1. Welche vier Klassen von Rezeptoren vermitteln Signale
zum Zellkern?
2. Auf welchem prinzipiellen Mechanismus beruht die
Halothan-Hepatitis?
3. Wo und unter welchen Bedingungen kann es in der Zelle
zur Bildung von OH*-Radikalen kommen?
4. Nennen Sie drei Mechanismen, über die Chemikalien in
die ATP-Synthese eingreifen können.
5. Warum ist n-Hexan neurotoxisch? Warum sind Ratten
empfindlicher gegen n-Hexan als Mäuse?
6. Nennen Sie vier Testsysteme, die in der Routinepraxis
zur Zytotoxizitätstestung eingesetzt werden.
7. Welche Vor- und Nachteile haben In-vitro-Tests mit
Säugetierzellen gegenüber Tierversuchen?
8. Welche Hauptschritte müssen unternommen werden, um ein
Gen, dessen Basensequenz bekannt ist, in Säugetierzellen zur Expression zu
bringen?
9. Was versteht man unter einer Knock-out-M aus? Nennen
Sie die grundsätzlichen Schritte zu ihrer Herstellung.
10. Nennen Sie eine Substanz, deren Toxizität mit großer
Wahrscheinlichkeit auf der Auslösung von Lipidperoxidation
beruht.
11. Nennen Sie drei Chemikalien, die ihre toxische
Wirkung über oxidativen Streß verursachen.
12. Nennen Sie vier Aminosäurereste, die in Proteinen
durch elektrophile Spezies bevorzugt alkyliert werden.
13. Nennen Sie drei wichtige intrazelluläre Botenstoffe.
14. Nennen sie vier essentielle Funktionen/Strukturen der
Zelle, deren Störung zum Zelltod führen kann.
15. Wodurch unterscheidet sich die Apoptose von der
Nekrose?
16. Welche Funktionen üben Heat-Shock-Proteine in der
Zelle aus?
17. Welche zwei zellulären Wirkungen/Ereignisse werden
durch p53 vermittelt?
18. Beschreiben Sie, wie toxische Chemikalien durch
Schädigung von Mitochondrien zur Apoptose führen können.
19. Warum wirkt eine unphysiologisch hohe Konzentration
von freiem Calcium toxisch?
20. Nennen Sie die Hauptschritte bei der Durchführung der
PCR
21. Was wird unter 'Blotting'
verstanden und wie unterscheiden sich die drei mit den Namen von
Himmelsrichtungen assoziierten Blotting-Verfahren?
22. Wie ist das 'Genom' und 'Proteom' definiert? Worin
unterscheiden sie sich grundsätzlich?
23. Geben Sie Beispiele für die unterschiedliche
Toxizität von O2-. (Superoxidanionen) und
OH-Radikalen an. Worauf beruhen diese?
24. Wie prozessiert die Zelle oxidative Proteinschäden?
25. Welches sind die jeweiligen Vor- und Nachteile von
Primärkulturen und kontinuierlichen Zellkulturen bei toxikologischen
Untersuchungen?
26. Nennen Sie vier biologische Endpunkte für die
Bestimmung der zytotoxischen Wirkung von Chemikalien in Zellkulturen
27. Nennen Sie Verfahren zur Messung dieser vier
biologischen Endpunkte.
28. Wo befindet sich CD44 in der Zelle und welche
Funktion(en) übt es aus?
Die Veranstalter verteilen im Kurs Kopien der
Klausurfragen der letzten Jahre. Die Altfragen können also wirklich nur als
Orientierung dienen, weil die Fragen jedes Jahr praktisch komplett neu sind.
Zeitvorgabe: 75 Minuten
Klausurfragen 2003 (mit Punktzahlen
dahinter):
1. Nennen Sie drei verschiedene Mechanismen, über die die
Aktivität von Transkriptionsfaktoren reguliert werden kann. 3
2. Welche Hauptfunktionen haben Histonproteine,
und wie können Histone modifiziert werden? 2
3. Wie können Signale von der Oberfläche der Zelle oder
aus dem Zytoplasma in den Zellkern übertragen werden? (2 Prinzipien) 2
4. Nehmen Sie an, dass eine toxische Verbindung in
zellulären Testsystemen viele Effekte auf die Expression von Genen und auf
biochemische Parameter auslöst. Nach welchem Kriterium würden Sie diejenigen
Effekte auswählen, anhand derer Sie Überlegungen über das Gefährungspotential
der Substanz für den Menschen und die zu erwartende Dosis-Wirkungs-Beziehungen
anstellen? 2
5. Nennen Sie drei Gruppen membranständiger Rezeptoren. 3
6. Welche zwei wesentlichen Funktionen hat p53 im Rahmen
der zellulären Reaktionen auf gentoxische Noxen, und was sind die Konsequenzen
dieser Reaktionen für die Zelle? 2
7. Nennen Sie drei M ethoden,
die eindeutig Apoptose (und nichte Nekrose)
nachweisen. 3
8. Beschreiben Sie die Schritte des
Signalübertragungsweges des Fas-Liganden (5 Schritte von der Plasmamembran bis
zur Apoptose). 5
9. Welche Funktionen haben gap junctions? 2
10. Worin unterscheiden sich Membranpumpen von
Membrankanälen? 2
11. Wie ist ein NADPH-M angel biochemisch mit einer
eingeschränkten zellulären Abwehrfähigkeit gegen Hydroperoxide gekoppelt? 3
12. Was versteht man unter "Redox
cycling" ? Nennen Sie
ein Beispiel für einen Redox cycler.
3
13. Nennen Sie drei wichtige Vorteile, die "Proteomics" gegnüber "Transcriptomics" bietet. 3
14. Wie sind "seltene
Überempfindlichkeitsreaktionen" definiert, und worauf beruhen sie in der
Mehrzahl der Fälle? 2
15. Welche Schlüsselrolle spielt das 20S-Core-Proteasom
beim Schutz der Zelle vor den Folgen von oxidativem Stress ?
2
16. Nennen Sie drei Bespiele für Faktoren, die in einem
In-vitro-Zytotoxizitätstest die zur Zytolyse erforderliche Konzentration einer
Substanz modulieren können. 3
17. Welche Typen von NO-Synthasen unterscheidet man, und
was ist jeweils ein wesentliches Charakteristikum ? 3
Klausurfragen 2004
1) Multiple choice: Vor- und
Nachteile von Zellkulturen
2) Was macht die Zelle mit oxidierten Proteinen? Nenne 3
M öglichkeiten
3) Nennen Sie 3 niedermolekulare Verbindungen, die zu
einer Verringerung der ATP-Synthese in den Mitochondrien führen können.
4) Nennen Sie 3 Methoden mit denen die M enge von einer
(bzw. mehreren) mRNA in einer Probe bestimmt werden kann.
5) Über welche unterschiedlichen Mechanismen kann die
Transkription von Genen durch chemische Noxen oder Strahlung beeinflusst
werden? Nennen Sie 3 vers. Beispiele.
6) Nennen Sie Möglichkeiten, wie Signale von der M embran zum Zellkern gelangen.
7) Nennen Sie die Phasen des Zellzyklus und beschreiben
Sie kurz, was in den jeweiligen Phasen passiert (wodurch sie gekennzeichnet
sind).
8) Über welche Wege kann p53 in der Zelle reguliert
werden (3 Beispiele)?
9) Wie ist Glutathion aufgebaut? Aus welchen Aminosäuren
und wie sind sie verbunden? Zusammensetzung und die Bindungen. (hier wurde Wert
darauf gelegt, dass die SH Gruppe erwähnt wird in der Antwort. Was aus der
Frage allerdings nicht hervor ging)
10) Beschreiben Sie die Fenton-Reaktion.
