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Regulatorische Toxikologie
(Hamburg)

1. Nehmen sie zur rechtlichen Relevanz von Grenzwerten und Richtwerten Stellung.

2. Nennen Sie Beispiele für richtwertfreie Regulationsstrategien und beurteilen Sie deren Eignung für gesundheitspolitische Zielsetzungen getrennt für Kanzerogene und Nichtkanzerogene.

3. Nennen Sie Unterschiede zwischen ADI/PTWI (TDI) bezüglich Definition und Stoffgruppen.

4. Aus welchen biologischen Gründen werden Sicherheitsfaktoren bei der Ableitung von ADI-Werten (oder ähnlichen täglich tolerablen Körperdosen) angewendet?

5. Nennen Sie Einflußgrößen für individuelle Empfindlichkeitsunterschiede gegenüber Schadstoffwirkungen in der menschlichen Population.

6. Auf welchen Ebenen/Stellen erfolgt der Immissionsschutz im BImSchG?

7. Welche irreversiblen Schadstoffwirkungen kennen Sie und welche werden regulatorisch berücksichtigt?

8. Was ist der Unterschied zwischen externer und interner Expositionsabschätzung und was sind die Vorteile und Nachteile?

9. Was sind die wesentlichen Probleme bei der Expositionsabschätzung?

10. Welche unterschiedlichen Konsequenzen haben die Verabschiedung einer Richtlinie des Rates bzw. einer Verordnung des Rates der EU auf die entsprechenden nationalen Rechtsbereiche?

11. Erläutern Sie das Verbotsprinzip nach Paragraph 11 LMBG.

12. Wer läßt Pflanzenschutzmittel in der Bundesrepublik zu? Welche Positivliste spielt dabei eine Rolle?

13. Wie lautet die umwelthygienische Grundregel? Was folgt für die Höhe von Grenzwerten für nützliche Belastungen bzw. nutzlose Belastungen?

14. Welche gesellschaftlichen Interessenfelder liefern welchen Beitrag zur Findung gesellschaftlich konsensfähiger Grenzwerte auf Basis der umwelthygienischen Grundregel?

15. Welcher Unterschied besteht zwischen Stoffbewertung im Rahmen der OECD und der EU?

16. Welches Gremium führt die Stoffbewertung des IPCS/WHO durch und wie ist dieses Gremium zusammengesetzt?

17. Welche Gründe können dafür verantwortlich sein, dass bei experimentellen Kanzerogenitätsstudien auch in der obersten Dosisstufe oft keine Krebsmortalität von 100% erreicht wird?

18. Was Bedeutet der Begriff "versteckte Sicherheit"? Nennen Sie ein Beispiel aus der Expositionsabschätzung und aus der regulatorischen Toxikologie.

19. Was bedeutet Lebensmittel-Monitoring?

20. Welche Einrichtung ist für die Zulassung von Sera und Impfstoffen verantwortlich?

21. Welche 3 Fachbereiche liefern Beiträge zum präklinischen Gutachten bei der Arzneimittelzulassung?

22, Nennen Sie 3 Kriterien, die bei der Zulassung von Arzneimitteln von Bedeutung sind?

23. Nennen sie 2 Gründe, die zur Festlegung eines "ceiling levels" für eine Substanz führen können.

24. Nennen Sie 3 Tests zur Bestimmung von Gentoxizität.

25. Was versteht man unter dem Begriff mukozilläre Clearence? Welche Funktion hat diese?

26. Welche nationalen Regelungen gibt es für die Einschätzung von Innenraum Schadstoffen?

27. Auf welcher Empfehlung basiert die Bewertungsgrundlage der EU-Grenzwerte?

28. Nennen Sie Leitparameter für die folgenden Bereiche:
        a) klassische
        b) oxidative und
        c) verkehrsbedingte Luftverschmutzung

29. Welche Vorteile verspricht man sich von der Risikoabschätzung mit probabilistischen Ansätzen?

30. Welche in der Fremdstoffstoffkinetik relevanten Größen skalieren nach dem kalorischen Grundumsatz?
        - Organdurchblutung
        - Atemrate
        - renale Clearence
        - Geschwindigkeit des intrazellulären Fremdstoffmetabolismus

31. Nennen sie mindestens 3 Gesichtspunkte, die bei der Ableitung von Grenzwerten von Bedeutung sind.

32. Nennen Sie mindestens 3 Gründe aus dem tierexperimentellen oder epidemiologischen Bereich dafür, dass Krebsrisikoabschätzungen ungeeignet sein können.

33. Welche Zweckbestimmung hat GLP?

34. Worin sind die Grundsätze der GLP in Deutschland festgelegt?

35. Wer darf nach den Grundsätzen der GLP nicht an der Durchführung von Prüfungen beteiligt sein?
        - Leitung der Prüfeinrichtung
        - Qualitätssicherung
        - Archivbeauftragte
        - Prüfleiter

36. Im LMBG gibt es in § 47 das Verbringungsverbot. Für welche Außengrenzen gilt dieses Verbot?
 
 

Neue Fragen vom Kurs im November 2002

1. Für den Menschen wird von einem Arzneimittel die Dosis 1mg/kg KG verwendet. Wie hoch wäre die nach dem kalorischen Prinzip gleich wirksame Dosis bei der Maus?

2. Wie ist die Empfindlichkeit einer bei allen Spezies gleich wirksamen Substanz, wenn  die gleiche Dosis verabreicht wird?

a) Mensch>Hund>Ratte>Maus

b) Maus>Ratt>Hund>Mensch

c) Hund>Ratte>Mensch>Maus

4. Durch welche internationalen Regelungen wird die Chemikaliensicherheit reguliert?

11. Welche Unterschiede bestehen im Zulassungsverfahren von Chemikalien in der EU und in den USA?

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom November 2003:

Nennen Sie die einzelnen Elemente der Risikoabschätzung.

Was versteht man unter „Margin of Safety“ und wie wird sie ermittelt?

