxinen
13. Was ist Neuronopathie, Axonopathie, Myelinopathie, nennen Sie
je ein Toxin
14. Was versteht man unter "dying Forward"- "dying
back", welche Strukturen sind beteiligt
15. toxische Myelinopathie: Veränderung der weißen Substanz,
welcher Zelltyp liegt dem zugrunde und was ist die "schwammartige"
Struktur die entsteht
16. Warum beeinflusst eine Nervenzellnekrose die Risikobewertung
von Chemikalien
17. Vorteile saltatorische Erregungsleitung
18. Was sind Autorezeptoren
19. Wozu dienen Transporter bei der synaptischen Übertragung
20. Nennen Sie zwei Test zum Angstverhalten
21. Nennen Sie zwei Haupttypen neurotoxischer Strukturveränderung
22. Ursache Minamata
23. Was sind die Symptome sensorischer Axonopathie
24. Was ist die Folge einer durch Blei ausgelösten Myelinopathie
25. Nennen Sie einen Naturstoff, der eine reversible Blockade der
cholinergen Transmission verursacht
Lunge (Kaiser - Multiple
Choice Fragen zu den Themen:)
1. COPD
2. Lungenemphysem
3. Phosgen - Inhalation (Ödem)
4. Tabakrauch --> Krebs
5. Luftröhre
6. Lungenhälften, Lungenbläschen
7. Gefäßinnervation der Lunge
8. Atemfrequenz
Knochen, Muskel
(Schönnagel)
1. Nennen Sie die 3 Knochenzelltypen und ihre Funktion
2. Nennen Sie die 3 Hormone, die den Ca-Spiegel regulieren
3. Nennen Sie 2 Substanzen, die toxische Myopathien auslösen
können
4. Nennen Sie die 2 Hauptmoleküle der Skelettmuskelfaser
Gastro (Drumm)
1. Welche Zellen produzieren welche Bestandteile des
Magensaftes
2. Was ist der enterohepatische Kreislauf
3. Was ist der intestinale first pass Effekt, nennen Sie ein
Beispiel
4. Was ist der Mechanismus hinter der Ulkusentstehung durch
NSAIDs
5. Magentypen Tiere
Innere (Schmidbauer)
1. Wie kann man die regenerative von der nicht regenerativen
Form der Anämie unterscheiden
2. Nennen Sie Maßnahmen wie man den Einfluss von circadianer
und ultradianer Rhythmen auf klinische Parameter erkennen und vermeiden kann
3. Für was für einen Schaden spricht die Erhöhung der AST und
CK unter fehlender Erhöhung der ALT
Lunge (Kreuzenberg)
1. Inhalation: was ist für die Deposition von Bedeutung
2. Was ist der Unterschied in der Clearance von schwerlöslichen
Partikeln zwischen Tracheabronchialtrakt und tiefer Lunge, sowie zwischen Ratte
und Mensch
3. Was bestimmt MMAD einer Faserprobe, Dicke oder Länge?
4. Rechnung zu MMAD, Dichte=4, Durchmesser=1
Ohr (Meyer z. Gottesberge)
1. Nennen Sie die Zellen des Cortiorgans und ihre Funktion
2. Schleifendiuretika: welche Strukturen werden wie
beeinträchtigt
Auge (Meyer)
1. Welche Strukturen kontrollieren Eintritt von Strahlung oder
Medikamenten in das Augeninnere
2. Welche Wege können Arzneistoffe ins Augeninnere nehmen
Organtox – Februar 2018
1. Bestandteile Zelle + Funktion
2. Erklärung Hyperplasie, Hypertrophie + Bsp.
3. Erklärung Atrophie, Metaplasie
4. Erkläre Redoxcycling
5. 3 Schutzsysteme gegen Stress
6. Intrinsische und extrinsische Apoptoseweg
7. Welcher Teil der Haut ist Barriere + Reservoir
8. 2 Hauptkomponenten der Hautirritation
Welche Aussage trifft zu /
welche nicht (Multiple Choice)
9. Leber - Versorgung, Lage, Leberlappen
10. Gallenblase, Gallengang, wo endet was
11. Welche Tiere haben eine Gallenblase
12. Leberschädigende Stoffe
13. Stoffe, die in der Leber synthetisiert werden
14. Wo findet die Biotransformation statt, CYP450, Enzyme
15. Krankheiten
16. Diethylenglycol, welcher Mechanismus des Nierenschadens
17. Schwermetalle, Arzneimittel, Chemikalien, Naturstoffe mit
nephrotoxischer Wirkung
18. Worauf beruht die nephrotoxische Wirkung von Chloroform
19. 2 Enzyme die Glutathion-S-konjugate -
Cystein-S-konjugate katalysieren
20. Bioaktivierung Aristolochiasäure – über welche Enzyme
21. Chronische Nephrotox von Cd – worauf beruht sie
22. Hohlräume des Herzens
23. Anatomische Strukturen des Reizleitsystems
24. 3 Wandschichten der Herzwände
25. Herzklappen
26. 3 Hauptwandschichten der Herzgefäße
27. 4 Aufgaben des Blutkreislaufs
28. Koronare Herzerkrankung + Folgen
29. Herzinsuffizienz mit Herzglycosiden + Komplikation
30. Aufbau des glomerulären Filters
31. Welcher Tubulusabschnitt hat proximalen Tubulus, guten
Bürstensaum, Henlensche Schleife, flaches Epithel, höchste CYP450 Aktivität
32. Nephron +Strukturen
33. 5 Aufgaben der Niere
34. 3 Faktoren mit Einfluss auf glomeruläre Filtrationsrate GFR
35. Nephrose, Nephritis
36. Diethylenglycol – Mechanismus des Nierenschadens
37. Zusammensetzung gamma-2-freies Amalgam
38. Welches Metall muss anteilig erhöht werden, um gamma-2-freies
Amalgam zu erhalten
39. Dentale Komposition: welche ist am häufigsten für allergische
Reaktion (Multiple Choice)
40. 2 Kenngrößen, um Wechselwirkungen zwischen Hormon +
Hormonrezeptor qualitativ zu beschreiben
41. Wichtigsten Bindungsproteine für Schilddrüsenhormone
42. Welche Screeningverfahren in-vivo für Erfassung östrogener und
androgener Wirkung
Organtox – Juni 2018
1. Bestandteile Zellkörper der Nervenzelle
2. Anatomische Besonderheiten der Nervenzellen
3. Welche synaptische Verbindungen können Axone und Dendriten
knüpfen
4. Uni- und multipolare Zellen mit Beispiel
5. Leitungsbahnen – aus welchen Zellen und Funktion
6. Welche Gliazellen kennen Sie
7. Welche Gliazelle entspricht in ihrer Hauptfunktion der
Schwann Zelle
8. Unterschied chemische und elektrische Synapse
9. 3 wesentliche Anteile der Großhirnrinde
10. Zu welcher übergeordneten Region gehört das Cerebelum
11. 3 Faktoren, die das Schädigungsmuster in Nervenzellen
beeinflussen
12. Unterschied adultes vs. wachsendem Nervensystem
13. Neurono-, Axono-, Myelinopathie + je ein Toxin
14. Dying forward, dying back
15. Bedeutung der Nervenzellnekrose für die Risokobewertung
16. Toxische Myelinopathie – welchere Zelltyp liegt zugrunde und
was ist die schwammartige Struktur, die entsteht
17. Vorteil der saltatorischen Reizleitung
18. Was sind Autorezeptoren
19. Wozu dienen Transporter bei der synaptischen Übertragung
20. Tests zur Analyse von Angstverhalten
21. Luftröhre, Bifurkation (Multiple Choice)
22. Pleuraspalt (Multiple
Choice)
23. Blutversorgung der Lunge
(Multiple Choice)
24. Lungenbläschen
(Multiple Choice)
25. Surfactant (Multiple
Choice)
26. Wie funktioniert Atmung? Wer reguliert sie? (Multiple Choice)
27. COPD Symptome (Multiple Choice)
28. Lungenemphysem – wie kommt es
zustande? (Multiple Choice)
29. Tabakrauch – Krebsentwicklung (Multiple Choice)
30. Inhalation von Phosgen – was passiert? (Multiple Choice)
31. Welche Hormone bewirken eine Erhöhung des Ca2+-Spiegels?
32. 2 Hauptmoleküle der Skelettmuskelfasern
33. 2 Stoffe, die toxische Myopathie hervorrufen
34. Welche Wirkung hat Strychnin am Muskel?
35. Über welche Wege gelangen Arzneistoffe ins Augeninnere?
36. Welche Strukturen kontrollieren den Übertritt von Stoffen /
Strahlen ins Augeninnere?
37. Regenerative und nicht-regenerative Anämie
38. Maßnahmen, um den Einfluss circadianem und ultradianem
Rhythmus zu minimieren?
39. Erhöhung AST und CK bei geringem ALT Anstieg – Schädigung
welchen Organsystems? (Multiple Choice)
40. Was bestimmt den MMAD einer Faserprobe – Dicke oder Länge?
41. Welche Vorgänge sind bei der Deposition von Aerosolen von
Bedeutung?
42. Welche Größe bestimmt im Wesentlichen die Depositionsrate?
43. Clearance schwerlöslicher Partikel aus der Lunge? (Multiple
Choice)
44. Abschnitte Magen-Darm-Trakt
45. Enterohepatischer Kreislauf
46. Bestandteile Magensaft – welche Zelltypen bilden sie?
47. Intestinaler First Pass Effekt und 2 Beispiele
48. Ulkusentstehung durch NSAIDs?
49. Aufbau und Funktion Corti-Organ
50. Schleifendiuretika – welche Strukturen beeinträchtigt?
Folgende Fragen waren
zusätzlich in der Klausur
51. Wie manifestiert sich neurotoxische Schädigung?
52. Ciugatoxin
53. Intrathekale Anwendung von Methylenblau
54. Synaptische Transmission
55. Naturstoff, der die cholinerge Transmission stört
Organtoxikologie
und -pathologie, Februar 2019, Erfurt
1 Bestandteile der Zelle
und Funktion: Zellkern, Mitochondrien, Endoplasmatisches Retikulum, Lysosome,
Golgi-Apparat
2 Erklärung Hyperplasie,
Hypertrophie und Beispiele
3 Erklärung Atrophie und
Metaplasie
4 Erklärung Redox-Cycling
5 Nenne 3 Schutzsysteme
gegen oxidativen Stress
6 Welche Apoptosewege gibt
es? Erklären Sie einen näher.