11) Nennen Sie 3 Methoden mit denen Apoptose von Nekrose
unterschieden werden kann.
12) In welche Familien untergliedern sich die BCL2
Rezeptoren? Und wie unterscheiden sie sich in der Wirkung?
13) Wie (mit welchen) Methoden kann man nachweisen, dass
die Expression eines Genes für die Wirkung/Toxizität einer Chemikalie
verantwortlich ist?
14) Multiple choice: Wo wird
TGX momentan eingesetzt?
15) In welchen Zelltypen finden sich M RP2 Kanäle
(Proteine)?
16) Was ist "ICAT" und wie funktioniert es?
17) Welche Faktoren könne das Ergebnis von
Zytotoxizitäts-Tests beeinflussen?
18) Nennen Sie 3 toxische Substanzen und deren Einwirkung
auf die Signaltransduktion...
Klausurfragen 2005
1.
Bitte nennen Sie 3
zelluläre Strukturen, die Nukleinsäuren enthalten (Falschnennung führt zum
Punktabzug)
2. Bitte nennen Sie 6 Membran-umschlossene zelluläre
Strukturen (Falschnennung führt zum Punktabzug)
3. Welcher grundsätzliche Prozess liegt der "exitotoxicity" der Neuronen zugrunde?
4. Über welche Mechanismen könnte Methanol selektiv Sehnerv
und Regina schädigen?
5. Bitte nennen Sie wesentliche Elemente im Aufbau eines
Gens, die erlauben, dass bestimmte Gene in spezifischen Zellen oder unter
spezifischen Umweltbedingungen aktiviert werden
6. Nennen Sie mindestens 2 Mechanismen (d.h.
"Wege" der Signalübertragung) wie veränderte Bedingungen ausserhalb der Zelle in veränderte Aktivität spezifischer
Gene umgesetzt werden können
7. Bitte nenne Sie 2 Verfahren, die einen quantitativen und
Gen-spezifischen Nachweis der mRNA Expression erlauben
8. Bitte nennen Sie 2 Verfahren, die nicht nur zelluläre
Zustände beschreiben, sondern auch Hinweise auf Kausalzusammenhänge zwischen
veränderter Genexpression und funktion von Organismus
oder Zelle erwarten lassen
9. Nennen Sie bitte 2 Stärken und 2 Schwächen zellulärer
Testsysteme in Bezug auf Nachweis und Verständnis der Toxizität von Chemikalien
für den Gesamtorganismus
10. Welche charakteristischen Wirkungen auf
Proteinphosphatasen haben Peroxovanadium-Verbindungen
in Bezug auf verschiedene phosphorylierte Aminosäuren?
11. Was versteht man in der Durchflusszytometrie unter einem Dotplot oder Punktediagramm?
12. Welcher von reaktiven Sauerstoffspezies induzierte
Prozess bringt Malondialdehyd und 4-Hydroxynonenal
hervor?
13. Was versteht man unter der Fenton-Reaktion?
14. Wie wird die Aktivität von p53 in der Zelle
hauptsächliche reguliert und wie kann p53 zum Zellzyklusarrest führen?
15. Stellen Sie die unten aufgeführten CDK's
und Cycline zu mindestens 3 Paaren zusammen, wie sie
während des humanen Zellzyklus vorkommen. CDK1, CDK2, CDK4 - CycA, CycB, CycD,
CycE
16. Ordnen Sie mindestens drei der Paare der Zellzyklusphase
(G1-Phase, S-Phase, G2/M-Phase) zu, in der sie eine Schlüsselrolle spielen
17. Die Gewebshomöostase wird durch die Balance zwischen
Leben und Tod bestimmt. Die Balance zwischen Proliferation und Apoptose spielen
hier eine entscheidende Rolle. Beschreiben Sie wie es zur Tumorentstehung
kommen kann und nennen sie die Proteine, die hierbei die Apoptose beeinflussen
können.
18. Welche Arten von Caspasen gibt
es und durch welche Cofaktoren und Inhibitoren kann die Aktivierung der Caspasen bei der Apoptose reguliert werden
19. Zur Erfassung transkriptioneller Veränderungen (d.h. M
enge spezifischer mRNAs) stehen verschiedene moderne Techniken zur Verfügung.
Nennen Sie drei wichtige und grenzen Sie deren Anwendungsbereiche in Bezug auf
Anzahl und Qualität der testbaren Gene ab.
20. Für welche 2 Bereiche kann Toxicogenomics
grundsätzlich angewendet werden? Beschreiben Sie bitte kurz, wie dabei
vorgegangen wird
21. Wie ist heutzutage der Begriff "Proteom"
definiert?
22. Schildern Sie kurz das Prinzip der zweidimensionalen
Gelelektrophorese zur Auftrennung von Proteinen.
23. Nennen Sie 2 Strategien, um in Testsystemen für
Zytotoxizität dem Problem der Spezialisierung von Zellen gerecht zu werden
24. Nennen Sie 3 mögliche Ursachen für falsch negative
Zytotoxizitätstests und schlagen Sie je eine Maßnahme vor, um solche falsch
negative Testergebnisse zu vermeiden.
25. Wenn Sie mittels Annexin-V
(einem Membrantest) Apoptose nachweisen, wozu brauchen Sie dann einen
DNA-Farbstoff wie Propidiumiodid?
26. An welchem Membranbereich ist der M DR1 Transporter an
Hepatozyten lokalisiert und welche allgemeine Funktion erfüllt er dort?
27. Welche Funktion erfüllt ATP7B in der Leber?
Klausurfragen 2006
1.
Nennen Sie drei
intrazelluläre sekundäre Botenstoffe und die Quellen, aus denen sie freigesetzt
bzw. generiert werden
2. Wie kann durch kovalente Modifiaktion
von Chromatin die Aktivität eines Gens beeinflusst werden?
3. Nennen Sie drei Methoden zum quantitativen oder
semiquantitativen Nachweis der M enge einer spezifischen Boten-RNA
4. Was ist mit den Begriffen Schmelzen und Hybridisieren von
Nukleinsäuresträngen gemeint und wo spielen diese Prozesse eine Rolle bei der
Polymerasekettenreaktion?
5. Fremdstoffe können in Zellen viele Reaktionen auslösen.
Welche Strategien können Sie verfolgen, um abzuschätzen, welche dieser
Reaktionen für Krankheitsprozesse im Gesamtorganismus relevant sein können?
6. Welchen Stellenwert hat die Kenntnis des Ah
(Dioxin)-Rezeptors für das Verständnis der "Dioxin"-Toxizität und
welcher Nutzen ist daraus für die Beurteilung der Toxizität von
polyhalogenierten Dioxinen und Furanen zu ziehen?
7. Nennen Sie mindestens drei Unterschiede zwischen
mitochondrialer DNA im Vergleich zu nukleärer DNA
8. Nennen Sie drei Endpunkte der Zytotoxizitäts-Prüfung
9. Erklären Sie, warum das Opioid Loperamid (Imodium) bei normaler therapeutischer Verwendung ( in der
Behandlung von Durchfallerkrankungen) überwiegend peripher und nicht im Gehirn
wirkt
10. Über welchen Weg werden oxidierte Proteine in der Zelle
proteolytisch abgebaut und worin besteht die Bedeutung dieses Abbauweges?
11. Welcher Mechanismus liegt vermutlich in vielen Fällen der
Entstehung einer Agranulozytose als unvorhergesehener Arzneimittelwirkung
zugrunde?