Welche Gesichtspunkte spielen bei der Grenzwertfestlegung eine Rolle?

Unter ansonsten vergleichbaren Reaktionen auf eine Chemikalie: wie lautet die Empfindlichkeitsreihenfolge bei der Verabreichung einer Dosis von 10 mg/Kg an verschiedenen Spezies (Reihenfolge steigender Empfindlichkeit)?

Nach dem Konzept des Scalings nach kalorischen Grundumsatz: Welche inhalative Expositionskonzentration des Menschen ist einer kontinuierlichen Exposition der Maus in Höhe von 1 mg/m3 in der Wirkung gleichzusetzen?

Nennen Sie 2 Nachteile des NOAEL gegenüber der Dosis-Wirkungsmodellierung (Benchmark-Konzept) als Ausgangspunkt der Bewertung.

In welchem Regelwerk sind Arbeitsplatz-Grenzwerte für kanzerogene Substanzen aufgelistet?

Der sechste Abschnitt der Gefahrstoffverordnung enthält „zusätzliche Vorschriften für den Umgang mit krebserzeugenden“ Gefahrstoffen. Hinsichtlich der Bestimmung, ob es sich bei einem Stoff um einen „krebserzeugenden“ Stoff handelt, spielt dabei die Einstufung in die Kategorien 1 und 2 (gemäß RL 67/548/EWG) eine Rolle. Welcher Unterschied zwischen 1 und 2 wird dabei gemacht?

Das relative Risiko gibt an, um das wie vielfache das Risiko einer exponierten Population gegenüber einer Vergleichspopulation erhöht ist. Für den (einigermaßen verlässlichen) epidemiologischen „Nachweis“ eines erhöhten Krebsrisikos ist es meist erforderlich, in den Studien Maßzahlen für das relative Risiko zu finden, die größer sind als 1,5. Das absolute Langzeit-Krebsrisiko gibt die Wahrscheinlichkeit an, im Laufe des Lebens an Krebs zu erkranken (bzw. an dieser Krankheit zu sterben). Wie hoch müsste heute das expositionsbedingte (zusätzliche) absolute Lebenszeit-Risiko für Lungenkrebs bei männlichen Industriearbeitern in Deutschland sein, um in in zukünftigen epidemiologischen Untersuchungen einigermaßen verlässlich erkannt zu werden (Grössenordnung, keine genauen Zahlen erforderlich)? (zutreffendes bitte ankreuzen)

Einige Prozent (2-10 %)

Einige Promille (0,1 – 0,5 %)

Risikobereich von ca. 1 : 10 000

 

Nennen Sie 2 Nachteile deterministischer Risikobewertung (Ableitung einer Punktschätzung z. B. ADI-Wert) gegenüber prohabilistischer Verfahren.

Wie findet die innerartliche Variabilität bei der Krebsrisikoabschätzung (z.B. bei der Ableitung von unit risk-Werten durch die US-EPA) quantitative Berücksichtigung?

Wenn Sie einen Referenzwert (durchschnittliche Verzehrsmengen) z.B. zum Ernährungsverhalten vorliegen haben, nach welchen Kriterien würden Sie zugrundeliegende Unsicherheiten bzw. Variationen beurteilen? Nenne Sie mindestens 3 Kriterien.

Nennen Sie wichtige pharmakokinetische Parameter eines Wirkstoffs, die bei der Festlegung von Expositionsgrenzen zu berücksichtigen sind.

Was versteht man unter einer Phase I-Studie?

Definieren Sie CTD und beschreiben Sie seine Ziele.

Definieren Sie eCTD und seine Anwendungen.

Nennen Sie 2 internationale Abkommen zu Chemikaliensicherheit und nennen Sie Ihren wesentlichen Regelungsbereich.

Das LMBG sieht die Durchführung des Lebensmittel-Monitorings vor.

Worauf bezieht es sich?

Was ist die Zielsetzung?

 

Was erschwert die rechtliche Regelung von Acrylamid in Lebensmitteln?

Nennen Sie mindestens drei Schutzgüter, die in einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu beachten sind.

Welche Unterschiede gibt es zwischen einem Gesetz und einer Verordnung?

Welcher Zweckbestimmung dient das Regelwerk der GLP? Zutreffendes bitte ankreuzen.

Verbesserung der Qualität der Prüfungen – ja

Verbesserung der Methodik von Prüfungen. Nein

Gegenseitige Anerkennung von Prüfungen international –ja

Vermeidung von Doppelstudien – ja

 

Worin sind die Grundsätze der GLP für Deutschland festgeschrieben? (zutreffendes bitte ankreuzen)

Tierschutzgesetz

Chemikaliengesetz - ja

Pflanzenschutzmittelgesetz

Arzneimittelgesetz

Richtlinien der EU

 

Wer darf nach den Grundsätzen der GLP nicht an der Durchführung von Prüfungen beteiligt sein? (zutreffendes bitte ankreuzen)

Leitung der Prüfeinrichtung – darf nicht

Qualitätssicherung  - darf nicht

Prüfleiter

Archivverantwortlicher

 

Welche Stoffgruppen sind in der EU-Kosmetikrichtlinie über Anhänge reguliert?

Darf aus menschlichem Haar gewonnenes Keratin in kosmetischen Mitteln eingesetzt werden? Wenn nein, warum nicht?

In EU nicht, da Infektionsgefahr. In USA ja

In welchen Ländern gibt es „Quasi drug“, „OTC-Drug“ oder „drug“-Regelungen für kosmetische Mittel und welche Produktgruppen sind davon betroffen? Was versteht man unter diesen Begriffen?

Skizzieren Sie den Vorgang der Registrierung von Pflanzenschutzmitteln in Europa.

Nennen Sie den Prüfumfang für Pflanzenschutzmittel.

Welche deutschen Gesetze sind für folgende Stoffe/Produkte primär zu berücksichtigen?