7 Nennen Sie 2
Hauptkomponenten der Hautirritation
8 Welcher Teil der Haut ist
Barriere und Reservoir?
9 Leber: welche Aussage ist
richtig? (Multiple Choice) Lage, Leberlappen, Versorgung
10 Wo enden Gallenblase und
Gallengang?
11 Welche Tiere haben
eine/keine Gallenblase?
12 Leberschädigende Stoffe
13 Was ist Cholestase?
14 Was sind Leberadenome?
15 Welche Stoffe werden in
der Leber synthetisiert?
16 Wo findet die
Biotransformation durch CYP450 Enzyme statt?
17 Krankheiten:
Wilson-Krankheit, Hämochromatose (Multiple Choice)
18 Welche Zeichen/Parameter
gibt es für Leberschädigung?
19 Welche Leberzellen
(Leberzellpopulation) gibt es?
20 Amalgam: welches Metall
muss anteilig erhöht werden, um Gamma-2-freies Amalgam zu erhalten?
21 Welche Medizinprodukte
lösen Allergien aus?
22 Beschreiben Sie den
Blutkreislauf? Beginnen Sie mit der Lunge.
23 Was sind die Phasen der
Herztätigkeit?
24 Was sind die
histologischen Kennzeichen der Herzmuskelzelle?
25 Wovon hängt die
Erschlaffung der Muskelzelle ab?
26 Was ist
Hypertrophie/-plasie? (Diese Frage gab es wirklich 2-mal!)
27 Was sind die Ursachen
für einen ischämischen Infarkt und Beispiele?
28 Was ist die Bedeutung
von Regeneration und Reparation?
29 Wie entsteht das
Schrittmacherpotential? (Multiple Choice)
30 Wodurch wird eine
koronare Herzerkrankung bedingt? Folgen
31 Behandlung mit
Herzglykosiken, Intoxikation
32 Durch was wird eine
irreversible Kardiomyopathie ausgelöst?
33 Symptome der
Verapamil-Vergiftung? (Multiple Choice)
34 Medikamente bei
Verapamil-Vergiftung (Multiple Choice)
35 Verschieden
Ca2+-Antagonisten und Wirkungen
36 Aufbau des glomerulären
Filters
37 Welcher Tubulusabschnitt
hat proximalen Tubulus, Bürstensaum, Henlesche Schleife, flaches Epithel,
höchste CYP450 Aktivität
38 Was ist ein Nephron?
39 Struktur des Nephrons
40 3 Faktoren mit Einfluss
auf die glomeruläre Filtrationsrate (GFR)
41Name für den Prozess zur
Bildung des Primärharns
42 Aufgaben der Niere
43 Was ist Nephrose,
Nephritis?
44 Diethylenglycol:
Mechanismus des Nierenschadens
45 Beispiele für
nephrotoxische Substanzen
46 Begründung für die
chronische Nephrotoxizität von Cd
47 Worauf beruht die
nephrotoxische Wirkung von Chloroform?
48 Welche Enzyme zur
Aktivierung der Aristolochiasäure gibt es?
49 Nennen Sie 2 Kenngrössen
für die Wechselwirkung von Hormon und Hormonrezeptoren
50 Bindungsprotein für
Schilddrüsenhormone
51 Wie hemmen Thiocyanant
oder Perchlorat die Aufnahme von Iodid?
Organtoxikologie
und -pathologie, 2022
Organtox I
Klausur 2022
1.
Nennen
Sie 5 Aufgaben der Niere
2.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Bei der
Leberzirrhose kommt es zu einer zunehmenden Bindegewebswucherung und zu einer
Zerstörung der Läppchen-Architektur der Leber
b.
Alkohol
ist die wichtigste Ursache für einen chronischen toxischen Leberschaden
c.
Tetrachlorkohlenstoff
führt vorwiegend zu einer periportalen Leberzellschädigung
d.
Die
Leber weist eine hohe Regenerationsfähigkeit auf. So ist ein Verlust von 50%
des Parenchyms durchaus kompensierbar (sogenannter Prometheuseffekt)
e.
Die
Alanin-Aminotransferase, die Aspartat-Aminotransferase und die
Glutamatdehydrogenase stellen wichtige Enzymparameter für hepatotoxische
Effekte dar.
3.
Für
die Aufnahme in Tubulusepithelzellen und dadurch bedingte Nieren-spezifische
Toxizität von Gluthathion-S-Konjugaten spielt die schrittweise Prozessierung
von Glutathion S Konjugaten zu Cystein-S-Konjugaten eine Entscheidende Rolle
a)
Welche
beiden Enzyme sind an dieser Reaktion beteiligt?
b)
Wo
sind diese lokalisiert?
c)
Skizieren
Sia am Beispiel von Glutathion, welche Reaktion jeweils katalysiert wird!
4.
Maniok
führt bei häufigem Verzehr zu einer Hemmung der Schilddrüsenhormonsynthese. Was
ist das toxische Agens, wie entsteht es und wie und an welchen Zielstrukturen
wirkt es?
5.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a)
Eine
verminderte Speichelreaktion kann zu Beschwerden beim Schlucken und beim
Sprechen führen
b)
Eine
verminderte Speichelsekretion kann die Entstehung von Zahnstein begünstigen
c)
Zahlreiche
Medikamente wie Anticholinergika, Antiparkinsonmittel, Antidepressiva oder
Neuroleptika können zu einer verminderten Speichelsekretion führen
d)
Auch
die Einnahme von Drogen wie Amphetamin oder Methamphetamin kann unter anderem
aufgrund einer verminderten Speichelsekretion schwere Zahnschäden zur Folge
haben.
e)
Wasser
ist ein guter Ersatz für fehlenden Speichel
6.
TETD wird bei der Vulkanisierung von Gummi
bzw. der Verarbeitung von Latex eingesetzt und kann:
a.
Eine
Typ-XII-Allergie auslösen
b.
Einen
Typ-IV-Kontaktallergie in der Haut auslösen
c.
Eine
Stimulation der Schweißdrüsen bewirken
d.
Bei der
Latex-Allergie als Therapeutikum eingesetzt werden
e.
Sehr
starke Schmerzempfindung auslösen
7.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
Reihenfolge beim Aufbau der Herzwand ist: Perikard, Epikard, Myokard, Endokard
b.
Der
Sinusknoten ist das primäre Schrittmacherzentrum
c.
Das
His’sche Bündel verläuft entlang des Herzseptums
d.
Der
AV knoten wird als sekundäres Schrittmacherzentrum bezeichnet und liegt im
Bereich des rechten Vorhofs am Übergang zu den Herzkammern
e.
Alle
Säugetiere haben bezogen auf das Körpergewicht ein vergleichbares Herzgewicht.
8.
Schweißdrüsen
sind beteiligt:
a.
Nur
an der Thermoregulation des menschlichen Körpers
b.
Am
Tastsinn
c.
Nur
an der Flüssigkeitsbalance des Körpers
d.
An
der Differenzierung der Hautzellen
e.
Sowohl
an der Thermoregulation als auch an der Flüssigkeitsbalance des Körpers
9.
Bestimmte
Substanzen, wie das Aminoglykosid Purinomycin oder der H2-Rezeptorblocker
Cimetidin, schädigen die Fußzellen der Glomeruli. Worin bestehen die Schäden
und was haben sie für funktionelle Folgen?
10.
Nennen
Sie 3 Unterschiede zwischen Nekrose und Apoptose.
11.
Welche
der folgenden Moleküle werden in der gesunden Niere
1)
Frei
glomerulär filtriert
2)
Glomerulär
filtriert und tubulär resorbiert
3)
Glomerulär
filtriert und tubulär sezerniert
4)
Weder
glomerulär filtriert noch tubulär sezerniert
5)
Golmerulär
filtriert, aber tubulär weder sezerniert noch resorbiert
a.
Creatinin
b.
Albumin
c.
Glucose
d.
P-Aminohippursäure
e.
Inulin
12.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
Niere ist bei allen Säugetieren paarig angeordnet
b.
Mäuse
und Ratten besitzen eine einwarzige (unilobuläre) Niere
c.
Die
funktionelle Einheit der Niere ist das Nephron
d.
Der
Tubulus beginnt am Gefäßpol eines Nephrons
e.
Die
Tubulusabschnitte umfassen den proximalen Tubulus, die Henlesche Schleife, den
distalen Tubulus und das Sammelrohr
13.
Welche
Strukturen bzw. Prozesse können mit folgenden immunhistologischen Markern
nachgewiesen werden? Bitte ordnen Sie den unter genannten Strukturen jeweils
einen der unten genannten Marker zu.
a.
Podozyten
b.
Schlitzporendiaphragma
der Podozyten
c.
Degeneration
von Tubuli
d.
Regeneration
von Tubuli
e.
Immunkomplexablagerungen
in Basalmembran
1.
Anti-IgG
Antikörper
2.
Anti-Vimentin
Antikörper
3.
Anti
Nephrin Antikörper
4.
Anti
Podocin Antikörper
5.
Anti
KIM-1 Antikörper
14.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Das
sogenannte „multidrug-resistance P-glycoprotein 1 (PgP oder MDR1) findet sich
nicht nur in der Leber sondern auch in vielen anderen Organen
b.
Bei
der Wilson-Krankheit ist die Bilirubin-Ausscheidung in die Galle gestört
c.
Die
wichtigsten Ursachen für die Entstehung einer Fettleber sind eine
Überernährung, Diabetes mellitus und übermäßiger Alkoholgenuss
d.
Bei
der Hämochromatose kommt es zur Überschreitung der Eisenbindungskapazität der
Leber
e.
In
der Labordiagnostik lässt sich durch einfache Routineuntersuchungen bereits ein
Überblick über die Leberfunktion erhalten
15.
Welche
Aussagen zu den Wirkungen einer exogenen Fluoridierung trifft nicht zu?
a.
Fluor
bewirkt eine erhöhte Säurestabilität des Zahnschmelzes
b.