12. Skizzieren Sie kurz das grundsätzliche Vorgehen bei der
quantitativen Proteom-Analyse mittels des SILAC-Verfahrens.
13. Nennen Sie zwei wichtige Unterschiede, die es bei den
verschiedenen Genchip-Technologien gibt
14. Welche der folgenden Aussagen zur Biochemie reaktiver
Sauerstoffspezies ist korrekt?
a. Superoxid ist ein radikalisches Anion, welches durch
einfache Reduktion molekularen Sauerstoffs entsteht
b. Peroxynitrit ist das Produkt der Reaktion von Superoxid mit
Stickstoffmonoxid
c. Wasserstoffperoxid ist eine nicht-radikalische Spezies,
die in der Fenton-Reaktion aus Superoxid entsteht
d. Unter physiologischen Bedingungen ist die
durchschnittliche Lebensdauer von Stickstoffmonoxid grösser als die des
Hydroxylradikals
e. Glutathionperoxidasen sind in der Regel Hämperoxidasen
Kreuzen Sie an:
(A) wenn nur die Aussagen a, b und d korrekt sind
(B) wenn nur die Aussagen b und e korrekt sind
(C) wenn nur die Aussagen c, d und e korrekt sind
(D) wenn nur die Aussagen a und c korrekt sind
(E) wenn alle Aussagen korrekt sind
15. Beschreiben Sie mindestens drei Methoden,
die eindeutig Apoptose (und nicht Nekrose) messen
16. Beschreiben Sie die Komponenten des
Signalübertragungsweges des Fas-Liganden (von der Plasmamembran bis zur
Apoptose). Wo kann der Signalweg inhibiert werden?
17. Wie wird die Aktivität von p53 in der
Zelle hauptsächlich reguliert?
18. Beschreiben Sie stichwortartig durch ein
Beispiel wie p53 über p21 den Zellzyklus anhalten kann.
Klausurfragen 2007
1. Zellen enthalten komplexe Mischungen von Boten-RNAs
und Proteinen mit jeweils sehr unterschiedlichen Nukleinsäure-bzw.
Proteinsequenzen. Nennen Sie jeweils ein Verfahren, das Ihnen erlaubt, einzelne
(a) mRNAs bzw. (b) Protein-Spezies mit spezifischer Sequenz „sichtbar“ zu
machen.
2. Welche Funktion hat die reverse
Transkriptase unter physiologischen Bedingungen und für Reaktionen bei
molekularbiologischen Analysen.
3. Welche Funktion hat die RNA-Polymerase II.
Nennen Sie mindestens einen Mechanismus, wie diese Aktivität in der Zelle
reguliert wird.
4. Über welche Mechanismen (nennen Sie
mindestens einen) reguliert ein Hormon oder ein hormonartiger Fremdstoff die
Aktivität von nukleären Rezeptoren.
5. Was ist der Unterschied zwischen einem
Agonisten und einem Antagonisten an einem Hormonrezeptor bei dem in der
vorherigen Frage/Antwort genannten Regulationsmechanismus?
6. Nennen Sie einen zentralen Mechanismus,
der sicherstellt, dass spezifische Gene von einem ausgewählten Satz von
Transkriptionsfaktoren gesteuert wird, und dass verschiedene Gene durch
verschiedene Kombinationen von Transkriptionsfaktoren kontrolliert werden.
7. Nennen Sie mindestens zwei Beispiele wie
kontrollierter Abbau von Proteinen eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der
Aktivität von Transkriptionsfaktoren spielen kann.
8. Welche Rolle spielen ATP und GTP bei der
Übertragung von Signalen von der Zelloberfläche in den Zellkern.
9. Wie wirken Fremdstoffe oder Pharmaka als
Antimetabolite und nennen Sie bitte 2 Beispiele für Antimetabolite?
10. Nennen Sie ein Beispiel für einen
sekundären Botenstoff. Beschreiben Sie kurz, wie er gebildet wird und welche
Wirkungen er entfaltet.
11. Nennen Sie zwei Giftstoffe, die ihre
Wirkung besonders offensichtlich in der Leber entfalten und nennen Sie jeweils
einen Grund für deren vorwiegende Wirkung in der Leber.
12. Nennen Sie zwei Beispiele wie der
Toxizität spezifischer Giftstoffe durch geeignete Dosierungen anderer
Giftstoffe entgegen gewirkt werden kann.
13. Nennen Sie einen der Gründe, warum oft die
Hemmung der Bildung von weißen Blutkörperchen und Blutplättchen die einsetzbare
Dosis von DNA-schädigenden Agenzien z.B. bei der Krebstherapie begrenzt.
14. Bitte nennen Sie zwei hydrophile
niedermolekulare Antioxidantien sowie drei antioxidative Enzyme.
15. Bitte definieren Sie „oxidativen Stress“.
16. Benennen Sie die Phasen des Zellzyklus.
Was findet in den einzelnen Phasen statt? Was ist die Interphase?
17. Was versteht man unter der
„Checkpointkontrolle“ des Zellzyklus? An welchen Phasenübergängen findet sie
statt?
18. Beschreiben Sie die Komponenten des
Signalübertragungsweges des Fas-Liganden (von der Plasmamembrane bis zur
Apoptose).
19. Erklären Sie die zwei Prinzipien, wie
Apoptose ausgelöst werden kann, um die gleiche intrazelluläre Zelltodmaschine
anzuschalten und geben Sie für jedes Prinzip zwei Beispiele von
Faktoren/Stimuli.
20. Skizieren Sie kurz (stichwortartig) den
Mechanismus der Entstehung der Halothan-Hepatitis.
21. Erläutern Sie kurz an zwei Beispielen, wie
Chemikalien eine weitgehend irreversible Hemmung von Proteinthyrosinphosphatasen
hervorrufen können.
22. Welche speziellen Vorteile bietet eine Proteomanalyse im Vergleich zur Transkriptomanalyse.
23. Skizzieren Sie stichwortartig das
grundsätzliche Vorgehen bei der quantitativen Proteomanalyse
mittels des SILAC-Verfahrens.
24. Warum reagiert ein hoher Anteil an Hunden
der Rasse Collie überempfindlich gegenüber dem antiparasitären Mittel Ivermectin?
25. Welche Unterschiede gibt es bei den
verschiedenen Genchip-Technologien?
26. Warum braucht man in der Durchflußzytometrie ein Verfahren, das sich Kompensation
nennt?
Klausurfragen 2008
1.
Nennen Sie 3 Beispiele
für Mechanismen, wie toxische Chemikalien spezifische Funktionen von
Makromolekülen stören können, und wie das Wissen über diese Mechanismen zur
Therapie akuter Vergiftungen genutzt werden kann.
2. Beschreiben Sie die Wirkung von Antimetaboliten auf
zelluläre Stoffwechselwege und nennen Sie ein Beispiel.
3. Beschreiben Sie 3 grundlegende Funktionsmodule von
konditional regulierten Transkriptionsfaktoren und nennen Sie je ein Beispiel,
wie so ein Funktionsmodul konkret funktionieren kann.
4. Nennen Sie 3 Beispiele, wie nicht physiologische
Chemikalien oder physikalische Wirkungen durch Angriff an Komponenten der
zellulären Signalübertragung spezifische zelluläre Funktionen auslösen können.
5. Beschreiben Sie mind. 3 Methoden, die eindeutig Apoptose
(und nicht Nekrose) messen.
6. Erklären Sie die Regulation der Apoptose während der
positiven und negativen Selektion von Thymozyten (T-Zellen) im Thymus. Was
würde passieren, wenn diese Regulation gestört wäre?