Hautcreme

Entwurmungsmittel für Katzen

Katheter

Acrylamid

 

Welche Gefahrenbezeichnung gehört zu folgenden Gefahrensymbolen?

C

T+

Xn

N

 

Wofür steht das REACH im Zusammenhang mit der Chemikalienpolitik?

Nennen Sie stichwortartig zwei Unterschiede bei den Zulassungsverfahren von Neustoffen in der EU und den USA.

Nennen Sie stichwortartig zwei Ziele des EU-Weißbuches zur Chemikalienpolitik.

Nennen Sie stichwortartig zwei Unterschiede bei den Zulassungsverfahren von Neustoffen in der EU und den USA.

Was bedeuten die Innenraumrichtwerte RW I und RW II (hinsichtlich ihrer Ableitung und für die Praxis)?

Nennen Sie die einzelnen Elemente der Risikoabschätzung

 

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom November 2004 in Hamburg

1. Worin unterscheiden sich Gefahrenabwehr und Vorsorge?

2. Was versteht man unter "ADI-Konzept" und welche Alternativen gibt es hierzu?

3. Welcher Scalingfaktor (Scaling nach kalorischem Grundumsatz) muss angewendet werden, um eine Luftkonzentration aus einem Ratteninhalationsversuch auf den Menschen umzurechnen?

4. In welcher Form werden bei der probabilistischen Effektmodellierung Extrapolationsfaktoren (Extrapolationsschritte) in das Modell eingebracht?

5. Nennen Sie "das" zentrale Element der Regulation kanzerogener Substanzen und eine Quelle, in der entsprechende Informationen zu finden sind.

6. Für krebserzeugende Stoffe wurden bisher keine MAK-Werte, sondern sog. TRK-Werte (Technische Richtkonzentrationen) aufgestellt. Nach welchem Hauptkriterium wurde die Höhe der TRK-Werte festgesetzt?

7. Nennen Sie die wesentliche Änderung im Hinblick auf die Regulation von Kanzerogenen, die sich aus dem aktuellen Entwurf der GefStoffV bzw. dem Bundesratsbeschluss 413/04 ergibt.

8. Nennen Sie zwei internationale Abkommen von Relevanz für die globale Chemikaliensicherheit und beschreiben Sie deren Hauptziele.

9. Geben Sie eine Kurzbeschreibung des Lebenskreislaufes einer von Ihnen gewählten Chemikalie(n). Nennen Sie mindestens drei Beispiele, wie die Chemikalie in die Umwelt gelangen und menschliche Exposition verursachen kann.

10. Worin unterscheidet sich die Gesetzgebung in Deutschland von der auf EU-Ebene?

11. Die Risikobewertung/-kommunikation und das Risikomanagement wurden mit der Einrichtung des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Bundesinstituts für Verbraucherschutz getrennt. Nennen Sie Gründe.

12. Nennen Sie Definitionen/Randbedingungen der EU zu Luftgrenzwerten zum Schutz der menschlichen Gesundheit.

13. In welchem/welchen Regelwerk/en wird/werden die EU-Tochterrichtlinien zur Luftqualität in Deutschland in nationales Recht umgesetzt?

14. Wie sind die Arzneimittel definiert? Nennen Sie Beispiele für Produkte, die nicht Arzneimittel sind.

15. Welche Gutachten werden im AMG beschrieben?

16. Wie ist das „Common Technical Document“ aufgebaut?

17. Welche offiziell anerkannten/behördlich festgelegten Expositionsgrenzwerte sind beim Umgang mit Gefahrstoffen zu beachten? Wie werden diese Grenzwerte definiert?

18. Welche Daten werden in der Formel für die Berechung eines Expositionsgrenzwertes für die Luft am Arbeitsplatz berücksichtigt?

19. Welche Gefahrenbezeichnung gehört zu folgenden Gefahrensymbol?   C; N, Xn; O

20. Welche der deutschen Gesetze sind für die folgenden Stoffe/Produkte primär zu berücksichtigen? Haarshampoo; Haarshampoo gegen Kopfläuse; Benzin; Zigaretten

21. Wie lange gilt die Registrierung von Pestiziden?

22. Nennen Sie die zwei grundsätzlichen Schritte des Zulassungsprozesses von Pestiziden?

23. Warum ist Lufenuron in Deutschland nicht registriert und Lufenuron-Rückstände damit formal-regulatorisch illegal? Wie wird diesem Dilemma in Zukunft abgeholfen werden?

24. Welcher Zweckbestimmung dient das Regelwerk der GLP? (bitte ankreuzen)

        1. Verbesserung der Qualität von Prüfungen

        2. Verbesserung der Methodik von Prüfungen

        3. Gegenseitige Anerkennung von Prüfungen international

        4. Vermeidung von Doppelstudien

25. Welches sind die Dokumente, in denen gemäß den Grundsätzen der GLP die Beschreibung aller Details der Durchführung von GLP-Prüfung niedergelegt sein müssen? (bitte ankreuzen)

        1. Vertrag der Prüfeinrichtung mit dem Auftraggeber

        2. Prüfplan

        3. Standardarbeitsanweisungen

        4. Änderungen zum Prüfplan

26. Für welche toxikologischen Endpunkte ist der Ersatz von Tierversuchen für kosmetische Mittel und deren Inhaltsstoffe in der EU bis 2013 aufgeschoben?