Fluor
fördert die Remineralisierung der Zahnoberfläche
c.
Kariogene
Bakterien werden durch Fluor vermindert
d.
Fluor
führt zu einer erhöhten Säureproduktion durch die Mundbakterien
e.
Eine
Fluorose entsteht meist nur bei einer unkontrollierten Kombination
verschiedener Fluoridierungsmaßnahmen
16.
Welche
Aussage trifft zu?
a.
Die
Anzahl an Leberlappen ist bei allen Säugetier-Spezies gleich
b.
Ratten
besitzen keine Gallenblase
c.
Der
große Gallengang und der Bauchspeicheldrüsengang münden immer gemeinsam in der Papilla ilealis
d.
Die
Gallenblase ist als Reservoir über den Ductus venosus und den linken Gallengang
an den Dickdarm angeschlossen
e.
75%
des Gehalts der Leber an Vitamin A findet sich in den Kupffer-Zellen
17.
Die
Thermorezeption der Haut erfolgt über
a.
Die
Meissner-Tastkörperchen
b.
Freie
Nervenendigungen
c.
Merkelzellen
in der Epidermis
d.
Kerationozyten
e.
Corneozyten
18.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Bittere
Mandeln enthalten cyanogene Glykoside, von denen während des
Verdauungsprozesses Blausäure abgespalten werden kann
b.
Cyanide
hemmen die Cytochrom-Oxidase im Golgi-Aparat
c.
Cyanide
beeinflussen die Elektronentransportkette in den Mitochondrien
d.
Cyanide
hemmen di oxidative Phosphorylierung
e.
Zur
Herstellung von Christstollen werden Bittermandeln verwendet
19.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
Biotransformation führt in der Regel zu Verbindungen, die besser wasserlöslich
sind als die Aussgangssubstanz
b.
Die
Biotransformation kann zu einer Bildung von toxischen Verbindungen führen
c.
Die
höchste Konzentration an Cytochrom P450-Enzym findet sich in der Leber
d.
Die
Cytochrom P450 abhängige Biotransformation von Fremdstoffen findet
hauptsächlich in der periportalen Zone gelegenen Hepatozyten statt
e.
Eine
Induktion der Cytochrom P450 Enzyme durch z.B. Johanniskraut kann zu einem
beschleunigten Abbau auch von anderen Arzneimitteln führen
20.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
Leber ist größtenteils rechts und unterhalb des Zwerchfells gelegen
b.
Die
menschliche Leber wird in vier Lappen unterteilt
c.
Hepatozyten
machen zahlenmäßig etwa 70-80% der Leberzellmasse aus
d.
Die
Pfortader versorgt die Leber mit nährstoffreichem und sauerstoffarmen Blut
e.
Die
Durchblutung der Leber erfolgt hauptsächlich über die Leberarterie (A.
hepatica)
21.
Erläutern
Sie den unterschied zwischen „inducers“ und „gratuitous inducers“ bei der
Induktion von Leberenzymen
22.
Das
Herz arbeitet wie eine Verdrängungspumpe. Es hat also verschiedene
Verschlussklappen. Welche der nachstehend aufgeführten Klappenarten findet sich
nicht im Herzen?
a.
Pulmonalklappe
b.
Venenklappe
c.
Aortenklappe
d.
Trikuspidalklappe
e.
Mitralklappe
(Bikispidalklappe)
23.
Welche
Aussage trifft nicht zu? Bei einer schweren Vergiftung durch Verapamil werden
typischerweise folgende Symptome beobachtet:
a.
Flush
b.
Hypotension
c.
Bradykardie
d.
AV-Block
e.
Hypoglykämie
24.
Welche
Aussage trifft zu?
a.
Herzklappen
besitzen viele Gefäße
b.
Herzklappen
sind von Endothelzellen überzogen
c.
Herzklappen
fehlen bei jungen Ratten
d.
Die
Mitralklappe (Bicuspidalklappe) findet sich im rechten Ventrikel
e.
Das
Herz von Mäusen weist keine Vorhöfe auf
25.
Calciumantagonisten
inhibieren den zellulären Ca 2+ Einstrom durch Blockade von Calicumkanälen vom
L-Typ. Trotzdem ist ihre Wirkung am Herzen und der glatten Gefäßmuskulatur
unterschiedlich. Welche Aussage ist richtig?
a.
Phenylalkylamine
(z.B. Verapamil) wirken überwiegend am Reizleitungssystem des Herzens und am
Myokard, wodurch die Herzfrequenz und die Kontraktionskraft der Herzmuskulatur
sinkt.
b.
Benzothiazine
(z.B. Dilitazem) wirken vorwiegend vasodilatorisch und weniger am Herzen.
Dadurch kann es zu einem Blutdruckabfall und einer reflektorischen Erhöhung der
Herzfrequenz (Tachykardie) kommen.
c.
Dihydropyridine
(z.B. Nifedipin) wirken sowohl am Gefäßbett (Vasodilatation) als auch am Herzen
(neg chronotrop, neg dromotrop, neg inotrop) und liegen vom Wirkprofil zwischen
Phenylalkylaminen (z.B. Verapamil) und Benzothiazinen (z.B. Diltiazem)
d.
Keine
der Aussagen a-c ist richtig
e.
Alle
Aussagen sind richtig
26.
Welche
Aussage trifft nicht zu? Folgen einer Herzinsuffizienz sind häufig.
a.
Ein
interstitielles und alveoläres Lungenödem
b.
Periphere
Ödeme (z.B. in den Beinen)
c.
Bauchwasser
(Aszites)
d.
Leberfunktionsstörungen
e.
Schmerzen
im Großzehengrundgelenk
27.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Purkinjezellen
gehören zum Reizleitungssystem
b.
Purkinjezellen
sind spezialisierte Herzmuskelzellen
c.
Arterien
haben eine deutlich dickere Muskelwand als Venen
d.
Arterien
haben im Gegensatz zu Venen eine interne und eine externe elatische Membran
e.
Purkinjezellen
gibt es nur in den Herzohren
28.
Welche
Apoptosewege gibt es? Erklären Sie einen näher.
29.
Nennen
Sie 5 Bestandteile/Organellen der Zelle mit jeweils einer Funktion
30.
Die
Verabreichung hoher Dosen des Antiandrogens Flutamid führt in männlichen Ratten
zu einer messbaren Erhöhung des Estradiolspiegels. Geben Sie für diese
Beobachtung eine mechanistische Erklärung.
31.
An
welchen Nierentubuli greift ADH an? Was bewirkt es dort?
32.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Der
juxtaglomeruläre Apparat wird aus den juxtaglomerulären Zellen des zuführenden
Blutgefäßes, der Macula densa und den extraglomerulären Mesangiumzellen
gebildet.
b.
Die
juxtaglomerulären Zellen (Polkissen) werden von Fasern des Parasympatikus
innerviert
c.
Die
juxtaglomerulären Zellen speichern Renin
d.
Die
Reninfreisetzung wird durch ein reduziertes Natriumangebot im distalen Tubulus
oder durch einen Blutdruckabfall stimuliert
e.
Am
Gefäßpolt des Glomerulus finden sich zwei Gefäße, das Vas afferens und das Vas
efferens
33.
Bei
einer schweren Vergiftung durch Verapamil können welche Medikamente zur
Stabilisierung der Herzfrequenz und des Blutdruckes eingesetzt werden?
a.
Hochdosierte
Kalium-Gabe intravenös
b.
Katecholamine
c.
Glukagon
d.
Insulin/Glukose
e.
Lipid-Emulsion
34.
Welche
Aussage trifft nicht zu? Zu den Aufgaben der Leber gehört:
a.
Die
Synthese von Glukose aus Aminosäuren
b.
Die
Synthese von Gerinnungsfaktoren
c.
Die
Synthese von Albumin
d.
Die
Synthese von Vitamin E
e.
Die
Synthese von Cholesterin
35.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
Synthese von Calcitionin erfolgt in den parafollikulären C-Zellen der
Schilddrüse
b.
Ein
deutlicher Mangel an Schilddrüsenhormonen in utero kann zum Krankheitsbild des
sogenannten Kretinismus führen
c.
Die häufigste
Ursache für die Entwicklung einer Struma (Kropf) ist ein Jodmangel
d.
Typische
Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion sind Unruhe, Tremor, ein
gesteigerter Energieumsatz mit erhöhter Wärmebildung, ein Gewichtsverlust bei
gesteigertem Appetit, Durchfälle und ein schneller Puls.
e.
Unter
heißen Knoten versteht man knotige Schilddrüsenareale mit vermehrter
Hormonproduktion, die nicht mehr einer hormonalen Regulation unterliegen.
36.
Bei
der Typ-I-Allergie führt die Bindung des Allergens an IgE-Antikörper zu einer
Quervernetzung der gebundenen Antikörper an der Oberfläche von:
a.
Tastkörperchen
b.
Mastzellen,
die dann Kollagen freisetzen
c.
Keratinozyten
d.
T-Zellen,
die dann Histamin freisetzen
e.
Mastzellen,
die dann Histamin freisetzen
37.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
Zellen des proximalen Tubulus weisen einen gut entwickelten Bürstensaum auf
b.
Die
Zellen des proximalen Tubulus besitzen im Bereich des basalen Labyrinths
zahlreiche Mitochondrien
c.
Die
Zellen des proximalen Tubulus zeigen einen gut entwickelten endozytotischen
Apparat
d.
Die
Zellen des distalen Tubulus besitzen keinen Bürstensaum
e.
Die
Henlesche Schleife reicht bei alles Nephronen bis tief in das innere Mark
hinein
38.
Was
verstehen Sie unter den Begriffen Hyperplasie, Hypertrophie und Metaplasie?
39.
Geben
Sie für folgende Enzyme an, ob sie jeweils an der Bioaktivierung oder der
Entgiftung von Paracetamol beteiligt
sein können:
a.
Sulfotransferase
b.
Cytochrom
P450 2E1
c.
UDP-Glucuronosyltransferase
d.
Prostaglandin-H-Synthase
e.
N-Aceryltransferase
40.
Warum
führt eine Hemmung des Monocarboxylattransporter 8 (MCT8) zu einem erniedrigen
negativen Feedback des Triiodtyronins (T3) im Hypothalamus?