7. Nennen Sie bitte mehrere Punkte, in denen sich
Membranpumpen von Kanälen unterscheiden.
8. Skizzieren Sie kurz den Mechanismus der Entstehung der
Halothan-Hepatitis.
9. Erläutern Sie kurz an 2 Beispielen, wie Chemikalien eine
praktische irreversible Hemmung von Proteinphosphatasen hervorrufen können.
10. Wie ist heutzutage der Begriff „Proteom“ definiert?
11. Auf welchen beiden unterschiedlichen Trennprinzipien
beruhen die beiden Dimension der zweidimensionalen Gelelektrophorese für
Proteine?
12. Welche Elemente sind bei einer Genexpressionsstudie in
der Toxikologie zu beachten?
13. Welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen
Genchip-Technologien?
14. Wie wird p53 aktiviert und was bewirkt aktivierte p53?
15. Beschreiben Sie die Wirkung des Tumorsuppressorproteins
Rb und dessen Phosporylierung
auf die Zellzyklusregulation.
16. Bitte nennen Sie 3 niedermolekulare Antioxidantien sowie
3 antioxidative Enzyme.
17. Nennen Sie bitte Beispiele für Gewebe, in denen der M DR1
Transporter zur exkretorischen Funktion oder zur Schranken-Funktion führt.
18. In welchen regulatorischen Bereichen spielen
Zytotoxizitätsprüfungen eine Rolle?
19. Nennen Sie 4 Parameter, die eine Zytotoxizitätsprüfung
beeinflussen können.
20. Mit Hilfe der Markierung von Zellen mittels Annexin V und durchflusszytometischer
Analyse kann man auf relativ einfache Weise apoptotische Zellen erkennen. Wozu
brauchen Sie bei dieser Analyse noch einen DNA-Farbstoff wie z.B. Propidiumiodid?
21. Welche der folgenden Aussage(n) zum Glutathionstoffwechsel
ist/sind korrekt?
a. Glutathion ist ein Dipeptid aus Glycin und Cystein.
b. Glutathion wird durch Glutathionperoxidase im reduzierten
Zustand gehalten.
c. Das Glutathion kann zum Glutathion-Disulfid (GSSG)
reduziert werden.
d. Glutathionperoxidasen sind Selenproteine.
e. Wasserstoffperoxid ist ein Substrat von
Glutathionperoxidasen
Klausurfragen 2009
1.
Nennen Sie drei Verfahren zum quantitativen Nachweis von
spezifischen Boten RNAs (mRNAs) in Zell-, oder Gewebsextrakten und beschreiben
Sie bei welchen dieser Verfahrenfeverse Transkriptase
zum Einsatz kommt.
2.
Nennen Sie grundlegende Mechanismen (mindestens jeweils
einen), die für die Regulation der Expression vieler Gene eine Rolle spielen
a.
bei der kurzfristigen Kontrolle von Aktivität z. B als
Reaktion auf aktivierte Signaltransduktion oder Steroidhormone und
b.
bei langfristiger und stabiler Kontrolle (und
insbesondere Inaktivierung) von Genen bei z.B. Differenzierung,
X-Chromosomeninaktivierung oder Imprinting.
3.
Was sind die wichtigsten in der Regel auch funktionell
und strukturell unterscheidbaren Eigenschaften von konditionell regulierten
Transkriptionsfaktoren wie zum Beispiel Hormonrezeptoren?
4.
Nennen Sie mindestens zwei Beispiele wie kontrollierter
Abbau von Proteinen eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Aktivität von
Transkriptionsfaktoren spielen kann.
5.
Wie wirken Fremdstoffe oder Pharmaka als Antimetabolite
und nennen Sie bitte 2 Beispiele für Antimetabolite?
6.
Nennen Sie mindestens zwei Beispiele, wie Signale
extrazellulärer Botenstoffe von der Zellmembran ins Innere der Zelle (Zellkern
oder Mitochondrien) übertragen werden können
7.
Nennen sie 2 intrazelluläre sekundäre Botenstoffe und den
Weg, wie sie gebildet oder in die aktive Form gebracht werden.
8.
Nennen Sie je einen Giftstoff für Nervenzellen und
Erythrozyten, der spezifisch im jeweiligen Zelltyp wirkt, und begründen Sie die
zellspezifische Wirkung.
9.
Nennen Sie einen der Gründe, warum oft gerade die Hemmung
der Bildung von weißen Blutkörperchen und Blutplättchen die einsetzbare Dosis
von Zellgiften und insbesondere von DNA-schädigenden Agenzien z.B. bei der
Krebstherapie begrenzt.
10. Begründen Sie; warum die
Identifizierung und das Verständnis der Funktion des Ah-Rezeptors alleine nicht
für das Verständnis der Dioxintoxizität und die Begründung von
Dosis-Wirkungs-Zusammenhängen bei der Dioxintoxizität ausreichen.
11. Was ist der gemeinsame
Mechanismus der Auslösung peripherer Neuropathien durch n-Hexan und
Schwefelkohlenstoff (CS2)?
12. Welche oxidierten
Aminosäuren können von Zellen repariert werden?
13. Über welchen Weg werden
oxidierte Proteine in der Zelle proteolytisch abgebaut, und worin besteht die
Bedeutung dieses Abbauwegs?
14. Nach welchen unabhängigen
Kriterien erfolgt die Auftrennung von Proteinen bei der zweidimensionalen
Gelelektrophorese?
15. Ist eine Stimulierung der
Transkription eines Gens gleichbedeutend mit einer Erhöhung der Konzentration
des zugehörigen Proteins?
16. Skizzieren Sie
stichwortartig das grundsätzliche Vorgehen bei der quantitativen Proteomanalyse mittels des SILAC-Verfahrens.
17. Bitte nennen sie drei
niedermolekulare Antioxidantien sowie drei antioxidative Enzyme
18. Was versteht man unter Favismus und (B) der Mangel welches Enzyms aus dem
Pentosephosphatweg trägt häufig zur Entstehung bei?
19. Zu welcher Gruppe von Pumpen gehört das
ATP7B? Mit
welcher Krankheit sind Gendefekte in ATP7B assoziiert?
20. Welche Funktion erfüllt
das MDR1 Protein (P-Glykoprotein 1) an Blutgefäßen (an Endothelzellen der
Kapillaren) der Blut-Hirn-Schranke?
21. Was versteht man unter
der Checkpointkontrolle des Zellzyklus? An welchen Phasenübergängen findet sie
statt?
22. Was versteht man unter
dem Anaphase promovierenden Komplex (APC)?
23.
Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen
Genchip-Technologien?
Klausurfragen 2010
Kurs Molekulare
Zelltoxikologie in München 2010
1.
Zellen
enthalten komplexe Mischungen von Boten-RNAs und Proteinen mit jeweils sehr
unterschiedlichen Nukleinsäure- bzw. Proteinsequenzen. Nennen Sie jeweils ein
Verfahren, das ihnen erlaubt, einzelne (a) mRNAs bzw. (b) Protein-Spezies mit
spezifischer Sequenz „sichtbar“ zu machen.
2.
Welche
Funktion hat die reverse Transkriptase unter physiologischen Bedingungen und
für Reaktionen bei molekularbiologischen Analysen.
3.
Welche
Funktion hat die RNA-Polymerase II. Nennen Sie mindestens einen Mechanismus,
wie diese Aktivität in der Zelle reguliert wird.
4.
Über
welche Mechanismen (nennen Sie mindestens einen) reguliert ein Hormon oder ein
hormonartiger Fremdstoff die Aktivität von nukleären Rezeptoren.