27. Erläutern Sie die "3R" zum Thema Alternativen im Tierversuch?

28. Was bedeutet "Nulltoleranz" für unerwünschte Stoffe bei Lebensmitteln?

29. Wann wird ein Eingreifwert festgelegt und welche Bedeutung hat dieser Wert für die Überwachung von Lebensmitteln?

30. Was sind mögliche Quellen/Ursachen, die bei Expositionsanalysen zur Unsicherheit bzgl. des Ergebnisses beitragen? (2-3 Nennungen)

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom April 2005 in Hannover

1.      Welche Institution hat das Initiativrecht für Gesetzesvorgaben auf EU-Ebene?

2.      Erklären Sie den Unterschied zwischen einer EU-Verordnung und einer EU-Richtlinie hinsichtlich der Umsetzung in den Mitgliedsstaaten

3.      Nennen Sie 5 Institutionen, die auf EU-Ebene am Gesetzgebungsverfahren beteiligt sind.

4.      Welche Verfassungsorgane haben in Deutschland haben auf Bundesebene das Recht, Gesetze einzubringen?

5.      Was sind Gefahrstoffe?

6.      Wie ist der Arbeitsplatzgrenzwert der Gefahrstoff-Verordnung definiert und was ist seine Zielsetzung?

7.      Nennen Sie 3 Datenquellen, die für die Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoff-Verordnung verwendet werden können.

8.      Welche Gefahrenbezeichnung gehört zu folgenden Gefahrensymbolen? T+, Xn, C, T

9.      Wie ist ein Altstoff im Sinne des ChemG definiert?

10.  Welche deutschen Gesetze berücksichtigen folgende Stoffe/Produkte?   (a) Mittel gegen Motten, (b) Cadmium, (c) Babywindeln, (d) Verbandmaterial

11.  In welchem Gesetz in Deutschland sind Tierarzneimittel reguliert?

12.  Wer ist für die Sicherheitsbewertung eines kosmetischen Mittels verantwortlich?

13.  Definieren Sie 3 wesentliche Werte-Kategorien der BBodSchV und erläutern Sie die Expositionsszenarien, soweit zutreffend.

14.  Wie ist die GD nach Maßgabe der Ableitungssystematik der BBodSchV definiert?

15.  In welchen untergesetzlichen Regelwerken werden die EU-Tochterrichtlinien zur Luftqualität in Deutschland in nationales Recht umgesetzt?

16.  Auf welche rechtliche Basis stützen sich die derzeitigen Richtwerte der Innenraum-Kommission?

17.  Warum ist es so schwierig, für die Innenraumbewertung eine einheitliche Rechtsgrundlage und Bewertung bzw. „Grenzwerte“ zu schaffen?

18.  Erläutern Sie das Akronym PTWI

19.  Was ist der ADI, was ist der TDMI und für welche Stoffe werden diese Kennzahlen erarbeitet?

20.  Nennen Sie 3 Anwendungen für Extrapolations- bzw. Sicherheitsfaktoren in der Risikoabschätzung.

21.  Erklären Sie den Unterschied zwischen MOE und MOS

22.  Erläutern Sie den Unterschied zwischen Gefährdungspotential (hazard) und Risiko (risk)?

23.  Nennen Sie zwei Beispiele für Maßzahlen zur Quantifizierung der Dosis-Wirkungs-Beziehung.

24.  Was ist ein Referenzwert beim Humanbiomonitoring (HBM)?

25.  Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen BAT- und HBM-Werten?

26.  Geben Sie jeweils mindestens ein Beispiel für einen Humanbiomonitoring-Marker: Effektmarker  /  Suszeptibilätsmarker  /  Expositionsmarker

27.  Worin liegt bei quantitativen Risikoabschätzungen der besondere Vorteil der Dosis-Zeit-(Häufigkeits)-Modelle gegenüber den Dosis-Häufigkeits-Modellen?

28.  Nennen Sie drei Eigenschaften von luftgetragenen Partikeln, die wirkungsrelevant sind oder sein können.

29.  Was kann eine Alternative können für Kanzerogenitätsstudien im Rahmen der  Arzneimittel Prüfung verwendet werden?

30.  Nennen Sie 4 Merkmale für gute Risiko-Kommunikation.

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom September 2009 in Hannover

1.      Nennen Sie Methoden mit welchen man für die Biozid-Zulassung Daten „waiven“ kann.

2.      Rechenaufgabe: Berechnen Sie den MOE bzw. MOS. (Vorsicht „Falle“, zu viele Daten gegeben, nicht verwirren lassen!)

3.      Benennen Sie Vor- und Nachteile der deterministischen und probalistischen Expositionsberechnung.

4.      Welche Informationen geben Dosis-Inzidenz-Beziehungen, was spiegeln Sie wieder, welche konkreten Endpunkte erhält man und welche Information geben Sie über das einzelne Individuum?

5.      Notwendige Bestandteile eines Kosmetikpoduktes.

6.      Für welche Toxikologischen Endpunkte sind die alternativen Testverfahren im Zusammenhang mit Tierexperimenten für Kosmetika die Fristen aufgeschoben worden?

7.      Definition des TMDI?

8.      Wie bestimmt man die dermale Absorption?

9.      Die allgemeinen Schritte des Zulassungsprozesses von PSM?

10.  Nennen Sie die nicht-klinischen und klinischen Prüfungen bei der Zulassung von Arzneimitteln, welche VOR der Prüfung an Probanten durchgeführt werden müssen.

11.  Definition: „adverser Effekt“.

12.  Risikomanagement vs. Risikobewertung und welche Behörden sind für was in Deutschland zuständig?

13.  Welche internationalen Behörden sind am Prozess der Chemikaliensicherheit beteiligt?

14.  Welches „Joint Venture“ besteht aus WHO, ILO und UNEP.

15.  Alternative Modelle zur Endpunktermittlung bei kanzerogenen Stoffen.

16.  Klassische Endpunkte und Begriffe bei Stoffen mit „Schwellen“ bzw. „ohne Schwellen“.

17.  Unterschied in Deutschland: Gesetz, Verordnung, Richtlinie – Beschreibung der Ebenen und Unterschiede mit Beispielen.

18.  Erklären Sie sub- bzw. supra-Linearität im Zusammenhang von DNA-Addukten.

19.  Welche Arten von „Verboten“ gibt es im juristischen Sinne?

20.  Unterschied der Definition und Hierarchieebene einer „Verordnung“ und „Richtlinie“ zwischen Deutschland und der EU UND englische Übersetzung?