41.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
Haut stellt das größte „Organ“ des menschlichen Körpers dar
b.
Erst
der Verlust von über 90% der Haut kann zum Tod führen
c.
Arznei-
und Gifftstoffe können in die intakte Epidermis nur eindringen, wenn sie
ausreichend lipophil sind
d.
Bei
der apokrinen Sekretion werden die Vesikel mit dem umgebenden apikalen
Zytoplasma durch einen Teil der Zellmembran von der Drüsenzelle abgeschnürt
e.
Unter
Extrembedingungen können die Schweißdrüsen pro Tag eine Verdunstung von über 5L
Flüssigkeit herbeiführen
42.
Der
häufigste Zelltyp in der Hautepidermis ist:
a.
Der
Keratinozyt
b.
Der
Melanozyt
c.
Die
Talgdrüse
d.
Die
Langerhans-Zelle
e.
Die
T-Zelle
43.
Welche
Aussage trifft zu?
a.
Die
Zunahme des Uterusgewichts (Uterotrpoher Assay) dient als Nachweis einer
antiandrogenen Wirkung einer Substanz
b.
Die
Zunahme des Prostatagewichts (Hershberger Assay) wird als Indikator für eine
androgene Wirkung einer Substanz benutzt
c.
Flutamid
ist ein potentes Antiöstrogen
d.
In
den Hoden sind vor allem die Spermatogonien für die Androgensynthese
verantwortlich
e.
Da
die aus Testosteron gebildeten Metaboliten stärker androgen wirksam sind als
Testosteron, führt eine Induktion der metabolisierenden Enzyme in der Leber zu
einer androgenen Wirkung
44.
Welche
Aussage trifft zu?
a.
Das bei
der Behandlung von manisch-depressiven Patienten eingesetzte Lithium kann durch
eine Hemmung der Schilddrüsenhormon-Freisetzung zu einer
Schilddrüsenunterfunktion führen
b.
Hohe
Dosen an Jodid bewirken eine Hemmung der Schilddrüsenhormon-Freisetzung
c.
Perchlorat
und Thiocyanat führen zu einer verstärkten Jodid-Aufnahme in die Schilddrüse
d.
Sulfonamide
oder Tiocyanate bewirken eine reversible Hemmung der Schilddrüsenperoxidase
e.
Stoffe
wie Propylthiouracil oder Erythrosin hemmen die Konversation von T4 in das
wirksame T3
45.
Welche
Schutzsysteme gegen oxidativen Stress gibt es? Nennen Sie 5 davon!
46.
Hormone
sind in Regelkreise integriert. Nennen Sie die beiden prinzipiellen
Möglichkeiten, über die die Rückkopplung erfolgen kann!
47.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
Ursache für die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation sind noch nicht genau
bekannt
b.
Eine
Behandlung von Kindern vor dem 8. Lebensjahr mit Tetrazyklin-Antibiotika kann
zu Zahnverfärbungen und zu einer erhöhten Kariesanfälligkeit der Zähne führen
c.
Tetrazyklin-Antibiotika
können während der gesamten Schwangerschaft problemlos verabreicht werden
d.
Kontraindikationen
für Amalgamfüllungen bestehen bei Schwangeren, Stillenden und Kindern unter 6
Jahren
e.
Zu
einer vermehrten Freisetzung von Amalgam kann es beim Entfernen von
Amalgamfüllungen oder durch Galvanisierung bei einem direkten Kontakt zu
Goldfüllungen kommen
48.
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Die
sogenannte Glissonische Trias beinhaltet in der Histologie in der Regel je
einen Anschnitt eines Astes der Pfortader, der Leberarterie und eines
Gallenganges
b.
Beim
Zentralvenen-Läpchen nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes in den Sinusoiden
zum Läppchenzentrum hin zu
c.
Kupfferzellen
sind ortsständige Fresszellen, die Abwehrfunktionen erfüllen
d.
Ito-Zellen
sind unter bestimmten Bedingungen nach Umwandlung zu Myofibroblasten zur
Synthese von Kollagen befähigt und so an der Entstehung einer Leberzirrhose
beteiligt
e.
Der
Dissé-Raum ist ein schmaler Bindegewebsraum zwischen dem Sinusoid-Endothel und
den Hepatozytenplatten
49.
Warum
ist bei der Testung einer Substanz auf Antiandrogenität in einem
Reportergenassay (Transaktivierungsassay) eine Prüfung auf Zytotoxizität
unerlässlich?
50.
Die
normale Herzfrequenz beim Menschen beträgt etwa 60-80/min. Wie nennt man eine
verringerte Frequenz von weniger als 60/min?
a.
Tachykardie
b.
Arrhythmie
c.
Normokardie
d.
Bradykardie
e.
Hypokardie
Organtoxikologie
und -pathologie, 2023
Organtox I
Klausur vom 24.02.2023
Frage 1
Das Herz arbeitet wie eine
Verdrängerpumpe. Es hat also verschiedene Verschlussklappen. Welche der
nachstehend aufgeführten Klappenarten finden sich nicht im Herzen?
a. Pulmonalklappe
b. Venenklappe
c. Aortenklappe
d. Trikuspidalklappe
e. Mitralklappe
(Biskuspidalklappe)
Richtige Antwort:
b: Venenklappe
Frage 6
Bestimmte Substanzen, wie
das Aminoglykosid Puromycin oder der H2-Rezeptorblocker Cimetidin, schädigen
die Fußzellen der Glumeruli. Worin bestehen die Schäden (a) und was haben sie
für funktionelle Folgen (b)?
Richtige Antwort (ohne
Gewähr!):
a. Sauerstoffradikale
entstehen durch den Stoffwechsel von Puromycin
b. Das Cytoskelett
wird umstrukturiert, Verlust von Aktinbündeln
Alternative Antwort:
a. Schäden: Änderung
der Struktur der Schlitzmembran – Fusion der Fußfortsätze – Ablösen der
Podozyten-Fortsätze – ausgelöst durch ROS à erhöhte gap
junction Proteine (connexin 43) Expression à Zytoskelett
Umstrukturierung
b. Insuffizienz der
Blut-Harn-Schranke à Hämaturie und Albuminurie
Frage 7
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Die Leber ist
größtenteils rechts und unterhalb des Zwerchfells gelegen.
b. Die menschliche
Leber wird in vier Lederlappen unterteilt.
c. Hepatozyten machen
zahlenmäßig etwa 70-80% der Leberzellmasse aus.
d. Die Pfortader
versorgt die Leber mit nährstoffreichem und sauerstoffarmem Blut.
e. Die Durchblutung
der Leber erfolgt hauptsächlich über die Leberarterie (A. hepatica).
Richtige Antwort:
e: Die Durchblutung der
Leber erfolgt hauptsächlich über die Leberarterie.
Denn: Hauptsächlich
erfolgt die Durchblutung zu 2/3 - 3/4 über die Pfortader, nur 1/4 - 1/3 des
Herzminuten-Volumens kommen über die Leberarterie.
Frage 8
Toxische Schäden an den
verschiedenen Strukturen der Niere können mithilfe verschiedener
immunhistologischer Marker nachgewiesen werden. Bitte ordnen Sie den unter a-e
genannten Strukturen jeweils einen der unter 1-5 genannten Marker zu (tippen
Sie bitte nur die Zahl ein)!
a. Glomeruli
b. Proximale Tubuli
c. Henle-Schleife
d. Distale Tubuli
e. Sammelrohre
1. Anti-KIM-1- oder
Anti-alpha-GST- oder Anti-Aquaporin-1- oder Anti-Aquaporin-11-Antikörper
2. Anti-Osteopontin-
oder Anti-Aquaporin-1-Antikörper
3. Anti-Aquaporin-2-Antikörper
4. Anti-Desmin- oder
Anti-Podocin-Antikörper
5. Anti-NGAL-
oder Anti-Tamm-Horsfall-Antikörper
Richtige
Antworten:
a. 4
b. 1
c. 2
d. 5
e. 3
Frage 10
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Die Zellen des
proximalen Tubulus weisen einen gut entwickelten Bürstensaum aus.
b. Die Zellen des
proximalen Tubulus besitzen im Bereich des basalen Labyrinths zahlreiche
Mitochondrien.
c. Die Zellen des
proximalen Tubulus zeigen einen gut entwickelten endozytotischen Apparat.
d. Die Zellen des
distalen Tubulus besitzen keinen Bürstensaum.
e. Die Henlesche
Schleife reicht bei allen Nephronen bis tief in das innere Mark hinein.
Richtige Antwort:
e: Die Henlesche Schleife
reicht bei allen Nephronen bis tief in das innere Mark hinein.
Richtig: Bei kortikalen
Nephronen Eindringen nur ins äußere Mark, bei juxtamedullären Nephronen bis ins
innere Mark.
Frage 11
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Die sogenannte
Glissonsche Trias beinhaltet in der Histologie in der Regel je einen Anschnitt
eines Astes der Pfortader, der Leberarterie und eines Gallenganges.
b. Beim
Zentralvenen-Leberläppchen nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes in den
Sinusoiden zum Läppchenzentrum hin zu.
c. Die Kupfferzellen
sind ortsständige Fresszellen, die Abwehrfunktionen erfüllen.
d. Ito-Zellen sind
unter bestimmten Bedingungen nach Umwandlung zu Myofibroblasten zur Synthese
von Kollagen befähigt und so an der Entstehung einer Leberzirrhose
beteiligt.
e. Der Dissé-Raum ist
ein schmaler Bindegewebsraum zwischen dem Sinusoid-Endothel und den
Hepatozytenplatten.
Richtige Antwort:
b: Beim
Zentralvenen-Leberläppchen nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes in den
Sinusoiden zum Läppchenzentrum hin zu.
Richtig: Der
Sauerstoffgehalt der Leberläppchen nimmt von periportal zu mittzonal zu
zentrolobulär ab.
Frage 12
Nennen Sie 5 Aufgaben der
Niere (a, b, c, d, e)!