5.
Was
ist der Unterschied zwischen einem Agonisten und einem Antagonisten an einem
Hormonrezeptor bei dem in der vorherigen Frage/Antwort genannten
Regulationsmechanismus?
6.
Nennen
Sie einen zentralen Mechanismus, der sicherstellt, dass spezifische Gene von
einem ausgewählten Satz von Transkriptions-faktoren gesteuert wird, und dass
verschiedene Gene durch verschiedene Kombinationen von Transkriptionsfaktoren
kontrolliert werden.
7.
Nennen
Sie mindestens zwei Beispiele wie kontrollierter Abbau von Proteinen eine
zentrale Rolle bei der Kontrolle der Aktivität von Transkriptionsfaktoren
spielen kann.
8.
Welche
Rolle spielen ATP und GTP bei der Übertragung von Signalen von der
Zelloberfläche in den Zellkern.
9.
Wie
wirken Fremdstoffe oder Pharmaka als Antimetabolite und nennen Sie bitte 2
Beispiele für Antimetabolite?
10.
Nennen
Sie ein Beispiel für einen sekundären Botenstoff. Beschreiben Sie kurz, wie er
gebildet wird und welche Wirkungen er entfaltet.
11.
Nennen
Sie zwei Giftstoffe, die ihre Wirkung besonders offensichtlich in der Leber
entfalten und nennen Sie jeweils einen Grund für deren vorwiegende Wirkung in
der Leber.
12.
Nennen
Sie zwei Beispiele wie der Toxizität spezifischer Giftstoffe durch geeignete
Dosierungen anderer Giftstoffe entgegen gewirkt werden kann.
13.
Nennen
Sie einen der Gründe, warum oft die Hemmung der Bildung von weißen
Blutkörperchen und Blutplättchen die einsetzbare Dosis von
14.
Bitte
nennen Sie zwei hydrophile niedermolekulare Antioxidantien sowie drei
antioxidative Enzyme.
15.
Bitte
definieren Sie "oxidativen Stress“.
16.
Benennen
Sie die Phasen des Zellzyklus? Was findet in den einzelnen Phasen statt? Was
ist die Interphase?
17.
Was
versteht man unter der „Checkpointkontrolle“ des Zellzyklus? An welchen
Phasenübergängen findet sie statt?
18.
Beschreiben
Sie die Komponenten des Signalübertragungsweges des Fas Liganden (von der
Plasmamembrane bis zur Apoptose).
19.
Erklären
Sie die 2 Prinzipien, wie Apoptose ausgelöst werden kann, um die gleiche
intrazelluläre Zelltodmaschine anzuschalten und geben Sie für jedes Prinzip
ZWEI Beispiele von Faktoren/Stimuli.
20.
Skizzieren
Sie kurz (stichwortartig) den Mechanismus der Entstehung der
Halothan-Hepatitis.
21.
Erläutern
Sie kurz an zwei Beispielen, wie Chemikalien eine weitgehend irreversible
Hemmung von Proteintyrosinphophatasen hervorrufen
können.
22.
Welche
speziellen Vorteile bietet eine Proteomanalyse im
Vergleich zur Transkriptomananalyse.
23.
Skizzieren
Sie stichwortartig das grundsätzliche Vorgehen bei der quantitativen Proteomanalyse mittels des SILAC-Verfahrens.
24.
Warum
reagiert ein hoher Anteil an Hunden der Rasse Collie überempfindlich gegenüber
dem antiparasitären Mittel Ivermectin?
25.
Welche
Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Genchip-technologien?
26.
Warum
braucht man in der Durchflußzytometrie ein Verfahren,
das sich Kompensation nennt?
Klausurfragen 2011
Kurs Molekulare
Zelltoxikologie in München 2011
Klausurfragen 2018
Kurs Molekulare
Zelltoxikologie in München 2018
1. Benennen Sie Organellen und Funktionen:
Zellkern, Endoplasmatisches Retikulum, Golgi-Apparat, Mitochondrien,
Peroxisomen, Lysosomen
2. Transportmechanismen durch die Membran
3. Was ist das Cytoskelett und seine
Aufgaben?
4. Toxische Substanzen: actin-spezifische,
mikrotubuli-spezifische, intermediaerfilament-spezifische
Substanzen
5. Welche 2 Grundmechanismen von Zelltod
kennen Sie? Welches ist der Unterschied? Wie können sie unterschieden werden
(Methoden)?
6. Regulation der Apoptose in Thymozyten
(T-Zellen) während negativer und positiver Selektion? Was passiert, wenn die
Regulation gestoert ist?
7. Signalwege für Zelltod
8. Mechanismen zur Auslösung von Zelltod
9. Was sind die 3 Wege des TNF-Signalweg-1?
10. Phasen des Zellzyklus
11. Welches Molekül wird gerne geschädigt?
12. Welche Proteine regulieren den Zellzyklus?
13. p53: was passiert, wenn es durch
zellulären Stress aktiviert wird (DNA-Schaeden)?
14. Was ist oxidativer Stress?
15. Wozu dienen Thiole?
16. Nennen Sie Antioxidantien, 3
antioxidative-wirkende Enzyme, 3 Antioxidantien.
17. Welche Substanzen können oxidationen Stress auslösen und wie kann er beseitigt
werden?
18. Welche Stellen werden bei der Methylierung
der DNA methyliert?
19. Beispiele für toxische Reagenzien, welche
Zellen sind selektiv betroffen und warum.
20. Wie wird ein Signal in der Zelle
weitergegeben?
21. Aus was bestehen Proteine?
22. Wie kann die Reihenfolge bestimmt werden?
23. Was ist die Anwendung von Flow Cytometry?
24. Wie kann man eine Zelle zum Leuchten
bringen?
25. Was ist die Kupfer/Wilson-Krankheit?
26. MDR1- Gendefekt bei Hunden
27. Welche Transporter gibt es im Darm?
28. Was ist die Dissoziation-Konstante?
29. Was sind Antagonisten?
30. Welche Toxine hemmen die ATP-Synthese?
31. Wie wird intrazellulären Calcium reguliert
und gespeichert?
32. Was sind Expert-Systeme (QSAR)?
33. Anwendung von in-silico
Methoden (screening/Regulatorik)
34. Nennen Sie Techniken, wie man
Genexpression messen kann
35. Wie kann Genanalyse (Genomics)
eingesetzt werden?
36. Stichwort: schlecht regulierte Gene
37. Was ist Epigenomics?
Klausurfragen 2019
Kurs Molekulare
Zelltoxikologie in München 2019
1. Organellen + Funktion
2. Drei grundsätzliche Möglichkeiten für
Stofftransport durch die Membran
3. Toxische Substanz, die Cytoskelett der
Zelle beeinträchtigt
4. Drei Methoden, die eindeutig Apoptose (und
nicht Nekrose) messen
5. Regulation der Apoptose während positiver und
negativer Selektion von Thymozyten im Thymus. Was passiert, wenn Regulation
gestört ist?
6. Komponenten des Signalübertragungswegs des
Fas Liganden
7. Zwei Prinzipien, wie Apoptose ausgelöst
werden kann und je 2 Faktoren/Stimuli
8. Signalwege, über die TNF
Überleben oder Zelltod bewirkt
9. Wie heißt Prozess der Zellverdopplung und
in welche Phase unterteilt
10. Störung der Zellverdopplung und DNA –
welche vier Hauptmechanismen induziert und wie heißt der Oberbegriff?
11. Proteinfamilie, die Zellverdopplung
reguliert – vier Mitglieder nennen
12. Welches Molekül darf nur einmal verdoppelt
werden während Zellzyklus? Wie heißt der Prozess?