21.  Welche Bewertungskategorien und „Wertetypen“ gibt es im Rahmen der Bodenschutzverordnung?

22.  Welcher neue Maßstab wird zur Beurteilung der Grundwasserbelastung herangezogen?

23.  Erklären Sie den Begriff „gefahrbezogene Dosis“ (BodenschutzVO).

24.  Welche Biomarker für HBM gibt es, nennen Sie Beispiele.

25.  Welche Wertekategorien gibt es beim HBM?

26.  Welche Grenzen weisen die logarithmische Darstellung der Dosis-Wirkungs-Beziehung auf?

27.  Nennen Sie quantitative Kenngrößen der Dosis-Wirkungs-Beziehung.

28.  Welche Studientypen gibt es bei epidemiologischen Studien.

29.  Welche Extrapolationsfaktoren gibt es?

30.  Welche Neuerungen bringt das GHS?

31.  Welche Studientypen und Eigenschaften von Partikeln spielen bei der Regulation von Luftschadstoffen eine Rolle?

32.  Was sind die Schwächen der Regulation von PM?

33.  Was ist seit 2008 bezogen auf die Luftqualität neu geregelt bzw. eingeführt worden?

34.  Erklären Sie das Konzept der Benchmark-Dose.

35.  Welche Effekte auf den Menschen haben PM?

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom September 2010 in Hannover

1.      Welche internationalen Akteure befassen sich mit Chemikalien? (z.B. WHO, OECD, UNEP, FAO, …)

2.      Fragen zur Dosis-Wirkung und Extrapolation

3.      Nennen Sie Gesetze und die dazugehörige Verordnung (Bsp.: Arbeitsschutzgesetz – Gefahrstoffverordnung; Bundesbodenschutzgesetz – Altlastenverordnung)

4.      Definition für gesetzliche Verbote (Präventives Verbot mit Erlaubnisvorbehalt (erklären); Repressives Verbot mit Befreiungsvorbehalt (erklären))

5.      Unterschied zwischen Verordnung und Gesetz beschreiben

6.      Welche Wertekategorien kommen in der Bundesbodenschutzverordnung vor? (z.B.: Prüfwerte (steht im Skript))

7.      Was ist die Geringfügigkeitsschwelle in der Grundwasserverordnung?

8.      Wie ist die Gefahrenbezogene Dosis (GD) in der Bundesbodenschutzverodnung definiert? (siehe Formel)

9.      Definition Referenzwert (HBM1-Wert; HBM2-Wert; Was ist das, wie ist die Beziehung?)

10.  Wie ist die Klassifizierung von Biomarkern? (z.B. Expositionsmarker , Effektmarker, Biomarker der Suszeptibilität)

11.  Verordnung = Regulation, Richtlinie = Directive

12.  Beschreibe verschiedene Expositionsbereiche (dermal, oral, inhalativ, Arbeiter, Verbraucher etc.)

13.  Erläutern Sie die verschiedenen Stufen der Risikoabschätzung (Gefährdungspotential; Dosis-Wirkungsbeziehung ableiten, Expositionsermittlung, Charakterisierung des Risiko)

14.  Nennen Sie Beschreibungsparameter für eine Dosis-Wirkungsbeziehung (NOAEL, LOAEL, POD, NEL usw.)

15.  Beschreiben Sie Extrapolationsfaktoren (Inter- und Intraspeziesfaktoren, Allometrie, welche Werte?)

16.  Was sind MOS und MOE, wie werden sie berechnet?

17.  Vor- und Nachteile des NOAEL im Vergleich zu BMD10? (Einfach zu bestimmen, transparent, einfach zu kommunizieren, 2-3 Dosisgruppen, konform mit EU-Regeln; allerdings wird das Ergebnis beeinflusst durch Studiendesign (Dosisstufen und Abstände, Tierzahl, schlecht vergleichbar; Informationen werden verschenkt, da nur eine Dosisgruppe betrachtet und nicht der Verlauf der ganzen Kurve)

18.  einzureichende Unterlagen bei der Kosmetikrichtlinie?

19.  Wann darf man Tierversuche für Kosmetika machen? (Chronische Tox, Toxikokinetik, Reprotox und Sensibilisierung noch bis 2013)

20.  Was ist der TMDI?

21.  Wie wird die dermale Resorption von Pflanzenschutzmitteln ermittelt?

22.  Zulassung von Pestiziden was muss beachtet werden? (Wirkstoffzulassung EU-weit; Formulierungszulassung national/zonal)

23.  Welche nichtklinischen Tests werden vor Medikamententestung im Menschen durchgeführt? (Sicheheitspharmakologie, PK im Tier, Kurzzeit tox (4w), Genotoxizität; lokale Verträglichkeit)

24.  Transgene Modelle in Kanzerogenitätsstudie? (z.B. p53-Mäuse, ras-Mäuse)

25.  Definition von Advers

26.  Frage undeutlich, Wahrscheinlich ging es darum Ämter und ihre Aufgaben zu beschreiben: (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit – Risikomanagement; UBA – Risikomanagment; BAUA – Risikobewertung; BfArM – Risikobewertung)

27.  Was sind die Aufgaben der BAUA? (Arbeitsschutz, Anmeldestelle für Chemikalien (REACH), Zulassung von Bioziden, Gesundheitliche Bewertung von gefährlichen Arbeitsstoffen, Helpdesk REACH/CLP etc.)