Richtige Antwort:
a. Ausscheidung
überflüssiger und schädlicher (harnpflichtiger/harngängiger) Substanzen
b. Rückgewinnung von
Aminosäuren, Proteinen, Ionen und anderen Verbindungen (wie bspw. Glukose,
Sulfat)
c. Regulation des
Blutdrucks
d. Regulation des
Flüssigkeitshaushaltes
e. Hormonsynthese
Hinweis: Insgesamt wurden uns
7 Aufgaben vorgestellt, hier wurden natürlich aufgrund der Aufgabenstellung nur
5 ausgewählt.
Frage 14
Welche Aussage ist korrekt?
a. Eine langfristige
Aktivierung des Sympathikus ist ein Ansatz bei der Therapie einer chronischen
Herzinsuffizienz.
b. Rauchen ist ein
Risikofaktor für Atherosklerose und Kardiotoxizität aufgrund von Nikotin und
nicht-Nikotin-abhängigen Effekten.
c. Nikotin greift
direkt und agonistisch an andrenergen Rezeptoren an.
d. Amphetamin ist ein
direktes Sympathomimetikum, d. h. es greift direkt an beta-andrenergen
Rezeptoren an.
e. Remodellingprozesse,
die durch die Aktivierung des Sympathikus und das RAAS System initiiert werden,
erhalten das Herzzeitvolumen langfristig aufrecht.
Richtige Antwort:
b: Rauchen ist ein
Risikofaktor für Atherosklerose und Kardiotoxizität aufgrund von Nikotin und
nicht-Nikotin-abhängigen Effekten.
Frage 15
Welche Aussage trifft nicht zu?
a. Das sogenannte
„multidrug-resistance“ P gycoprotein 1 (PgP oder MDR1) findet sich nicht nur in
der Leber, sondern auch in vielen anderen Organen.
b. Bei der
Wilson-Krankheit ist die Bilirubin-Ausscheidung in die Galle gestört.
c. Die wichtigsten
Ursachen für die Entstehung einer Fettleber sind eine Überernährung, Diabetes
mellitus und übermäßiger Alkoholgenuss.
d. Bei der
Hämochromatose kommt es zur Überschreitung der Eisenbindungskapazität der
Leber.
e. In der
Labordiagnostik lässt sich durch einfach Routineuntersuchungen bereits ein
Überblick über die Leberfunktion erhalten.
Richtige Antwort:
b: Bei der
Wilson-Krankheit ist die Bilirubin-Ausscheidung in die Galle gestört.
Richtig: Die
Kupfer-Ausscheidung in die Galle ist bei der Wilson-Krankheit gestört.
Frage 16
Welche Aussage trifft
zu?
a. Die Anzahl der
Leberlappen ist bei allen Säugetier-Spezies gleich.
b. Ratten besitzen
keine Gallenblase.
c. Der große
Gallengang und der Bauchspeicheldrüsengang münden immer gemeinsam in der Papilla
ilealis.
d. Die Gallenblase
ist als Reservoir über den Ductus venosus und den linken Gallengang an
den Dickdarm angeschlossen.
e. 75% des Gehalts
der Leber an Vitamin A findet sich in den Kupffer-Zellen.
Richtige Antwort:
b: Ratten besitzen keine
Gallenblase.
Frage 17
Geben Sie für die
folgenden Enzyme an, ob sie jeweils an der Bioaktivierung oder der Entgiftung
von Paracetamol (Acetaminophen) beteiligt sein können!
a. Sulfotransferase
b. Cytochrom P450 2E1
c. UDP-Glucuronosyltransferase
d. Prostaglandin-H-Synthase
e. N-Acetyltransferase
Richtige Antwort (ohne
Gewähr!):
a. Entgiftung
b. Bioaktivierung
c. Entgiftung
d. Bioaktivierung
e. Entgiftung
Frage 19
Nennen Sie 5
Bestandteile/Organellen der Zelle mit jeweils einer Funktion (a, b, c, d,
e)!
Richtige Antwort:
a. Zellkern: Träger
der Erbinformation
b. Mitochondrien:
ATP-Produktion
c. Endoplasmatisches
Retikulum: Synthese der Zellmembran
d. Golgi-Apparat:
Bildung von Lysosomen
e. Lysosomen:
Autophagie
Hinweis: Neben den 5 genannten
Bestandteilen/Organellen gibt es weitere. Zudem haben die meisten Organellen
mehr als nur eine Funktion.
Frage 20
Welche Aussage trifft nicht
zu? Bei einer schweren Vergiftung durch Verapamil werden typischerweise
folgende Symptome beobachtet:
a. Flush
b. Hypotension
c. Bradykardie
d. AV-Block
e. Hypoglykämie
Richtige Antwort:
e: Hypoglykämie
Richtig: Es kommt nach einer
Verapamil-Intoxikation aufgrund einer verminderten Insulinsekretion zu einer
Hyperglykämie.
Frage 21
Was verstehen Sie unter
den Begriffen Hyperplasie (a), Hypertrophie (b) und Metaplasie (c)?
Richtige Antwort:
a. Definition
Hyperplasie: Zunahme der Zellzahl
b. Definition
Hypertrophie: Zunahme des Zellvolumens
c. Definition
Metaplasie: Umwandlung eines ausgereiften Zelltyps in einen anderen
ausgereiften Zelltyp
Frage 22
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Eine verminderte
Speichelsekretion kann zu Beschwerden beim Schlucken und beim Sprechen
führen.
b. Eine verminderte
Speichelsekretion kann die Entstehung von Zahnhalskaries begünstigen.
c. Zahlreiche
Medikamente wie Anticholinergika, Antiparkinsonmittel, Antidepressiva oder
Neuroleptika können zu einer verminderten Speichelsekretion führen.
d. Auch die Einnahme
von Drogen wie Amphetamin oder Methamphetamin kann unter anderem aufgrund einer
verminderten Speichelsekretion schwere Zahnschäden zur Folge haben.
e. Wasser ist ein
guter Ersatz für fehlenden Speichel.
Richtige Antwort:
e: Wasser ist ein guter
Ersatz für fehlenden Speichel.
Frage 23
Welche Aussage zu den
Wirkungen einer exogenen Fluoridierung trifft nicht zu?
a. Fluor bewirkt eine
erhöhte Säurestabilität des Zahnschmelzes.
b. Fluor fördert die
Remineralisierung der Zahnoberfläche.
c. Kariogene
Bakterien werden durch Fluor vermindert.
d. Fluor führt zu
einer erhöhten Säureproduktion durch die Mundbakterien.
e. Eine Fluorose
entsteht meist nur bei einer unkontrollierten Kombination verschiedener
Fluoridierungsmaßnahmen.
Richtige Antwort:
d: Fluor führt zu einer
erhöhten Säureproduktion durch die Mundbakterien.
Richtig: Zu den Wirkungen
von Fluor zählt die Verminderung der Säureproduktion der Bakterien.
Frage 25
Welche Aussage trifft nicht zu?
a. Der
juxtaglomeruläre Apparat wird aus den juxtaglomerulären Zellen des zuführenden
Blutgefäßes, der Macula densa und den extraglomerulären Mesangiumzellen
gebildet.
b. Die
juxtaglomerulären Zellen (Polkissen) werden von Fasern des Parasympathikus
innerviert.
c. Die
juxtaglomerulären Zellen speichern Renin.
d. Die
Reninfreisetzung wird durch ein reduziertes Natriumangebot im distalen Tubulus
oder durch einen Blutdruckabfall stimuliert.
e. Am Gefäßpol des
Glomerulus finden sich zwei Gefäße, das Vas afferens und das Vas
efferens.
Richtige Antwort:
b: Die juxtaglomerulären
Zellen (Polkissen) werden von Fasern des Parasympathikus innerviert.
Richtig: Die Polkissen
werden von den Sympathikus-Nervenfasern innerviert.
Frage 27
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Die Synthese von
Calcitonin erfolgt in den parafollikulären C-Zellen der Schilddrüse.
b. Ein deutlicher
Mangel an Schilddrüsenhormonen in utero kann zum Krankheitsbild des sogenannten
Kretinismus führen.
c. Die häufigste
Ursache für die Entwicklung einer Struma (Kropf) ist ein Jodmangel.
d. Typische Symptome
für eine Schilddrüsenunterfunktion sind Unruhe, Tremor, ein gesteigerter
Energieumsatz mit erhöhter Wärmebildung, ein Gewichtsverlust bei gesteigertem
Appetit, Durchfälle und ein schneller Puls.
e. Unter heißen
Knoten versteht man knotige Schilddrüsenareale mit vermehrter Hormonproduktion,
die nicht mehr einer hormonalen Regulation unterliegen.
Richtige Antwort:
d: Typische Symptome für
eine Schilddrüsenunterfunktion sind Unruhe, Tremor, ein gesteigerter
Energieumsatz mit erhöhter Wärmebildung, ein Gewichtsverlust bei gesteigertem
Appetit, Durchfälle und ein schneller Puls.
Richtig: Die beschriebenen
Symptome sind typisch für eine Schilddrüsenüberfunktion.
Frage 41
Calciumantagonisten
inhibieren den zellulären Ca2+-Einstrom durch Blockade
von Calciumkanälen vom L-Typ. Trotzdem ist ihre Wirkung am Herzen und der
glatten Gefäßmuskulatur unterschiedlich. Welche Aussage ist richtig?
a. Phenylalkylamine
(z.B. Verapamil) wirken überwiegend am Reizleitungssystem des Herzens und am
Myokard, wodurch die Herzfrequenz und die Kontraktionskraft der Herzmuskulatur
sinkt.
b. Benzothiazine
(z.B. Diltiazem) wirken vorwiegend vasodilatatorisch und weniger am Herzen.
Dadurch kann es zu einem Blutdruckabfall und einer reflektorischen Erhöhung der
Herzfrequenz (Tachykardie) kommen.
c. Dihydropyridine
(z.B. Nifedipin) wirken sowohl am Gefäßbett (Vasodilatation) als auch am Herzen
(negativ chronotrop, negativ dromotrop, negativ inotrop) und liegen vom
Wirkprofil zwischen Phenylalkylaminen (z.B. Verapamil) und Benzothiazinen (z.B.
Diltiazem).
d. Keine der Aussagen
a-c ist richtig.
e. Alle Aussagen sind
richtig.