13. Wodurch wird p53 (Tumorsuppressor)
aktiviert und welche Hauptprozesse werden in Zelle ausgelöst?
14. Erkläre oxidativer Stress und
Antioxidantien
15. Zelluläre Detoxifizierung
von Superoxid über H2O2 bis H2O
16. Erkläre exogene und endogene
Antioxidantien und je ein Beispiel
17. Nenne Beispiel für zellulären Signalweg,
der durch oxidativen Stress modifiziert wird
18. Methylierung von DNA an CpG
19. Zwei Beispiele für Wirkung toxischer
Stoffe, die nur in spezifischen Zellen oder Organen auftreten und Grund für
Wirkung
20. Zwei Beispiele für sekundären Botenstoff.
Freisetzung und Wirkung
21. Wie aus Massenspektrometie
(MS) Sequenzinformationen von Proteinen
22. Zwei typische Methoden für Ionsierung in MS
23. Zwei Möglichkeiten, Zellen mit
fluoreszierenden Molekülen zu markieren
24. Drei Anwendungen der Durchflusszytometrie
25. Wie kann man sog. Spillover
vermeiden?
26. Besonderheiten der P-Typ ATPasen Transporter während Konformationszyklus und ein Beispiel
27. Krankheit, die mit Defekt der P-Typ ATPase
ATP7B verbunden ist
28. Was beachten bei Collies mit MDR1
Geneffekt?
29. Resistenz gegenüber verschiedenen
Zytostatika bei Tumorzellen mit hohen MDR1 Expressions
30. Definition Dissoziationskonstante (MC)
31. Definition Antagonisten (MC)
32. Drei Gifte der mitochondrialen
Atmungskette. Welche Phasen beeinträchtigt?
33. Einfluss der Hemmung der ATP Synthese auf
Ca2+ im Zytoplasma
34. Potentiell besonders gefährliche Eigenschaften
von Arzneistoffen (MC)
35. Expertensysteme (MC)
36. Computer-Methoden in Toxikologie (MC)
37. In-silico
Methoden im regulatorischen Kontext (MC)
38. Omics und auf zugehörige Molekülklassen
39. Drei Technologien zur Messung der
Genexpression
40. Hauptgebiete der Epigenomics
Klausurfragen 2022
Kurs Molekulare
Zelltoxikologie 2022
1.
Benennen
Sie vier Organellen einer eukaryotischen Zelle und geben Sie für jede Organelle
eine Funktion an.
2.
Benennen
Sie drei grundsätzliche Möglichkeiten, um Stoffe durch Membranen zu
transportieren.
3. Nennen Sie eine toxische Substanz, die das
Cytoskelett der Zelle beeinträchtigen kann.
4.
Welche
Eigenschaft von Fremdstoffen wird durch die Dissoziationskonstante charakterisiert
(nur 1 Option auswählen):
a. Stärke der nicht kovalenten Bindung an das
Angriffsmolekül/den Rezeptor.
b. Stärke der zytotoxischen Wirkung der
Substanz.
c. Kovalenter bzw. nicht-kovalenter Charakter
der Bindung an das Angriffsmolekül/den Rezeptor.
d. Intrinsische Aktivität der Substanz.
5.
Die
folgenden Fremdstoffe können als Rezeptor-Antagonisten bezeichnet werden (nur 1
Option auswählen)
a. Chemikalien, die eine besonders hohe
Affinität zu einem Rezeptor besitzen.
b. Stoffe, die irreversibel an physiologisch
relevante Rezeptoren binden.
c. Stoffe, die eine sehr schwache bzw. keine
Affinität zu einem bestimmten Rezeptortyp haben.
d. Alle Stoffe, die die physiologische
Funktion eines Rezeptors beeinflussen.
e. Stoffe, deren Rezeptorbindung keine
physiologische Antwort auslöst
6.
Nennen
Sie drei Giftstoffe, die die mitochondriale Atmungskette auf unterschiedliche
Weise hemmen. Welche Phasen der ATP-Synthese werden durch diese Giftstoffe
jeweils beeinträchtigt?
7.
Welchen
Einfluss hat eine Hemmung der ATP-Synthese auf den Calcium-Spiegel im
Zytoplasma?
8. Welche Eigenschaften eines Arzneistoffs sind potentiell besonders gefährlich? (eine Option auswählen)
9.
Beschreiben
Sie mind. 3 Methoden, die eindeutig Apoptose (und nicht Nekrose) messen
10. Erklären Sie die Regulation der Apoptose
während der positiven und negativen Selektion von Thymozyten
(T-Zellen) im Thymus. Was würde passieren, wenn diese Regulation gestört wäre?
11. Beschreiben Sie die Komponenten des
Signalübertragungsweges des Fas Liganden (von der Plasmamembrane bis zur
Apoptose).
12. Erklären Sie die 2 Prinzipien, wie Apoptose
ausgelöst werden kann, um die gleiche intrazelluläre Zelltodmaschine
anzuschalten und geben Sie für jedes Prinzip ZWEI Beispiele von
Faktoren/Stimuli.
13. Was verstehen Sie unter einem Prooxidans? Nennen Sie drei Beispiele.
14.
Was
ist Glutathion und wo spielt es eine Rolle hinsichtlich Redoxphysiologie?
15.
Wie
definieren Sie oxidativen Stress?
16.
Welche
Rolle spielen Mitochondrien beim Alterungsprozess?
17. Im menschlichen Körper sind viele Zellen ausdifferenziert (Ruhestadium) und verdoppeln sich nicht mehr. In welcher Phase des Zellzyklus befinden sich diese Zellen?
18.
Welche
Funktion hat der „Anaphase Promoting Complex“?
19. Was versteht man unter Zellproliferation?
20. Wenn sich eine Zelle teilt, so muss der
Zellinhalt zunächst vervielfältigt und gleichmäßig auf die Tochterzellen
verteilt werden. Welches Molekül in der Zelle darf hierbei nur ein einziges Mal
verdoppelt werden, wie heißt der Prozess der Verdopplung dieses Moleküls?
21.
Beschreiben Sie bitte KURZ das Prinzip, wie man mittels
Massenspektrometrie Sequenzinformation von Proteinen erhalten kann.
22. Nennen Sie
bitte zwei typische Methoden in der Massenspektrometrie mit denen Peptide
ionisiert werden können.
23. Wie kann man Zellen mit fluoreszierenden
Molekülen markieren? Nennen Sie 2 Optionen.
24.
Nennen
Sie 3 Anwendungsbeispiele für die Durchflusszytometrie.
25. Was muss man machen, wenn die zu messenden Fluoreszenzsignale ein sog. Spillover aufweisen?
26.
Welche
Besonderheit weisen Transporter der Gruppe der P-Typ ATPasen im Laufe ihres Konformationszyklus auf? Nennen Sie bitte mindestens ein
Beispiel für einen Vertreter der P-Typ ATPasen.
27. Welche Krankheit beim Menschen ist mit einem Defekt der P-Typ ATPase ATP7B assoziiert? Wozu führt dieser Defekt?
28.
Was
ist bei der Arzneimitteltherapie von Colliehunden,
die einen homozygoten Defekt des MDR1/P-Glykoprotein 1 Gens aufweisen, zu
berücksichtigen?
29.
Warum
zeigen Tumorzellen, die eine hohe Expression an MDR1/P-Glykoprotein 1
aufweisen, eine Resistenz gegenüber verschiedenen Zytostatikagruppen
(z. B. Vinca Alkaloiden, Anthracyclinen)?
30.