28.  Bewertung von Gemischen? (Durch das GHS bei der Bewertung von Gemischen, Verschärfung der Einstufungsgrenzen ätzend bzw. Reizwirkung (Faktor 2-5), bei der akuten Tox Ausschluss von Stoffen mit unbekannter akuter Tox aus der Berechnung wenn kleiner 10%)

29.  Gesetzliche Regelung für den Innenraum? (technische Baubestimmungen für Asbest PCP und PCB, Formaldehyd)

30.  Vor- und Nachteile BMD-Konzept? (Siehe Skript, Gegenteil NOAEL, alle Daten werden genutzt usw.)

31.  Beschreiben Sie folgende Begriffe: T25, BMD, BMDL

32.  Luftqualitätsrichtlinien: welche Werte gibt es? (Grenzwert, Zielwert, langfristiges Ziel)

33.  Was ist die Definition des Gesamtrisikos? (Summe aus bestimmbaren und nicht bestimmbaren Risiko)

34.  Ab wann ist die CLP verbindlich? (Stoffe 1.12.2010 (hinfällig); Gemische 1.6. 2015)

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom September 2011 in Hannover

Die Fragen von 2011 waren im Prinzip eine Mischung der Fragen von 2009 u. 2010 (mit 2 od. 3 neuen Fragen dabei) – die Anzahl der Fragen hat sich allerdings auf 44 erhöht

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom September 2012 in Hannover

Geplant waren 44 Fragen. Wegen eines Kopier-Fehlers war nur jede zweite Seite kopiert worden, weshalb es ‚nur‘ 22 Fragen gab. Die Zeit für die Beantwortung wurde deshalb folgerichtig auf eine Stunde verkürzt. Fragen zum großen Teil aus vorherigen Klausuren bekannt.

1.      Regulationsbereich Außenluft: Definition von Richtwert, Zielwert und langfristigem Zielwert

2.      Regulationsbereich Trinkwasser: Welcher Wert wird bei ungenügender Datenlage zur Trinkwassersicherung herangezogen?

a.       bei genotoxischen Substanzen und

b.      bei nicht genotoxischen Substanzen (gefragt war nach dem GOW)

3.      Regulationsbereich PSM: genaue Definition des TMDI, welche Sicherheitsfaktoren werden berücksichtigt?

4.      Welche Komponenten für die Einreichung zur Zulassung von Kosmetika

5.      Welche human-tox Daten für Biozide

6.      Welche epidemiologischen Studien gibt es, welche Ergebnisse liefern die Studien

7.      Nenne sie internationale Organisationen im Bereich Chemikaliensicherheit und deren Aufgabengebiete

8.      Welche nationalen Behörden für Risikobewertung und Risikomanagement

9.      Aufgaben des BAuA?

10.  Beschreibung Geringfügigkeitsschwelle (GFS)

11.  Beschreibung GD

12.  Was ist IPCS?

13.  Human Biomonitoring, was ist der Referenzwert, was bedeutet eine Überschreitung

14.  Wertekategorien Bodenschutz (Nennung und Definition)

15.  Dosis-Wirkungsbeziehung, welche Kenngrößen?

16.  Welche Assessment-/Sicherheitsfaktoren?

17.  Warum treten in einer Kanzerogenitätsstudie auch bei der höchsten Dosis nicht 100% Tumore auf?

18.  Warum hat die Risikobewertung immer eine offene Flanke?

19.  Nennen sie 3 Parameter, die eine Dosis-Wirkungsbeziehung beschreiben

20.  Vorteil Dosis-Zeit-Effekt Darstellung gegenüber einer Dosis-Effekt-Darstellung

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom September 2013 in Hannover

Insgesamt > 40 Fragen, Klausur in zwei Gruppen (A/B), ungefähr gleiche Fragen, aber in anderer Reihenfolge; Mischung aus "alten" und folgenden neuen Fragen:

 

Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom September 2014 in Hannover

Der Fragenkatalog bestand aus 46 Fragen (90min Zeit), fast ausschliesslich alte Fragen. Hier die Schwierigsten (z.T alte ausformuliertere Fragen)

·         Stoff A ist primär karzinogen und Stoff B sekundär karzinogen, was bedeutet dies hinsichtlich der Regulation? (für letzteren kann ein NOAEL bestimmt werden)

·         Geben sie zwei epidemiologische Testverfahren und deren quantitative Grössen an

·         Wie wird die dermale Absorption bestimmt? (Formel aus Skript Pflanzenschutzmittel)

·         Geben sie je drei Bundesbehörden an welche für die Risikobewertung beziehungsweise für das Risikomanagement zuständig sind.

·         Zu welchem Zeitpunkt ist eine Sicherheitsbewertung eines Arzneimittels erforderlich

·         Welche 4 Dossiers müssen für Kosmetika bereitgehalten werden

 

Neue Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom September 2016 in Hannover

der Rest war aus bekannten Fragen zusammengesetzt

·         REACH: Welche Tonnagebänder gibt es?

·         Was bedeutet SVHC, welche Kategorien gibt es und was zählt hierzu?

·         Nennen und beschreiben Sie die „Klimisch-Kriterien“

·         Welche GHS-Kategorien gibt es für CMR-Stoffe?

·         Vorteile und Nachteile (je 3) von BMD- und NOAEL-Konzept benennen (2 Fragen)

·         TTC: was ist lt diesem Konzept die akzeptable Grenze für kanzerogene Stoffe? Wieso wurde die Einheit von person/day auf mg/kg bw/day geändert?

·         AIR und AgBB; Bewertungskonzepte/Gegenstand/Ziel

·         Partikelgrößenkategorien

·         Kanzerogene/nicht kanzerogene Stoffe im Trinkwasser: Welche Konzepte gibt es? Wie hoch sind die Grenzwerte? (Stichworte: gesundheitlicher Orientierungswert, GOW und eventuell Geringfügigkeitsschwelle, GFS)

 

Neue Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom September 2019 in Hannover

Die Klausur bestand aus 48 Fragen und es gab 2 Versionen A und B. Ich hatte die Version A.

·         Beschreiben Sie die 4 Stufen der Risikoabschätzung

·         Bennen Sie 3 deutsche Oberbehörden und beschreiben Sie deren Aufgaben

·         Bennen Sie eine deutsche und eine europäische Behörde, die Aufgaben zur Risikobewertung bzw. zum Risikomanagement wahrnimmt.