Richtige Antwort:
Frage
Die Verabreichung hoher
Dosen des Antiandrogens Flutamid führt in männlichen Ratten zu einer messbaren
Erhöhung des Estradiolspiegels. Geben Sie für diese Beobachtung eine
mechanistische Erklärung!
Richtige Antwort (ohne
Gewähr!):
Antiandrogene Wirkung des
Flutamids bewirkt einen Antagonismus an Sexualhormonrezeptoren
Frage
Nennen Sie 3 Unterschiede
zwischen Nekrose und Apoptose (a, b, c)!
Richtige Antwort:
a. Absterben von
Zellgruppen (Nekrose) vs. Absterben einzelner Zellen (Apoptose)
b. Verlust der
Membranintegrität (Nekrose) vs. Vesikelbildung an der Zellmembran ohne
Integritätsverlust (Apoptose)
c. Entzündliche
Reaktion (Nekrose) vs. Fehlende entzündliche Reaktion (Apoptose)
Frage
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Bittere Mandeln enthalten
cyanogene Glykoside, von denen während des Verdauungsprozesses Blausäure
abgespalten werden kann.
b. Cyanide hemmen die
Cytochrom-Oxidase im Golgi-Apparat.
c. Cyanide
beeinflussen die Elektronentransportkette in den Mitochondrien.
d. Cyanide hemmen die
oxidative Phosphorylierung.
e. Zur Herstellung
von Christstollen werden Bittermandeln verwendet.
Richtige Antwort:
b: Cyanide hemmen die
Cytochrom-Oxidase im Golgi-Apparat.
Richtig: Die
Cytochrom-Oxidasen in der inneren Mitochondrien-Membran werden gehemmt.
Frage
Das akute toxische
Kontaktekzem entsteht durch … (Welche Aussage ist richtig?)
a. Eine vorherige
Sensibilisierung.
b. Unmittelbare
Einwirkung einer obligat hautschädigenden Noxe, wie z.B. physikalische Noxen
(UV, Hitze, Kälte) oder chemische Noxen (Laugen und Säuren), oder z.B. aerogene
Kontaktnoxen wie Wiesengräser oder Holzstäube.
c. Die
Schweißdrüsensekrete.
d. Latexprotein-Allergene.
e. Abgabe von
Transmittern an der basalen Seite der Merkelzellen.
Richtige Antwort:
b: Unmittelbare Einwirkung
einer obligat hautschädigenden Noxe, wie z.B. physikalische Noxen (UV, Hitze,
Kälte) oder chemische Noxen (Laugen und Säuren), oder z.B. aerogene
Kontaktnoxen wie Wiesengräser oder Holzstäube
Frage
Netzwerke aus Lymphsystem,
Blutgefäßen und Nerven durchziehen Dermis und Subkutis. Zu ihren Aufgaben
gehören:
a. Nur der
Sauerstofftransport hin zur Epidermis.
b. Nur der Erhalt der
Flüssigkeitsbalance des Körpers.
c. Die Ernährung der
Haut, die Sauerstoffzufuhr und auch der Abtransport toxischer Produkte.
d. Der Transport von
Keratinozyten über das Blut.
e. Ausschließlich die
Thermoregulation.
Richtige Antwort:
c: Die Ernährung der Haut,
die Sauerstoffzufuhr und auch der Abtransport toxischer Produkte.
Frage
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Das bei der
Behandlung von manisch-depressiven Patienten eingesetzte Lithium kann durch
eine Hemmung der Schilddrüsenhormon-Freisetzung zu einer
Schilddrüsenunterfunktion führen.
b. Hohe Dosen an
Jodid bewirken eine Hemmung der Schilddrüsenhormon-Freisetzung.
c. Perchlorat und
Thiocyanat führen zu einer verstärkten Jodid-Aufnahme in die Schilddrüse.
d. Sulfonamide oder
Thiocyanat bewirken eine reversible Hemmung der Schilddrüsenperoxidase.
e. Stoffe wie
Propylthiouracil oder Erythrosin hemmen die Konversion von T4 in das wirksamere
T3.
Richtige Antwort:
c: Perchlorat und
Thiocyanat führen zu einer verstärkten Jodid-Aufnahme in die Schilddrüse.
Richtig: Thiocyanat als
kompetitives Substrat führt zu einer kompetitiven Hemmung der
Substratbindestelle für Jodid.
Frage
Hormone sind in
Regelkreise integriert. Nennen Sie die beiden prinzipiellen Möglichkeiten, über
die die Rückkopplung erfolgen kann!
Richtige Antwort:
Möglichkeit 1:
Konzentration des Endhormons (effektorischen Hormons)
Möglichkeit 2: Über den
hormonell geregelten Parameter
Frage
Welche Schutzsysteme gegen
oxidativen Stress gibt es? Nennen Sie 5 davon (a, b, c, d, e)!
Richtige Antworten:
a. Vitamin E
b. Vitamin A
c. Vitamin C
d. Katalase
e. Glutathion-System
Frage
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Trastuzumab ist
ein HER2-Inhibitor, der die Kardiotoxizität von Anthracyclinen verstärkt.
b. Inhibitoren des
spannungsabhängigen Natriumkanals beschleunigen die
Erregungsweiterleitung/Depolarisation von Herzmuskelzellen und wirken daher
pro-arrythmisch.
c. Ethanol und sein
Metabolit Acetaldehyd können die myokardiale Proteinexpression stören und
Mitochondrien schädigen.
d. Doxorubicin kann
bei einer kumulativen Dosis > 400 mg/m2 eine
Herzinsuffizienz auslösen.
e. Die Alkohol-induzierte
Kardiomyopathie wird häufig schon bei geringem chronischen Alkoholkonsum <
20mg/Tag ausgelöst.
Richtige Antwort:
e: Die Alkohol-induzierte
Kardiomyopathie wird häufig schon bei geringem chronischen Alkoholkonsum <
20mg/Tag ausgelöst.
Richtig: Es braucht >
80g Ethanol/Tag.
Frage
Mastzellen können in der
Haut Histamin freisetzen. Das passiert wenn … (welche Aussage ist richtig?)
a. Tastkörperchen
aktiviert werden.
b. Kollagen am
Plaquebereich der Desmosomen ansetzt.
c. T-Zellen durch
dendritische Zellen aktiviert werden.
d. Bei der Typ I
Allergie das Allergen an die an der Oberfläche gebundenen IgE Antikörper bindet
und diese quervernetzt.
e. B-Zellen IgG
produzieren.
Richtige Antwort:
d: Bei der Typ I Allergie
das Allergen an die an der Oberfläche gebundenen IgE Antikörper bindet und
diese quervernetzt.
Frage
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Die Ursachen für
die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation sind noch nicht genau bekannt.
b. Eine Behandlung
von Kindern vor dem 8. Lebensjahr mit Tetrazyklin-Antibiotika kann zu
Zahnverfärbungen und zu einer erhöhten Kariesanfälligkeit der Zähne
führen.
c. Tetrazyklin-Antibiotika
können während der gesamten Schwangerschaft problemlos verabreicht
werden.
d. Kontraindikationen
für Amalgamfüllungen bestehen bei Schwangeren, Stillenden und Kindern unter 6
Jahren.
e. Zu einer
vermehrten Freisetzung von Amalgam kann es beim Entfernen von Amalgamfüllungen
oder durch Galvanisierung bei einem direkten Kontakt zu Goldfüllungen
kommen.
Richtige Antwort:
c: Tetrazyklin-Antibiotika
können während der gesamten Schwangerschaft problemlos verabreicht
werden.
Frage
Melanin ist das wichtigste
Chromophor der Epidermis, es … (welche Aussage ist richtig?)
a. Ist mit den
Kälterezeptoren in der Haut assoziiert.
b. Schützt durch die
Melanosomen aus den Melanozyten die Keratinozyten vor nuklearen DNA-Schäden,
z.B. durch UV-Strahlung, da es sich in den Strahlengang des einfallenden Lichts
einlagern kann.
c. Ist ein Molekül
der Mechanorezeptoren.
d. Wird in
Basalzellen gebildet.
e. Ist als
Abfallprodukt in den bräunlichen Corneozyten eingelagert.
Richtige Antwort:
b: Schützt durch die
Melanosomen aus den Melanozyten die Keratinozyten vor nuklearen DNA-Schäden,
z.B. durch UV-Strahlung, da es sich in den Strahlengang des einfallenden Lichts
einlagern kann.
Frage
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Purkinjezellen
gehören zum Reizleitungssystem.
b. Purkinjezellen
sind spezialisierte Herzmuskelzellen.
c. Arterien haben
eine deutlich dickere Muskelwand als Venen.
d. Arterien haben im
Gegensatz zu Venen eine interne und eine externe elastische Membran.
e. Purkinjezellen
gibt es nur in den Herzohren.
Richtige Antwort:
e: Purkinjezellen gibt es
nur in den Herzohren.
Frage
Welche Aussage trifft nicht
zu?
a. Die
Biotransformation führt in der Regel zu Verbindungen, die besser wasserlöslich
sind als die Ausgangssubstanzen.
b. Die
Biotransformation kann zu einer Bildung von toxischen Verbindungen
führen.
c. Die höchste
Konzentration an Cytochrom P450-Enzymen findet sich in der Leber.
d. Die Cytochrom
P450-abhängige Biotransformation von Fremdstoffen findet hauptsächlich in den
in der periportalen Zone gelegenen Hepatozyten statt.
e. Eine Induktion der
Cytochrom P450-Enzyme z.B. durch Johanniskraut kann zu einem beschleunigten
Abbau auch von anderen Arzneimitteln führen.
Richtige Antwort:
d: Die Cytochrom
P450-abhängige Biotransformation von Fremdstoffen findet hauptsächlich in den
in der periportalen Zone gelegenen Hepatozyten statt.
Richtig: Die
Biotransformation findet perizentral statt.
Frage
Welche Apoptosewege gibt
es (a, b)? Erklären Sie einen näher (c)!