„Omics“ Technologien – was sind die wichtigsten Omics Areas, und auf welchen Molekülklassen basieren sie?
31.
Nennen
Sie drei Technologien zur Messung der Genexpression.
32.
Nennen
Sie zwei Hauptanwendungen der Toxicogenomics.
33.
Das
TTC-Konzept ist anwendbar zur Risikobewertung (2 Antworten richtig).
a. einer bekannten, gentoxischen
Verunreinigung eines Medikaments, deren tägliche Aufnahme unterhalb des
TTC-Wertes für gentoxische Verbindungen liegt.
b. eines bekannten, nicht-genotoxischen
Pflanzeninhaltstoffes, der in Cramer-Klasse I eingestuft wird und dessen
tägliche Aufnahme durch die Verarbeitung eines Pflanzenextraktes in Kosmetika
oberhalb des Grenzwertes für Cramer-Klasse I liegt.
c. einer strukturell unbekannten
Verunreinigung eines Pflanzenschutzmittels, deren Aufnahme bei
bestimmungsgemäßer Anwendung unterhalb des TTC-Wertes für Organophosphate und Carbamate liegt.
d. eines bekannten, nicht-genotoxischen
Pflanzeninhaltstoffes, der in Cramer-Klasse I eingestuft wird und dessen
tägliche Aufnahme durch die Verarbeitung eines Pflanzenextraktes in Kosmetika
unterhalb des Grenzwertes für Cramer-Klasse I liegt.
34.
Sie
müssen ein (Q)SAR-Modell samt den erhaltenen Ergebnissen bewerten. Welche
grundlegende Information benötigen Sie auf jeden Fall? (1 Antwort richtig)
35.
Sie
sind auf der Suche nach einer geeigneten Gruppe/Kategorie, um mittels eines
Read Across eine Datenlücke zu schließen. Um die
Daten gemeinsam auswerten zu können, müssen Sie ...(1
Antwort richtig)
a.
Daten
ausschließlich aus einer Quelle verwenden.
b.
die
Daten normieren, extrapolieren und unter Verwendung der gleichen Ontologien und
Qualitätsstandards betrachten.
c.
die
Daten unter Verwendung der gleichen Ontologien und Qualitätsstandards
betrachten.
d.
die
Daten unter Verwendung der (Q)SAR-Standardisierungs-Prinzipien analysieren.
36. Welche Aussage über "Expertensysteme" zur computer-gestützten Vorhersage von toxischen Effekten trifft NICHT zu? (1 Option)
a. Die Software enthält Regeln über den
Zusammenhang von Struktur und Toxizität ("structural
alerts") basierend auf der Erfahrung
menschlicher Experten
b. Zentrale Bausteine sind statistische
Algorithmen, welche die chemische Struktur (in Form von Deskriptoren) mit der
biologischen Aktivität mathematisch korrelieren.
c. "Expertensysteme" liefern qualitative Vorhersagen.
37.
Computer-Methoden
in der Toxikologie (zwei richtige Antworten)
a. sind in der Lage, schon heute Tierversuche
komplett zu ersetzen.
b. leisten einen Beitrag zur Reduzierung von
Tierversuchen.
c. können als Entscheidungshilfe dienen und
bei der Priorisierung von experimentellen Versuchen helfen.
38.
Für
in silico-Methoden im regulatorischen Kontext(!) gilt
(zwei richtige Antworten):
39. Welche drei
Aspekte gehören zwingend zu read-across?
40. Welche der folgenden Aspekte a. bis h. können eine Toxizitäts-Tierstudie invalidieren? (Kreuzen Sie alle richtigen Antworten an)
·
Unzureichende Charakterisierung des Testmaterials
·
Zu geringe Expositionsdauer
·
Zu geringe Tierzahl
·
Fehlende Untersuchungen an Organen
·
Es wurde Futtermittel verwendet, dessen Bestandteile teils
ähnlich wie die Prüfsubstanz wirken (z.B. Phyto-Östrogene)
·
Keine Effekte beobachtet UND maximale Dosis ist unterhalb
der Limit Dosis UND keine Begründung verfügbar
·
Es wurde ein anderer Verabreichungsweg als der einer
maximalen Absorption gewählt
·
Es wurde Futtermittel oder Vehikel verwendet, dessen
Eigenschaften die Aufnahme der Prüfsubstanz beeinträchtigt
41.
Was sind die potenziellen Vorteile von read-across gegenüber anderen Verfahren? Nennen Sie mindestens drei.
Neue Klausurfragen 2023
Kurs Molekulare
Zelltoxikologie 2023
1.
Nennen
Sie zwei wichtige Substrate, die mittels des Anaphase Promoting
Complex ubiquitiniert und
somit für den proteasomalen Abbau markiert werden.
2. Nennen Sie zwei
DNA-Reparatur-Erkrankungen.
3. Welche Hauptgebiete werden mit Epigenomics erforscht/bearbeitet?
Neue Klausurfragen 2024
Kurs Molekulare
Zelltoxikologie 2024
1.
Welche Aussage ist falsch? (1 Antwort)
a.) In den Lysosomen sorgt eine vacuoläre H+ ATPase
dafür, dass ein pH-Wert von 4.5-5 aufrechterhalten wird.
b.) Der Golgi-Apparat enthält Enzyme für die Biotransformation.
c.) Die Endozytose dient der Abgabe von Stoffen in den extrazellulären Raum.
d.) Der Zellkern ist nur während der Interphase als Organell sichtbar.
e.) Actinfilamente und Mikrotubuli
sind polarisiert, im Gegensatz zu den Intermediärfilamenten.
2.
Nennen Sie eine toxische Substanz, die das Cytoskelett der Zelle
beeinträchtigen kann.
3.
Nennen Sie zwei Giftstoffe, die die mitochondriale Atmungskette auf
unterschiedliche Weise hemmen. Welche Phasen der ATP-Synthese werden durch
diese Giftstoffe jeweils beeinträchtigt?
4.
Die Dissoziationskonstante bezieht sich auf die folgende Eigenschaft bzw.
Eigenschaften (wählen Sie nur eine Antwortoption aus)
a.) die intrinsische Aktivität eines Fremdstoffes
b.) Die Stärke der kovalenten Bindung eines Fremdstoffes an das Zielmolekül/den
Rezeptor
c.) Die Stabilität des Ligand-Rezeptor-Komplexes bei einer nicht-kovalenten
Bindung
d.) „a“ und „b“
e.) „b“ und „c“
5.
Die folgenden Fremdstoffe können als Rezeptor-Antagonisten bezeichnet werden
(nur 1 Option auswählen)
a.
Chemikalien, die eine besonders hohe Affinität zu einem Rezeptor besitzen.
b.
Stoffe, die irreversibel an physiologisch relevante Rezeptoren binden.
c.
Stoffe, die eine sehr schwache bzw. keine Affinität zu einem bestimmten
Rezeptortyp haben.
d.
Alle Stoffe, die die physiologische Funktion eines Rezeptors beeinflussen.
e.
Stoffe, deren Rezeptorbindung keine physiologische Antwort auslöst
6.
Welchen Einfluss hat eine Hemmung der ATP-Synthese auf den Calcium-Spiegel im
Zytoplasma?
7.
Welche Eigenschaften eines Arzneistoffs sind potentiell
besonders gefährlich? (1 Option auswählen)
a.
kovalente Charakter der Bindung an Rezeptor
b.
sehr hohe Potenz
c.
geringe therapeutische Breite
d.
hohe intrinsische Aktivität
e.
alle der oben genannten Eigenschaften
8.