·         Berechnen Sie die MOS bei gegebenen Parametern (ADI, NOAEL, LD50 und Exposition)

·         Beschreiben Sie Größenbereiche von Partikeln und deren biologische Verfügbarkeit

·         MOE versus MOS, benennen Sie Unterschiede.

·         Benennen Sie 3 UN Institutionen, die sich mit der Chemikaliensicherheit beschäftigen und beschreiben Sie deren Aufgaben.

·         Welche Parameter beeinflussen die Eigenschaften von Nanopartikeln?

·         Welche Bewertungsmodelle werden bei mangelnder Datenlage zur Festlegung von Grenzwerten im Trinkwasser für ein Kanzerogen bzw. ein Toxin (nicht kanzerogen) herangezogen? Wie hoch sind die jeweiligen Grenzwerte?

·         Wofür werden Allometriefaktoren verwendet?

·         Benennen Sie Extrapolations- und Unsicherheitsfaktoren. Wofür werden diese verwendet?

·         Anhand welcher Partikelgrößen erfolgt eine Beurteilung der Außenluft?

·         Was beeinflusst die Qualität der Innenluft?

·         Welche Kenngrößen /Kennzeichen werden zur Charakterisierung von Stäuben und Partikeln herangezogen?

·         Benennen Sie Rechtsräume für das Verbotsprinzip bzw. das Erlaubnisprinzip. Was bedeutet dies?

·         Benennen Sie 5 Humantox-Studien für die Beurteilung von Bioziden.

·         Benennen Sie 4 Tox-Studien aus der Präklinik.

·         Worauf beruhen die Datenanforderungen bei REACH?

·         Benennen Sie jeweils 3 Vor- und Nachteile des Benchmark Dose Prinzips.

·         Benennen Sie jeweils 3 Vor- und Nachteile der NOAEL Ableitung.

·         Wo kommt das Vorsorgeprinzip zur Anwendung?

·         Warum werden verschiedene Zeiträume (1h, 24h, 1 Jahr) für die Bewertung der Bodenqualität herangezogen?

·         Beschreiben Sie die Definition von AOP versus MOA

·         ADME -  Welche toxikokinetischen Parameter fließen bei der Ableitung von Unsicherheitsfaktoren mit ein. In welchem Rechtsraum kommen diese zur Anwendung?

·         Wie werden die Testkonzentrationen für eine Phase I Studie aus den präklinischen Studien abgeleitet?

·         Welche Dokumente müssen für ein Kosmetikum vorgehalten werden?

·         Welches 3-Stufensystem wird zur Bewertung von Chemikalien herangezogen? In welchen Rechtsräumen findet es Anwendung? Welche Werte werden zur Beurteilung herangezogen?

·         Welche Methoden finden bei der Ableitung von Bodengrenzwerten ihre Anwendung?

·         Pflanzenschutzmittel - Definition des TMDI, welche Sicherheitsfaktoren werden berücksichtigt?

·         A) Was ist ein Endocrine Disruptor? B) Was ist ein endocrine agent?

·         Benennen Sie 3 Kenngrößen der Dosis-Wirkungs-Beziehung.

·         Warum hat eine Risikobewertung immer eine offene Flanke?

·         Beschreiben Sie die Unterschiede bei der Grenzwertableitung für ein gentoxisches Kanzerogen und ein nicht-gentoxisches Kanzerogen.

·         Erläutern Sie DNEL versus DMEL.

·         Wie werden Feinstäube charakterisiert?

·         Benennen Sie 2 Methoden, die bei QSAR zur Anwendung kommen. In welchen Rechtsräumen wird dies angewendet?

·         Welche UN übergreifende Behörde beschäftigt sich mit der Chemikaliensicherheit?

·         TTC Konzept – was ist das? In welchen Rechtsräumen kommt es zur Anwendung?

·         Weight of Evidence – was ist das? Wo wird es eingesetzt?

·         REACH – Welche Substanzen landen auf der Substitutionsliste?

·         D VO – EU VO Unterschiede benennen

·         Worin besteht der Unterschied zwischen einer „Directive“ und einer „Regulation“? Benennen Sie die deutschen Begriffe.

·         STOP System – Beschreiben Sie die Reihenfolge der anzuwendenden Schutzmaßnahmen

·         Bedeutung des Ampelsystems. Wofür wird es herangezogen?

·         TDI versus ADI

·         Juristische Definition „hazard“ versus „risk“…

 

Alle Fragen „Regulatorische Toxikologie“ vom November 2024 in Hannover

Die Prüfung fand vor Ort statt, wurde aber online über ein Schulungsportal des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes durchgeführt. Wir hatten 90 min Zeit für 50 Fragen. Wir konnten alle Unterlagen verwenden. Aber bei der großen Menge an Fragen war nur wenig Zeit für gezieltes Nachschauen in einigen Vorträgen verfügbar. Viel rumblättern und suchen konnte man nicht.

1.      Nennen Sie je einen Vor- und Nachteil des NOAEL-Verfahrens zur Ableitung toxikologischer Referenzpunkte.

2.      Nennen Sie je einen Vor- und Nachteil des BMD-Verfahrens zur Ableitung toxikologischer Referenzpunkte.

3.      Benennen und definieren Sie die wesentlichen Schritte der Risikobewertung.

4.      Welche Assessment Faktoren (Extrapolationsfaktoren (Un)sicherheitsfaktoren etc.) können Sie benennen, die Anwendung bei der Risikobewertung finden?

5.      Definieren bzw. differenzieren Sie die Begriffe MOS & MOE.

6.      Nennen uns beschreiben Sie die 4 Sogenannten Klimisch-Kriterien (Klimisch et al. 1997) für die Qualitätsbeurteilung toxikologischer Studienberichte und Publikationen.

7.      Definieren bzw. differenzieren Sie die drei Begriffe „relevance“, „reliability“ und „adequacy“ im Zusammenhang mit der Qualitätsbeurteilung toxikologischer Studienberichte und Publikationen.