Richtige Antwort:
a. Apoptoseweg 1:
intrinsischer Weg
b. Apoptoseweg 2:
extrinsischer Weg
c. Extrinsisch:
Vermittelt über Todesrezeptoren – (Tas, TNF) – Aktivierung von Caspase 8 ->
Caspase 3 -> Zielprotein
Intrinsisch:
DNA-Schäden oder Stress als Auslöser – p53 Aktivierung -> Bad -> Bax
Lösung von Apaf-1 -> Caspase 3 und Bildung von Apoptosom -> Zielproteine
Organtoxikologie
und -pathologie, 2023
Organtox II Klausur vom
21.07.2023
Welche anatomischen Barriere findet sich im Auge?
a. Corneales Epithel mit tight junctions.
b. Blut-Ciliarschranke.
c. Blut-Linsenschranke.
d. Schranke des N. Optikus.
e. Kammerwasser-Retinaschranke.
Welche Aussage ist korrekt? Neurotoxische
Veränderungen...
a. betreffen nur das Gehirn.
b. sind immer irreversibel.
c. schädigen gleichzeitig die Blut-Hirn-Schranke.
d. rufen ausschließlich motorische Störungen hervor.
e. können vollständig reversibel sein.
Welche Aussage ist
nicht richtig? Zu den Merkmalen „echter" (spalthaltiger) Gelenke gehören:
a. Zwei mit Knorpel
überzogene Gelenkenden.
b. Gelenksehnen.
c. Gelenkbänder.
d. Eine Gelenkkapsel.
e.
Gelenkflüssigkeit (Synovia).
Welche Aussage ist
nicht richtig?
a. Die Gerinnung
ist ein komplexer mehrschrittiger Vorgang.
b. Die Gerinnung
umfasst drei Hauptkomponenten, die primäre, die sekundäre und die tertiäre
Hämostase.
c. Als primäre
Hämostase werden die Thrombozyten-Aggregation und die Gefäßengstellung
bezeichnet.
d. Als sekundäre
Hämostase wird die plasmatische Gerinnung bezeichnet.
e. Der zweite
Schritt in der plasmatischen Gerinnung ist die Bildung von Thrombin.
Welche Aussage ist
korrekt? Die UIkusentsehung durch nichtsteroidale Antiphlogistika beruht auf
folgendem Mechanismus:
a. Steigerung der
Pepsin- und Pepsinogenbildung.
b Hemmung der
Prostaglandinsynthese.
c. Hemmung des
Tumornekrose Faktor alpha (TNF-alpha).
d Hemmung der
Gallensäuresekretion.
e. Hemmung der
Salzsäuresekretion.
Kann die
Ototoxizität nur an Zelllinien untersucht werden? - Welche Aussage ist korrekt?
a. Ja, die
Bestimmung von Zelltod oder Überleben ist ausreichend.
b. Nein, die
Verwendung von Zelllinien sollte durch Tiermodelle und klinische Beobachtungen
(Sicherheitspharmakologie) ergänzt werden.
c. Ja, aber die
Ergebnisse sollten gelegentlich an Tieren bestätigt werden.
d. Nein, Zelllinien
sind kein gutes Modell für die Untersuchung der Ototoxizität.
e. Ja, es sollten
aber nur bestimmte auditorische Zelllinien verwendet werden.
Welche Aussage ist nicht
richtig? Maßnahmen, die ergriffen werden können, um den Einfluss zirkadianer
und ultradianer Rhythmen auf klinisch-pathologische Parameter zu
vermeiden/minimieren oder evtl. zu erkennen sind:
a. Eine
Stratifizierung der Käfige in Bezug auf die Reihenfolge der Blutabnahme.
b. Eine
Randomisierung der Tiere in Bezug auf die Blutabnahme.
c. Ausreichend hohe
Tierzahlen. d. Der Einsatz von nur männlichen Tieren.
e. Erfassen der
genauen Uhrzeit der Blutabnahme pro Tier/Gruppe.
Nennen Sie die 4
Phasen eines Aktionspotenzials (a, b, c, d)! Welches Ion bindet an Troponin und
ermöglicht so das Filamentgleiten und damit die Muskelkontraktion (e)?
Welche Aussage
trifft nicht zu? Bei einer Vergiftung mit
Serotonin-/Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmern können folgende Symptome
auftreten:
a. Schwitzen.
b. Verwirrtheit.
c. Krampfanfälle.
d. Taubheit.
e. Erhöhte
Körpertemperatur.
Welche Aussage ist
korrekt? Die Lungenclearance deponierter schwerlöslicher Partikel unterscheidet
sich beim Menschen von der bei der Ratte..
a. durch die
längere Halbwertszeit Mensch: ca. 450 Tage/Ratte: ca. 60 Tage.
b. funktionell:
Flimmerhärchen-Clearance beim Menschen ggb. Makrophagen-Clearance bei der
Ratte.
c. durch den
finalen Ort der Elimination: Mensch: Rachen/Magen-Darm-Trakt --- Ratte: Urin.
d. dadurch, dass
bei der Ratte Partikel mit einer Größe von 15 µm schneller eliminiert werden
als solche mit einer Größe von 3 per, während dies beim Menschen genau
umgekehrt ist.
e. in der Effizienz
Da die physiologische Partikelclearance bei der Ratte durch eine zweite
Clearance, d.h. eine im Vergleich zum Menschen erhöhte Biolöslichkeit im
Ranen-Lungensurfactant, überlagert wird, ergibt eine kürzere
Gesamthalbwertszeit für die Ratte.
Welche Aussage ist
nicht richtig?
a. Als platte
Knochen bezeichnet man in der Anatomie flächenartige Knochen mit einer geringen
Dicke.
b. Als kurze
Knochen bezeichnet man in der Anatomie quadratische oder rundliche Knochen.
c. Anders als bei
Vögeln finden sich beim Menschen keine Ossa pneumatica.
d. Knochen dienen
als Ursprung und Ansatz von Skelettmuskeln.
e. Knochen wie die
Rippen bieten inneren Organen wie dem Herz mechanischen Schutz.
Welcher Begriff
bezeichnet eine neurotoxische Strukturveränderung?
a. Neuroderrnrti .
b. Neuralgie.
c. Neurasthenie.
d. Neurose.
e. Neuronopathie.
Welche Aussage ist
nicht richtig?
a. Der erste
Schritt der Fibrinolyse ist die Bildung eines Komplexes zwischen t-PA,
Plasminogen und Fibrin.
b. im Rahmen der
Fibrinolyse kommt es zu einer Aktivierung von Plasminogen zu Plasmin durch
t-PA.
c. Plasmin bewirkt
die Spaltung von Fibrin in lösliche Fibrinspaltprodukte.
d. Heparine führen
zu einer Verstärkung der antikoagulatorischen Wirkung von Antithrombin III.
e. Coumarine werden
auch als Vitamin-A-Antagonisten bezeichnet.
Welche Aussage
trifft nicht zu? Wichtige anatomische Strukturen des Kehlkopfes sind:
a. Der
Schildknorpel.
b. Das Zungenbein.
c. Die Ohrtrompete.
d. Der Kehldeckel.
e. Der Ringknorpel.
Welche Aussage
trifft nicht zu?
a. Die
Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse sind für die Sekretion des
Pankreassafts verantwortlich, der in den Dünndarm abgegeben wird.
b. Der Schlund ist
der gemeinsame Teil des Atem- und Verdauungstrakts von der Schädelbasis bis zum
Eingang der Luftröhre.
c. In ihrem oberen
Anteil liegt die Speiseröhre hinter der Luftröhre und vor der Wirbelsäule.
d. Die Speiseröhre
weist drei physiologische Engstellen auf. Die mittlere Enge kommt durch die
Kreuzung des Aortenbogens zustande und wird deshalb auch als Aortengange
bezeichnet.
e. Die wichtigsten
Organe in der Mundhöhle sind die Zunge, die Zähne und die Speicheldrüsen.
Benennen Sie fünf
wesentliche Abschnitte des Magen-Darm-Trakts (a, b, c, d, e)!
Erhöhte Plasmaaktivitäten
von AST und CK bei fehlendem oder nur geringem ALT-Anstieg weisen auf eine
Schädigung welchen Organsystems hin?
a. Herz- und/oder
Skelettmuskulatur.
b. Leber.
c. Niere.
d.
Bauchspeicheldrüse.
e. Gehirn.
Welche Aussage ist
korrekt? Schwerlösliche Nanopartikelagglomerate...
a. bestehen aus
Primärpartikeln, die durch kovalente Bindungen stark aneinander gebunden sind.
b. zerlegen sich
nach Deposition in der Lunge rasch in die Primärpartikel.
c. verhalten sich
aerodynamisch bei vergleichbarer geometrischer Größe und Dichte ähnlich wie
mikroskalige Partikel. O d. lassen sich in Inhalationstests durch
Druckluftdispersion vollständig in ein Aerosol der einzelnen Nanoprimarpartikel
zerlegen.
e. Bei der
Inhalation eines Partikelaerosols sind die Sequestration und die Verdampfung
mechanistisch für die Deposition der Partikel von Bedeutung.
Welche Aussage ist
nicht richtig?
a. Eine seltene,
aber schwerwiegende Nebenwirkung von Bisphosphonaten ist die Entwicklung von
Kiefernekrosen.
b. Eine chronische
Bleiintoxikation kann neben einer Beeinträchtigung der Hämsynthese zu einer
Ausbildung von sogenannten Bleilinien im Skelett führen.
. Das im Kugelfisch
vorhandene Tetrodotoxin führt zu einer Blockade des Abbaus von Acetylcholin.
d. Das von
bestimmten Bakterien (Clostridium botulinum) gebildete Botulinumtoxin führt zu
einer Hemmung der Freisetzung von Acetylcholin an der motorischen Endplatte.
e. Das Pfeilgift
Curare ist ein kompetitiver Antagonist an den Acetylcholin-Rezeptoren der
motorischen Endplatte.
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Weiche Aussage ist
nicht richtig?
a. Die Muskulatur
macht beim Mann etwa 60% und bei der Frau etwa 50% der Gesamtkörpermasse aus.
b. Der volumenmäßig
größte Muskel ist der große Gesäßmuskel (M. gluteus maximus).
c. Der kleinste
Muskel ist der Steigbügelmuskel (M. stapedius).
d. Der flächenmäßig
größte Muskel ist der große Rückenmuskel (M. latissimus dorsi).
e. Der stärkste
Muskel ist der Kaumuskel (M. masseter).
Welche Aussage ist korrekt?