Was verstehen Sie unter einem Prooxidans? Nennen Sie
zwei Beispiele.
9.
Was ist Glutathion und wo spielt es eine Rolle hinsichtlich Redoxphysiologie?
10.
Wie definieren Sie oxidativen Stress?
11.
Nennen Sie 3 Beispiele, wo Apoptose während der Embryonalentwicklung eine Rolle
spielt.
12.
Nennen Sie 3 Beispiele, wo Apoptose im adulten Organismus eine Rolle spielt.
Geben Sie bei jedem der 3 Beispiele an, was passieren würde, wenn Apoptose
nicht mehr richtig abläuft (zu viel oder zu wenig).
13.
a.) Wie werden im Körper Viren durch das
Immunsystem eliminiert?
b.) Welche Apoptose Signalwege spielen
dabei eine Rolle?
c.) Was passiert mit den aktivierten
Immunzellen nach der Virusinfektion?
14.
Was sind die typischen Hallmarks der Apoptose und wie
messen Sie diese experimentell?
15.
Welcher Apoptose Signalweg wird durch die Bcl-2 Protein Familie Apoptose
reguliert und wie arbeiten die Mitglieder dieser Familie zusammen, um Apoptose
zu aktivieren oder zu hemmen?
16.
Was unterscheidet Initiator von Effektor Caspasen.
17.
Nennen Sie bitte zwei posttranslationale Proteinmodifikationen, die bei der
Zellzykluskontrolle wichtig sind.
18.
Nennen Sie zwei wichtige Protein-Zielstrukturen des Anaphase Promoting Complexes (APC) während
der Mitose
19.
Was versteht man unter Zellproliferation?
20.
Wenn sich eine Zelle teilt, so muss der Zellinhalt zunächst vervielfältigt und
gleichmäßig auf die Tochterzellen verteilt werden. Welches Molekül in der Zelle
darf hierbei nur ein einziges Mal verdoppelt werden, wie heißt der Prozess der
Verdopplung dieses Moleküls?
21.
Nennen Sie zwei DNA-Reparatur-Erkrankungen.
22.
Beschreiben Sie bitte KURZ das Prinzip, wie man mittels Massenspektrometrie
Sequenzinformation von Proteinen erhalten kann.
23.
Wie kann man Zellen mit fluoreszierenden Molekülen markieren? Nennen Sie
2 Optionen.
24.
Nennen Sie 3 Anwendungsbeispiele für die Durchflusszytometrie.
25.
Was muss man machen, wenn die zu messenden Fluoreszenzsignale ein sog. Spillover aufweisen?
26.
Wie unterscheiden sich Membranpumpen von Kanälen? (3 Aussagen)
27.
Welche Krankheit beim Menschen ist mit einem Defekt der P-Typ ATPase ATP7B
assoziiert? Wozu führt dieser Defekt?
28.
Was ist bei der Arzneimitteltherapie von Colliehunden,
die einen homozygoten Defekt des MDR1/P-Glykoprotein 1 Gens aufweisen, zu
berücksichtigen?
29.
Warum zeigen Tumorzellen, die eine hohe Expression an MDR1/P-Glykoprotein 1
aufweisen, eine Resistenz gegenüber verschiedenen Zytostatikagruppen
(z. B. Vinca Alkaloiden, Anthracyclinen)?
30.
Was sind wesentliche OMICs für den Einsatz in der Toxikologie
31.
Nennen Sie drei Technologien zur Messung der Genexpression.
32.
Für welche Analysen kann Toxicogenomics/Transcriptomics in der Toxikologie angewandt werden? (3
Nennungen)
33.
Das TTC-Konzept ist anwendbar zur Risikobewertung (2 Optionen wählen)
a.
einer bekannten, gentoxischen Verunreinigung eines Medikaments, deren tägliche
Aufnahme unterhalb des TTC-Wertes für gentoxische Verbindungen liegt
b.
eines bekannten, nicht-genotoxischen Pflanzeninhaltstoffes, der in
Cramer-Klasse I eingestuft wird und dessen tägliche Aufnahme durch die
Verarbeitung eines Pflanzenextraktes in Kosmetika oberhalb des Grenzwertes für
Cramer-Klasse I liegt
c.
einer strukturell unbekannten Verunreinigung eines Pflanzenschutzmittels, deren
Aufnahme bei bestimmungsgemäßer Anwendung unterhalb des TTC-Wertes für
Organophosphate und Carbamate liegt.
d.
eines bekannten, nicht-genotoxischen Pflanzeninhaltstoffes, der in
Cramer-Klasse I eingestuft wird und dessen tägliche Aufnahme durch die
Verarbeitung eines Pflanzenextraktes in Kosmetika unterhalb des Grenzwertes für
Cramer-Klasse I liegt
34.
Sie müssen ein (Q)SAR-Modell samt den erhaltenen Ergebnissen bewerten. Welche
grundlegende Information benötigen Sie auf jeden Fall? (1 Option)
a.
Dosis-Wirkungsbeziehung
b.
Struktur-Wirkungsbeziehung
c.
Entwicklungsdatensatz
d.
Qualitätsstandards
35.
Sie sind auf der Suche nach einer geeigneten Gruppe/Kategorie, um mittels eines
Read Across eine Datenlücke zu schließen. Um die
Daten gemeinsam auswerten zu können, müssen Sie ...(1
Option)
a.
Daten ausschließlich aus einer Quelle verwenden.
b.
die Daten normieren, extrapolieren und unter Verwendung der gleichen Ontologien
und Qualitätsstandards betrachten.
c.
die Daten unter Verwendung der gleichen Ontologien und Qualitätsstandards
betrachten.
d.
die Daten unter Verwendung der (Q)SAR-Standardisierungs-Prinzipien analysieren.
36.
Welche Aussage über "Expertensysteme" zur computergestützten
Vorhersage von toxischen Effekten trifft NICHT zu? (1 Option)
a.
Die Software enthält Regeln über den Zusammenhang von Struktur und Toxizität
("structural alerts")
basierend auf der Erfahrung menschlicher Experten
b.
Zentrale Bausteine sind statistische Algorithmen, welche die chemische Struktur
(in Form von Deskriptoren) mit der biologischen Aktivität mathematisch
korrelieren.
c.
"Expertensysteme" liefern qualitative Vorhersagen.
37.
Computer-Methoden in der Toxikologie (zwei richtige Antworten)
a.
sind in der Lage, schon heute Tierversuche komplett zu ersetzen.
b.
leisten einen Beitrag zur Reduzierung von Tierversuchen.
c.
können als Entscheidungshilfe dienen und bei der Priorisierung von
experimentellen Versuchen helfen.
38.
Für in silico-Methoden im regulatorischen Kontext(!)
gilt (zwei richtige Antworten):
a.
Sie müssen verlässliche & mechanistisch interpretierbare Resultate liefern.
b.
Die oberste Priorität bei der Analyse ist ein hoher Durchsatz an Molekülen.
c.
Sie werden beispielsweise für "Read-Across"
zur Vorhersage von Eigenschaften chemisch-ähnlicher Verbindungen genutzt.
d.
Eine Validierung der Vorhersage-Modelle ist nicht erforderlich.
39.
Welche drei Aspekte gehören zwingend zu read-across?
40.
Was ist der letztendliche und übergeordnete Zweck und Sinn von Read across:
1) Vermeiden von Tierversuchen
2) Erfüllen von Informationsanforderungen
3) Die sichere Verwendung von Stoffen zu ermöglichen: durch Risiko Management wenn nötig.
Neue Fragen? Dann maile sie
sofort an herbsjo1@gmx.de
Last Update: 28. Juli 2024