8.      Welche zwei wesentlichen Schutzziele spielen bei der Regulierung von Chemikalien eine Rolle?

9.      Definieren bzw. differenzieren Sie die Begriffe Gefahr & Risiko.

10.  Definieren bzw. differenzieren Sie die Begriffe „Vorsorgeprinzip“ bzw. „Gefahrenprinzip“ im Bezug auf einen regulatorischen Bereich.

11.  Wofür steht die Abkürzung „ALARA“ inkl. kurzer Beschreibung des Kontextes.

12.  Definieren bzw. differenzieren Sie Risk Assessment & Risk Management.

13.  Nennen Sie beispielhaft je eine nationale sowie eine europäische Behörde für Risk Assessment bzw. Risk Management.

14.  Definieren bzw. differenzieren Sie den Begriff „Zulassung“ und nennen Sie die entsprechenden regulatorischen Bereiche bzw. differenzieren Sie zu regulatorischen Bereichen ohne „Zulassungsverfahren“.

15.  Was unterscheidet auf europäischer Ebene eine Verordnung von einer Richtlinie und wie sind die jeweiligen englischen Begriffe?

16.  Definieren Sie den Begriff „Grenzwert“ und geben Beispiele für diesen Begriff aus mindestens zwei regulatorischen Bereichen inkl. „korrekten“ Terminus des jeweiligen regulatorischen Bereichs.

17.  Auf welchem Rechtsprinzip basiert der Grenzwert für Pflanzenschutzmittelwirkstoffe im Trinkwasser?

18.  Beschreiben Sie grob das „Ampelmodell“ mit den zwei „Schwellen“ und nennen zwei regulatorische Bereiche, in welchem dieses Modell angewandt wird.

19.  Was versteht man unter dem STOP-Prinzip im Arbeitsschutz? Erklären Sie kurz die einzelnen Punkte, aus denen sich das Prinzip zusammensetzt und geben Sie eine Priorisierung an.

20.  Definieren Sie die Abkürzung AOP.

21.  Welche Voraussetzungen müssen für eine breite regulatorische Akzeptanz von Alternativmethoden/NAMs gegeben sein?

22.  Welche Methoden kann man ggf. nutzen, wenn keine relevanten toxikologischen Studiendaten zur Verfügung stehen?

23.  Welche Behörden sind in Deutschland hinsichtlich der Durchführung der Verordnungen REACH und CLP involviert (zuständig), d.h. wie heißen diese 3 Behörden?

24.  Was wird durch die CLH-Einstufung eines Stoffes beschrieben?

25.  Wofür steht die Abkürzung REACh?

26.  Nennen Sie vier Ziele, die man mit der Einführung von REACh verfolgt hat.

27.  Ab welcher jährlichen Tonnage muss eine Chemikalie unter REACh registriert werden?

28.  Bei Bioziden wird ein zweistufiges Verfahren angewandt. Bitte benennen und beschreiben Sie die zwei Schritte des Verfahrens.

29.  Wie unterscheidet sich der Datensatz (Anforderungen an toxikologische Studien) zwischen diesen Schritten?

30.  Was unterscheidet ein Pflanzenschutzmittel von einem Biozid?

31.  Was sind Ausschlusskriterien im regulatorischen Bereich von Pflanzenschutzmitteln und bei Bioziden; gibt es Unterschiede und ggf. Ausnahmen?

32.  Was bedeutet „EATS“ und für welchen toxikologischen Endpunkt steht dieser Ausdruck?

33.  Welche drei Aspekte müssen in Studien der präklinischen Entwicklung von Arzneimitteln adressiert sein?

34.  Welche Karzinogenitätsstudien sind nach ICH vorgegeben?

35.  Nennen Sie drei Zeitpunkte bzw. Ereignisse, zu welchen im Rahmen der Arzneimittelentwicklung eine Sicherheitsbewertung vorgenommen werden muss.

36.  Wo kann man sich über Risikominimierungsmaßnahmen eines zugelassenen Tierarzneimittels informieren?

37.  Benennen und definieren Sie die Abkürzung AET.

38.  Welcher Wert bzw. Konzept wird standartmäßig für die Berechnung des AET verwendet?

39.  Nennen Sie 3 Voraussetzungen, um ein Lebensmittel als gesundheitsschädlich zu beurteilen.

40.  Müssen Fertigprodukte kosmetischer Mittel „zugelassen“ werden?

41.  Begründen Sie, ob injizierbare Tätowiermittel zu kosmetischen Mitteln gehören.

42.  Benennen Sie drei „Werte“, welche bei Luftqualitätsrichtlinien zur Anwendung kommen.

43.  Welche drei Studientypen werden bei der Risikobewertung im Immissionsschutz herangezogen und welche davon gewinnt an Relevanz (bitte unterstreichen)?

44.  Nennen Sie zwei relevante Konzepte für die gesundheitliche Bewertung von Schadstoffen aus (Bau)Produkten und in der Innenraumluft.

45.  Nennen Sie den „speziellen“ Extrapolationsfaktor, welcher bei der Ableitung von Innenraumrichtwerden zur Anwendung kommt.

46.  Welche 2 Typen von Beurteilungswerten gibt es als Empfehlung des Umweltbundesamtes zur Bewertung von chemischen Stoffen im Trinkwasser, für die es keinen Grenzwert gibt?

47.  Auf was basieren die beiden Typen von Beurteilungswerten des UBA?

48.  Nennen Sie einen toxikologisch relevanten Stoff, welcher aufgrund u.a. geogener Vorkommen im Trinkwasser vorkommen kann.

49.  Benennen und definieren Sie die zwei „Beurteilungswerte“ in der Bundes-, Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) für den Transferpfad Boden-Mensch.

50.  Für welche Stoffe gibt es laut Bundes-, Bodenschutz- und Altlastenverordnung für den Transferpfad Boden-Mensch Maßnahmenwerte.

 

 

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Last Update: 03. Januar 2025