Die optimale Methode zu Fixierung der Lunge in Routinestudien nennt man:
a.
Inkubation.
b. Immersion.
c. I
nsufflation.
d. Infusion.
e. Instillation.
Welche Aussage ist
Tilde richtig?
a.
Plexus-choroideus-Zellen sind für die Produktion des Liquors verantwortlich.
b. Gliazellen sind
im ZNS zahlenmäßig den Neuronen weit überlegen.
c. Alle Axone sind
in mehr oder weniger starkem Ausmaß myelinisiert.
d. Die
Mikrogliazellen im ZNS gehören zum sogenannten phagozytären System. Sie
schützen das ZNS oa. gegen Bakterien und Viren und sorgen für den Abtransport
von nekrotischem Material.
e. Das
Hirnventrikelsystem wird durch Ependymzellen ausgekleidet.
Ist der Verlust von
Haarzellen die einzige Ursache für den ototoxischen Mechanismus von
Medikamenten? — Welche Aussage ist korrekt?
a. Ja, es ist der
einzige Mechanismus, der zu Hörverlust, Schwindel und Tinnitus führt.
b. Teilweise ja: Es
ist der einzige Mechanismus der Ototoxizität, der zu Tinnitus, aber nicht zu
Hörverlust oder Schwindel führt.
c. Teilweise ja: Es
ist der einzige Mechanismus, der zu Hörverlust und Schwindel, aber nicht zu
Tinnitus führt.
d. Nein, der
Verlust von Haarzellen ist nur einer der Mechanismen der Ototoxizität.
e. Nein, der
Verlust von Haarzellen ist kein Mechanismus der Ototoxizität.
Welche Aussage ist
korrekt? Risikofaktoren für das Auftreten von Hörverlust nach
Cisplatin-Therapie sind:
a. Jüngeres Alter
der Patienten.
b. Kumulative
Gesamtdosis von Cisplatin.
c. Das
Infusionsschema.
d. Genetische
Faktoren.
e. Alle Antworten
(1, 2, 3 und 4) sind richtig.
Welche Aussage ist
nicht richtig?
a. Die Anzahl an
Knochen im menschlichen Skelett variiert, da unterschiedlich viele Kleinknochen
Z.B. im Fuß und in der Wirbelsäule vorhanden sein können.
b. Sesambeine (ossa
sesamiodea) sind kleine Knochen, die in eine Sehne eingelagert sind.
c. Die
Epiphysenfuge ist der Ausgangsbereich für das Längenwachstum der Knochen.
d. Mit dem
Verschluss der Epiphysenfugen ist der Kochenaufbau abgeschlossen und es finden
keine Umbauvorgänge im Knochen mehr statt.
e. Strychnin hat
eine krampfauslösende Wirkung am Muskel.
Welche Aussage ist
nicht richtig?
a. Die
Agranulozytose ist die schwerste Form einer Granulozytopenie.
b. Zu den
Medikamenten, die eine Agranulozytose auslösen können, gehört Metamizol.
c. Zu den
Medikamenten, die eine Agranulozytose auslösen können, gehört Clozapin.
d. Zu den
Symptomen, die sich bei einer Agranulozytose zeigen können, gehören hohes
Sieber, anfänglich lokale Infekte mit Halsschmerzen, die Entwicklung von
Schleimhautulcera and schließlich auch das Risiko der Entwicklung einer
systemischen Inflammation
e. Die Mortalität
einer Agranulozytose liegt bei 80%.
Welche Aussage
trifft nicht zu? Zu den Funktionen des Verdauungstrakts gehören:
a. Zerkleinerung
der Nahrung.
b. Weitertransport
der Nahrung.
c. Resorption von
Wasser.
d. Sekretion von
Hormonen wie Gastrin.
e. Abbau
überalterter roter Blutkörperchen.
Welche Aussage ist
falsch?
a. Unter operanter
Konditionierung versteht man die Paarung eines Reizes mit einer Handlung.
b. Mit Hide des
Morris Water Maze können Effekte von Testsubstanzen auf das räumliche Lem- und
Erinnerungsvermögen beurteilt werden.
c.
Gruppenhaltungs-Verhaltenstestsysteme (Bsp. IntelliCage; Phenoword) ersparen
durch die gleichzeitige Testung vieler Tiere Zeit, sind aber für die Tiere mit
deutlich mehr Stress verbunden.
d. Im
Open-Field-Test kann der Einfluss einer Testsubstanz auf das Bewegungsmuster
und das Explorationsverhalten analysiert werden.
e. Der
Hot-Plate-Test eignet sich zur Erfassung eines analgetischen Effektes einer
Testsubstanz.
Welche Aussage
trifft nicht zu?
a. Im Darm werden
die Gallensäuren zu etwa 90% rückresorbiert, gelangen mit dem Pfortaderblut
wieder zur Leber und werden dort erneut in die Galle abgegeben.
b. Durch die Galle
ausgeschiedene Fremdstoffe können über den enterohepatischen Kreislauf
rückresorbiert werden.
c. Die Belegzellen sind
für die Salzsäurebildung und die Bildung von Intrinsic Factor verantwortlich.
d. Die Nebenzellen
der Magendrüsen sezernieren Pepsinogene und Pepsine.
e. Der Dickdarm
besitzt keine Zotten.
Welche anatomische
Barriere ist für den Vorderabschnitt des Auges besonders bedeutsam?
a. Corneales
Epithel.
b. Corneales
Endothel.
c. Descemetmembran.
d. Linsenepithel.
e.
Vorderkammerflüssigkeit.
Organtoxikologie
und -pathologie, 2024
Organtox I: Februar / März 2024
Welche
Aussage zum Monocarboxylattransporter 8 (MCT 8) trifft nicht zu?
a.
Der MCT 8 ist an der Abgabe der Schilddrüsenhormone aus
den Folikelepithelzellen ins Blut beteiligt
b.
Im Gehirn befindet sich der MTC 8 auf Tanycyten und
Astrozyten, nicht aber auf Neuronen
c.
Der negative Feedback von L-Thyroxin (T4) im Hypothalamus
auf die TRH-produzierenden Neurone stellt ein komplexes Zusammenspiel mehrerer
Transporter inklusive MTC 8 und Deiodasen dar
d.
Der MCT 8 kann durch Tyrosinkinase-Inhibitoren gehemmt
werden
e.
Inhibierende Mutationen im MTC 8-Gen führen zum
Allan-Hernon-Dudley Syndrom
Welche
Aussage trifft nicht zu?
a.
Der Sinusknoten ist das primäre Schrittmacherzentrum
b.
Der Sinusknoten befindet sich im rechten Vorhof
c.
Der Atrioventrikularknoten hat eine Filterfunktion
d.
Der IF-Kanal ist für die spontane diastolische
Depolarisation verantwortlich
e.
Die Purkinjezellen gehören nicht zum Reizleitungssystem
Welche
Aussage trifft zu? Der normale Blutdruck beim Menschen beträgt etwa 120/80 mmHg
(systolisch/diastolisch). Über welche Werte wird der arterielle Bluthochdruck
definiert?
a.
Grösser 140 und grösser 90 mmHg
b.
Grösser 140 oder grösser 90 mmHg
c.
Grösser 130 und grösser 85 mmHg
d.
Grösser 130 oder grösser 85 mmHg
e.
Grösser 145 oder grösser 95 mmHg
Welche Aussage trifft nicht zu?
a. Trastuzumab ist ein
HER2-Inhibitor, der die Kardiotoxizität von Anthracyclinen verstärkt
b. Inhibitoren des
spannungsabhängigen Natriumkanals beschleunigen die
Erregungsweiterleitung/Depolarisation von Herzmuskelzellen und wirken daher
pro-arrythmisch
c. Ethanol und sein
Metabolit Acetaldehyd können die myokardiale Proteinexpression stören und
Mitochondrien schädigen
d. Doxorubicin kann
bei einer kumulativen Dosis > 400 mg/m2 eine Herzinsuffizienz auslösen.
e. Ein langdauernder
Alkohol-Abusus kann zu einer Kardiomyopathie führen
Welche
Aussage zur Wirkung des Antiandrogens Flutamid in jungen erwachsenen
Rattenmännchen in einer 4-Wochenstudie trifft nicht zu?
a.
Flutamid blockiert Androgenrezeptoren in peripheren
Geweben wie Prostata und in Hypophyse und Hypothalamus
b.
Die Blockade der Androgenrezeptoren führt zu einer
erhöhten Ausschüttung von LH und FSH aus der Hypophyse
c.
Mit der Zunahme der LH-Spiegel geht eine Zunahme der
zirkulierenden Testosteronspiegel einher
d.
Selbst sehr hohe Dosen an Flutamid haben keinen Einfluss
auf die zirkulierenden Östradiolspiegel
e.
Bei hohen Flutamid-Dosen sind histologische Veränderungen
in Prostata und Samenblase feststellbar
Welche
Aussage zum endokrinen System und zu Hormonen trifft nicht zu?
a.
Das endokrine System (hormonale System) ist ein
Kommunikationssystem
b.
Hauptaufgabe des endokrinen Systems ist die
längerdauernde und globale Steuerung der Zellfunktionen
c.
Die Bildung von Hormonen erfolgt in spezialisierten
Drüsen/Drüsenzellen
d.
Physiologisch aktiv ist nur die an Proteine gebundene
Fraktion eines Hormons
e.
Für Schilddrüsenhormone spielen Transporter eine wichtige
Rolle bei der Abgabe der Hormone in die Blutbahn bzw. bei der Aufnahme der
Hormone in ihre Zielzellen
Welche
Aussage zur koronaren Herzerkrankung trifft zu?
a.
Es kommt typischerweise zu in den Unterbauchbereiche
ausstrahlenden Schmerzen
b.
Es kommt zu peripheren Ödemen (z.B. in den Beinen)
c.
Die Symptomatik tritt in der Regel in Ruhe auf
d.
Eine Ischämie kann zum Absterben von Herzmuskelzellen
führen
e.
Die Patienten klagen typischerweise auch über einen
trockenen Reizhusten
Neue Fragen? Dann maile sie
sofort an herbsjo1@gmx.de
E-Mail bitte deutlich
schreiben. Ich bin Brillenträger!
Last Update: 28. Juli 2024